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01.12.2015 von: Stefan Assmann - Vereon AG

Innovationen und Lösungen für den Weg in die Energiezukunft

Der Energiesektor befindet sich im Wandel. Neue Energiepolitik und technische Innovationen bestimmen die Energiezukunft. Für Energieversorger und Verteilnetzbetreiber eröffnen sich ganz neue Herausforderungen und Perspektiven. Die Forschungs- und Entwicklungspipelines sind voller guter, innovativer Ideen für eine intelligentere, wirtschaftlichere und ressourcenschonendere Nutzung von Energie. Wir sind auf dem Weg in eine Zukunft, in der die verschiedenen Energieformen und –nutzungszwecke, die Transportnetze sowie die bedarfsgerechte Steuerung von Produktion und Verbrauch zu einem Gesamtsystem verschmelzen.

Dies alles fordert die Energieversorgungsunternehmen heraus. Sie haben eine neue Rolle, neue Möglichkeiten, aber auch Verantwortung als Schaltstellen zwischen neuen, vermehrt dezentralen Produktionsinfrastrukturen, Verbrauch und Netzstabilität. Sie werden zu umfassenden Energiedienstleistern, die nicht mehr einfach nur Energie verkaufen, sondern verschiedene Dienstleistungen mit verschiedenen Tarifen anbieten.

Hier setzt das „Innovationsforum Energie“ an und bietet neuen Lösungen und Geschäftsmodellen für die Energiezukunft  einen Entfaltungsrahmen. Hochkarätige Referenten diskutieren die Themen Digitalisierung, Energiespeicher, Smart Market und Energiedienstleistungen sowie den erforderlichen Handlungsrahmen.

Man sollte zu Beginn der Diskussion den Begriff „Digitalisierung“ definieren, denn hier herrscht im Markt noch viel Unklarheit. Digitalisierung bedeutet vor allem Innovation durch Information und digitale Kommunikation. Digitalisierung beschränkt sich also nicht auf Kosteneinsparungen, sondern will vor allem neue Märkte erschließen und neuen Umsatz generieren. Das bedeutet weiter, dass mit Hilfe von Digitalisierung traditionelle Branchengrenzen aufgebrochen werden und Mitbewerber aus dem Nichts auftauchen können. Das haben wir bereits vor über zehn Jahren mit Amazon erlebt, und das setzte sich fort mit Google und Facebook, die sich ihre Märkte selbst geschaffen haben, aber den traditionellen Printmedien grosse Marktanteile abgenommen haben. Solche Unternehmen vertreiben fast ausschließlich über digitale Kanäle. Auch der Begriff „Innovation“ ist in der anglo-sächsischen Literatur mit Digitalisierung eng verbunden. Wenn dies in der Schweiz nicht der Fall ist, dann wird die Schweiz die Digitalisierung verschlafen, denn ein ewiges Kostensparen allein stösst in der Tat an Grenzen. Und um es nochmal zu wiederholen: Digitalisierung beschäftigt sich mit Innovation im Sinne von Kreation neuer Geschäftsideen und Geschäftsmodellen. Es steckt das Prinzip der Effektivität dahinter, gepaart mit Effizienz, während Kostensparen nur Effizienz bedeutet, weil einem nichts Neues einfällt. Es geht dabei nicht allein um das Optimieren von Prozessen, sondern darum, neue Prozesse zu erfinden, die bisherige Prozesse und bisheriges Arbeiten überflüssig machen. Wenn man so weitermacht wie bisher, dann rollt der Mitbewerber über die immer noch traditionell denkenden und handelnden Unternehmen hinweg.

Als unabhängige Plattform für Entscheider aus Versorgungsunternehmen, Industrie, Forschung und Politik zeigt das "Innovationsforum Energie" die aktuellen Trends im Energiesektor auf und gibt einen umfassenden und profunden Überblick zu den strategischen und technischen Herausforderungen im Energiemarkt der Zukunft. Den Teilnehmern werden neue Ideen und innovative Lösungen für die anstehenden Aufgaben vorgestellt.

Diskutieren Sie mit ca. 150 Branchenvertretern den Weg in die Energiezukunft und profitieren Sie von den Praxiserfahrungen vieler, spannender Referenten, die wir für Sie gewinnen konnten.

Weitere Informationen zur 6. Jahrestagung „Innovationsforum Energie“ finden Sie hier: www.innovationsforum-energie.ch

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«Der Bund will Firmen unterstützen, die in der Schweiz investieren und Arbeitsplätze schaffen. Diese Firmen erhalten mit .swiss die Gelegenheit, sich im internationalen Wettbewerb optimal zu positionieren.» dot.swiss/medien/