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10.11.2014

Swisscoms Tiko wird zu einem Leuchtturmprojekt des Bundes

Das Bundesamt für Energie hat das smarte Speichernetzwerk von Swisscom Energy Solutions in die Liste ihrer Leuchtturmprojekte aufgenommen. Die Lösung, die neu unter dem Namen Tiko in Erscheinung tritt, gelte damit als Baustein für die Umsetzung der Energiestrategie 2050 des Bundes, heisst es in einer Aussendung dazu.

Mit ihren Leuchtturmprojekten wolle das Bundesamt für Energie (BFE) die Energiestrategie 2050 des Bundes konkreter und verständlicher beschreiben.

Tiko reagiert auf Schwankungen im Stromnetz. Diese treten den Angaben zufolge vermehrt auf, da zunehmend Strom aus Solar- und Windanlagen produziert werde. Deren Produktion sei wetterbedingt schwer vorauszusagen. Zudem stehe oftmals dann Strom zur Verfügung, wenn er nicht direkt benötigt wird. Ziko verbinde als intelligentes Speichernetzwerk die Heizungen der teilnehmenden Kunden. Durch eine leichte Verschiebung des Heizzeitpunkts von Wärmepumpen und Elektroboilern könne diese Speicherfähigkeit genutzt werden, um Schwankungen im Stromnetz auszugleichen.

Für die Weiterentwicklung der dafür notwendigen Technologie werde das Projekt Tiko vom BFE im Rahmen des Leuchtturmprogramms finanziell unterstützt, heisst es weiter. Die Technologie für das Speichernetzwerk sei in der Schweiz entwickelt worden und werde nun kontinuierlich ausgebaut. Swisscom Energy Solutions arbeitet mit Partnern aus der Energieindustrie (u.a. Repower, Societad Ovra electrica Lumbrein, Elektra Seeberg) wie auch mit Herstellern von Heizsystemen ( u.a. Hoval, Tobler, Störi) zusammen. Der Kreis der Partner werde laufend erweitert. Das Speichernetzwerk trat bisher unter dem Markennamen "Be Smart" auf und heisst nun neu "Tiko".

Auch die teilnehmenden Endkunden würden von Tiko profitieren, heisst es weiter: Sie könnten mit Hilfe einer App ihren Stromverbrauch beobachten und jederzeit optimieren. Sie erhalten demnach eine einfache Übersicht über ihren Heizverbrauch und werden bei Fehlfunktionen der Heizung durch eine SMS oder per Mail alarmiert.

Quelle: ICT-Kommunikation

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