06.03.2015

Wieviel Strom braucht das Internet?

Computer sind heute um ein Vielfaches leistungsfähiger als in ihren Anfängen. Aber sind sie auch sparsamer geworden? Ein nicht unerheblicher Teil des Stromverbrauchs geht auf das Konto unserer digitalen Vernetzung.

Schlagzeilen wie «ein halbes Kernkraftwerk für die Schweizer Rechenzentren» oder «Geht es so weiter, verschlingen PC, Internet und Co. in 20 Jahren so viel Strom wie heute die ganze Welt» lassen aufhorchen. Aber stimmt das denn? Wie viel Strom kostet überhaupt die ganze Internet-Infrastruktur, inklusive Datenzentren, Kommunikationsnetzen und allen Handys?

Die wichtigsten Bestandteile des Internet sind die Computer. Diese werden laufend energieeffizienter, sie verbrauchen immer weniger Strom pro ausgeführter Maschinenoperation. Konnte ein raumfüllender Computer der 1950er-Jahre mit einer Kilowattstunde Strom (also der Energiemenge, mit der man ein Mittagessen für vier Personen kochen kann) nur rund zehntausend Operationen ausführen, so schaffen heutige Laptops damit mehr als eine Billiarde Operationen. In wohl keinem anderen Bereich verbesserte sich die Energieeffizienz so schnell und über einen so langen Zeitraum: Seit 1950 verdoppelte sie sich alle anderthalb Jahre.

Quelle: www.computerworld.ch

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