Energiewende nach Staaten

Schweiz

Aufgrund des hohen Wasserkraftanteils von rund 60 % ist die Stromproduktion in der Schweiz bereits vergleichsweise nachhaltig. Da der Stromverbrauch aber nur 24 % des Gesamtenergieverbrauchs ausmacht, sind Mobilität/Logistik und Wärmeproduktion sehr viel relevanter für die Bilanz der Nachhaltigkeit, da die entsprechende Nachfrage primär durch fossile Brennstoffe befriedigt wird.

Für die Energieproduktion aus Kernkraft ist die Schweiz von ausländischen Uran-Zulieferern abhängig, die teilweise beschuldigt werden, große Umweltschäden in den Abbaugebieten zu verursachen. Nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima haben Bundesrat und Parlament den Atomausstieg im Grundsatz beschlossen. Derzeit sind fünf Schweizer Atomkraftwerke am Netz, die 35 % der Schweizer Stromproduktion realisieren. Bisher wurden keine verbindlichen Termine zur Abschaltung der Atomkraftwerke ausgehandelt. Dies gilt auch für das Atomkraftwerk Beznau, das neben dem Atomkraftwerk Mühleberg (das bis Ende 2019 abgeschaltet werden soll) zu den ältesten der Welt gehört. Gemäß Bundesrat sollen die Atomkraftwerke am Netz bleiben, solange sie sicher sind.

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Bundesrätin Doris Leuthard
«Der Bund will Firmen unterstützen, die in der Schweiz investieren und Arbeitsplätze schaffen. Diese Firmen erhalten mit .swiss die Gelegenheit, sich im internationalen Wettbewerb optimal zu positionieren.» dot.swiss/medien/