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Intensivkurs Energiebeschaffung; Baden
06.09.2016 - 07.09.2016 Branchenwissen Strom; Baden
06.09.2016 - 07.09.2016

Glossar

A-Z

Active Directory

Active Directory ist ein skalierbarer, hierarchischer Verzeichnisdienst zur zentralen Verwaltung aller für das Netzwerk relevanten Ressourcen. Dieses leistungsfähige Instrument versteht den Umgang mit Netzen unterschiedlichster Arten und Grössen.

Additional Heating

The application of neutral particle beams and/or high-frequency microwave radiation to the plasma from external sources, in order to provide the input heating power necessary to reach the temperatures required for fusion. Additional heating bridges the gap between resistive (or ohmic) heating due to plasma toroidal current (which gets weaker with increased temperature) and alpha-particle heating due to the slowing down of the helium reaction product in the plasma (which gets stronger with higher temperature).

ADSL

Mit ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line – asymmetrischer digitaler Teilnehmer-Anschluss) wird die zurzeit häufigste Anschlusstechnik von Breitbandanschlüssen für Konsumenten bezeichnet.

Advanced Technology

A technology that is still immature but promises to deliver significant value, or that has some technical maturity but still has relatively few users. Among current examples: artificial intelligence, agents, speech and handwriting recognition, virtual reality and 3D visualization, smart cards, real-time collaboration, enhanced user authentication, data mining, and knowledge management.

Advanced Metering Infrastructure (AMI)

Advanced metering infrastructure (AMI) is a composite technology composed of several elements: consumption meters, a two-way communications channel and a data repository (meter data management). Jointly, they support all phases of the meter data life cycle — from data acquisition to final provisioning of energy consumption information to end customers (for example, for load profile presentment) or an IT application (such as revenue protection, demand response or outage management).

Advanced Server Energy Monitoring Tools

Energy consumption in individual data centers is increasing rapidly, by 8% to 12% per year. The energy is used for powering IT systems (for example, servers, storage and networking equipment) and the facility’s components (for example, air-conditioning systems, power distribution units and uninterruptible power supply systems). The increase in energy consumption is driven by users installing more equipment, and by the increasing power requirements of high-density server architectures. While data center infrastructure management (DCIM) tools monitor and model energy use across the data center, server-based energy management software tools are specifically designed to measure the energy use within server units. They are normally an enhancement to existing server management tools, such as HP Systems Insight Manager (HP SIM) or IBM Systems Director. These software tools are critical to gaining accurate and real-time measurements of the amount of energy a particular server is using. This information can then be fed into a reporting tool or into a broader DCIM toolset. The information will also be an important trigger for the real-time changes that will drive real-time infrastructure. Hence, for example, a change in energy consumption may drive a process to move an application from one server to another.

Aggregator

Ein Aggregator ist eine neue Rolle in Energieversorgungssystem der Zukunft. Er bündelt eine Vielzahl unterschiedlicher Verbraucher um Produkte am Elektrizitätsmarkt anzubieten. Er verfügt über Informationen zu seinen Verbrauchern und kann sie aufgrund dessen in ihrem Energiebezugsverhalten beeinflussen, ihren Leistungsbezug in Höhe und / oder Zeit also anpassen. Bisher antizipierte Anwendungsfelder sind Systemdienstleistungen für den Übertragungsnetzbetreiber oder Angebote auf einem zentralen Energiemarktplatz.

Aktive Netzelemente

Aktive Netzelemente sind in aller Regel Netzelemente, die selbständig oder aber per Fernsteuerung ihren Zustand ändern können. Solche aktiven Netzelemente können leistungselektronische Elemente wie Wechselrichter oder FACTS sein, die aus der Fern gemessene werden und auf die zugegriffen werden kann, um ihre Einstellungen zu verändern. Die Veränderung der Einstellung dieser Elemente hat einen direkten Einfluss auf das Netz bzw. den Stromfluss im Netz. Einfachste Beispiel sind aus der Fern betätigbare Schalter, die eine Leitung zu- oder abschalten. Aber auch regelbare Ortnetztransformatoren, die die Spannung auf einem Netzzweig einstellen (automatisch vor Ort auf Basis von lokalen Messwerten oder aus der Ferne auf Basis von Messwerten und einem Algorithmus).

Aktive und passive Sonnenenergienutzung

Unter aktiver Sonnenenergienutzung versteht man die Wärmegewinnung mit thermischen Sonnenkollektoren respektive die Stromerzeugung mit Photovoltaik-Anlagen. Von passiver Sonnenenergienutzung spricht man, wenn ein Teil des Solarwärmeeintrags durch die Fenster passiv genutzt wird. Wie hoch dieser Anteil ist, hängt von der Speichermasse und den thermisch aktivierbaren Oberflächen im Gebäude ab – Bauteile aus Beton mit nackten Oberflächen eignen sich diesbezüglich.

Akzeptanz

Bereitschaft in der Gesellschaft etwas gutzuheißen. Für die Umstellung unserer Energieversorgung auf Erneuerbare Energien sind nicht nur deren technische Entwicklung und Wirtschaftlichkeit, sondern auch ihre gesellschaftliche Akzeptanz sehr wichtig. Dabei betrifft die Akzeptanz für Erneuerbare Energien mehrere Aspekte. Dazu gehören die Errichtung und der Betrieb von Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien, die mit der Energiewende verbundenen Kosten genauso wie die Akzeptanz für Energiespeicher oder der Aus-, bzw. Umbau der Stromnetze, die für den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien erforderlich sind. Insgesamt genießen Erneuerbare Energien in Deutschland eine hohe Akzeptanz bzw. erfreuen sich einer großen Beliebtheit.        

ALA-P

FTTH-Städte und -Gemeinden, welche SFN ihre Glasfasernetze zur Verfügung stellen.

ALA-U

Service Provider oder Geschäftskunde, ist Kunde von SFN

Alcator C-Mod

A tokamak experiment run by the Massachusetts Institute of Technology (MIT) Boston, USA. One ot the three major US tokamaks (along with DIII-D and NSTX). See www.psfc.mit.edu.

ALEX

Active Line Exchange. Die nationale Bestellungs- und Provisionierungs-Plattform

Alpha Ventus

Erster deutscher Offshore-Windpark (Betriebsaufnahme 2009). 250 Mio. Euro teures Pionierprojekt der Unternehmen EWE, Eon, Climate & Renewables und Vattenfall Europe Windkraft. Der Windpark mit zwölf Windenergieanlagen, jeweils sechs Anlagen der Hersteller Areva Multibrid und Repower a 5 Megawatt Leistung, liegt 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum, in einer Wassertiefe von 30 Metern.

amorphe Solarzellen

Bestehen aus einer dünnen Siliziumschicht, die auf ein Trägermaterial (z. B. eine Glasscheibe) aufgedampft wird. Wirkungsgrad bis 8 %.

AMR (Automated Meter Reading)

Als Automated Meter Reading bezeichnet man die Technologie der automatischen Verbrauchsdatenerfassung und Zählerfernauslesung.

Anteile an der Primärenergie

Die Angaben des Anteils erneuerbarer Energien am Primärenergieverbrauch unterscheiden sich geringfügig bei der Anwendung unterschiedlicher Berechnungsmethoden.

Die Berechnung des Beitrags erneuerbarer Energien an der Primärenergie erfolgt meist nach der sogenannten Wirkungsgradmethode.

Bei Strom aus Energieträgern, denen kein Heizwert zugerechnet werden kann – zum Beispiel Wasserkraft, Windenergie und Fotovoltaik - wird bei der Wirkungsgradmethode von der Endenergie mit Hilfe eines Wirkungsgrades von 100 Prozent auf die Primärenergie geschlossen. Damit entspricht z. B. 1 kWh Strom (Endenergie) aus Wasserkraft einem Primärenergieäquivalent von 1 kWh.

Zur Ermittlung des Primärenergieäquivalents der Bereitstellung von Wärme und Kraftstoffen aus erneuerbaren Energien werden häufig Endenergie und Primärenergie gleichgesetzt.

Bei der Substitutionsmethode wird als Primärenergieäquivalent für Strom aus Wasserkraft, Windenergie und Fotovoltaik der Brennstoff angegeben. Dieser wird durch die Stromerzeugung des jeweiligen Energieträgers in konventionellen Kraftwerken substituiert.

Zur Ermittlung des Primärenergieäquivalents für Strom aus Biomasse wird bei beiden Methoden ein so genannter durchschnittlicher Substitutionsfaktor angewandt. Er wird ermittelt aus dem Verhältnis der für die Stromerzeugung in öffentlichen Kraftwerken eingesetzten fossilen Brennstoffe zur Bruttostromerzeugung aus diesen Energieträgern. Dieser beträgt für das Jahr 2004 8.309 kJ/kWh (vorläufige Angabe der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB).

Antenna

Heating antennae providing radiofrequency power at electron cyclotron (EC) and ion cyclotron (IC) frequencies to the plasma.

Aquifere

Aquifere

In großer Tiefe vorhandenes Thermalwasserreservoir.

Aschegehalt

Der Aschegehalt beschreibt die Menge des unverbrennbaren Anteils eines Brennstoffs. Holzpellets, die nach DINplus oder ENplus zertifiziert sind, dürfen einen Aschegehalt von 0,5 Prozent nicht überschreiten.

ASDEX Upgrade

The ASDEX Upgrade divertor tokamak at the Max Planck Institute for Plasma Physics (IPP) in Garching is Germany's largest fusion device

ATM

Asynchronous Transfer Mode (ATM) ist ein Kommunikationsprotokoll, welches sich für die Übertragung von Daten, Sprache und Video eignet.

Auskolken

Ausspülen von Offshore-Fundamenten durch Meeresströmungen und Wellengang.

Ausnutzungsgrad für Wärmegewinne

Die inneren und solaren Wärmegewinne können in einem Gebäude nur zum Teil genutzt werden. Der Ausnutzungsgrad ist der Anteil an den Wärmegewinnen in einer Zeitperiode (Monat oder Jahr), der genutzt werden kann.

Automotive

Automotive ist die generelle Bezeichnung für alle Aktivitäten im Bereich von Zulieferteilen, -produkten oder -dienstleistungen im Bereich der Automobilindustrie.

Avenir Suisse

Unabhängiger Think Tank für die gesellschafts- und wirtschaftspolitische Entwicklung der Schweiz

B2B

Business to Business

Backbone

Bezeichnet einen verbindenden Kernbereich eines Telekommunikationsnetzes mit sehr hohen Datenübertragungsraten.

Backcasting

Die Methode des Backcastings, zu Deutsch der Rückwärtsinduktion, ist ein Werkzeug aus dem Technologie- und Innovationsmanagement und ist ein strategischer Ansatz für die Planung einer nachhaltigen Entwicklung und Innovation. Zunächst wird eine Vision der Zukunft, ein Ziel oder Erfolg festgelegt. Danach wird die Frage beantwortet, was getan werden muss, um dieses Ziel zu erreichen. 

BAKOM

Das Bundesamt für Kommunikation, erlässt Richtlinien und Empfehlungen (techn. Richtlinien betreffend FTTHInstallationen in Gebäuden, physikalische Medien).

Baltic 1

Erster kommerzieller deutscher Offshore-Windpark in der Ostsee, 16 km vor der Küste von Mecklenburg-Vorpommern, nördlich der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, der bis Ende 2010 fertig errichtet und in Betrieb genommen werden soll. Gebaut und betrieben wird die Anlage von dem Energieversorgungsunternehmen EnBW Energie Baden-Württemberg. Der Park besteht aus 21 Siemens-Windenergieanlagen in 16 bis 19 Metern Wassertiefe mit einer installierten Gesamtleistung von 48,3 Megawatt und soll jährlich rund 180 Millionen Kilowattstunden elektrische Energie entspricht.

Bandenergie

Der täglich in einem Stromnetz nachgefragte Grundbedarf, der nicht unterschritten wird. Der Bandenergiebedarf der Schweiz beträgt im Sommer rund 6000, im Winter etwa 8000 Megawatt.

Basel II/Basel 2

Basel II bezeichnet die Gesamtheit der Eigenkapitalvorschriften, die vom Basler Ausschuss für Bankenaufsicht in den letzten Jahren vorgeschlagen wurden.

Battery-Powered Radio Frequency Identification (RFID)

There are two types of battery-powered radio frequency identification (RFID) tags: battery-assisted passive (BAP) tags and active tags, which are used to collect and communicate asset-level information. BAP tags, which were standardized in 2010 in ISO/IEC 18000-6C:2010 Class 3, use a battery for operating the internal circuitry that facilitates the collection, processing and storage of ancillary information. The additional energy may also be used to boost the communication process in difficult usage scenarios, such as personnel tags. Active (Generation 2 Class 4) tags use batteries to power all functions of the tag—the receiving and transmitting of a signal, as well as the power for the processing and memory chips. Both solutions differ from passive-only tags, where there is no battery for communication, additional processing or storage. Although active and BAP tags can technically be implemented at all frequencies in which RFID is used, they are most common at 433 MHz, 900 MHz and 2.4 GHz.

Beamlines

The flight tube connecting the neutral beam box to the plasma torus. Sometimes, colloquially, the complete beam system including the beam box.

BEP/HAK

Gebäudeeinführungspunkt (Building Entry Point/Hausanschlusskasten) bei Glasfaseranschlüssen. Er ist der Anschlusspunkt für den Endkunden-OTO.

Beschäftigungsmotor Erneuerbare Energien

Erneuerbare Energien schaffen Arbeit. 2012 waren ca. 378.000 Menschen mit der Planung, Montage und dem Betrieb von Anlagen in Deutschland beschäftigt. Damit hat sich die Zahl der Arbeitsplätze seit 1998 mehr als verfünffacht. Aufgrund der weltweit steigenden Nachfrage nach Erneuerbaren Energien rechnet die Branche damit, im Jahr 2020 in Deutschland über 500.000 Menschen Arbeit zu geben. Ein Großteil wird direkt für den Export von Anlagen und Zubehör arbeiten, um die steigende Nachfrage nach deutscher Erneuerbare-Energien-Technik im Ausland zu erfüllen.
Dabei kommt der Branche die jahrelange erfolgreiche Entwicklung auf dem Heimatmarkt zugute, die sie zu einem weltweiten Technologieführer gemacht hat.

Best effort

Bezeichnet eine minimalistische Dienstgüte-Zusicherung in Telekommunikationsnetzen.

BFS

Bundesamt für Statistik

Billing Solutions

Billing bezeichnet einen Geschäftsprozess zur Durchführung der Abrechnung bzw. Rechnungsstellung (Fakturierung) in Unternehmen. Es handelt sich dabei um einen sich periodisch wiederholenden Prozess (meist auf monatlicher Basis), der in Wirtschaftsbereichen mit grossen Abrechnungsvolumen wie der Telekomunikations-, Energieversorgungs- oder Versicherungsbranche von großer Bedeutung ist. Billing Solutions bezeichnet Dienstleistungen zur Unterstützung und Durchführung des Faktura Prozesses für Unternehmen.

Biodiesel

Biodiesel ist der in Deutschland am weitesten verbreitete Biokraftstoff. Biodiesel wird mittels eines chemischen Prozesses, der Umesterung, aus Pflanzenöl von Ölpflanzen unter Einsatz von Alkohol gewonnen. In Deutschland kommt hauptsächlich Raps zum Einsatz. Auch Sonnenblumenöl, Soja- und Palmöl können verarbeitet werden, wenn Produzenten nachweislich bestimmte ökologische Mindestkriterien einhalten. Neben der Nutzung von Pflanzenölen zur Kraftstoffherstellung können auch Reststoffe wie Fritier- oder Bratfett für die Biodieselproduktion genutzt werden.
Nebenprodukt der Produktion von Biodiesel ist Glycerin, das in der chemischen Industrie zum Einsatz kommt. Rapsschrot, ein weiteres Koppelprodukt der Biodieselproduktion, dient als Futtermittel. Biodiesel kann sowohl als Reinkraftstoff getankt werden oder fossilem Dieselkraftstoff in Deutschland bis zu einem Anteil von 7 Prozent beigemischt werden.

Bioethanol

Bei Ottomotoren kommt statt Biodiesel Bioethanol zum Einsatz. Als Rohstoffe für die Herstellung von Bioethanol eignen sich stark zucker- und stärkehaltige Pflanzen wie Zuckerrüben, Zuckerrohr, Roggen, Weizen, Mais und Kartoffeln. In Deutschland kommen hauptsächlich Getreide und Zuckerrüben zum Einsatz. Wie herkömmlicher Alkohol wird Bioethanol durch alkoholische Gärung aus Zucker mit Hilfe von Mikroorganismen gewonnen und anschließend durch thermische Trennverfahren gereinigt. Bioethanol kann sowohl als Reinkraftstoff (sog. E85) getankt werden oder fossilem Ottokraftstoff in Deutschland bis zu einem Anteil von 10 Prozent (E10) beigemischt werden.

Biogas

Biogas entsteht, wenn Biomasse unter Ausschluss von Licht und Sauerstoff in einem Gärbehälter, dem Fermenter einer Biogasanlage, durch bestimmte Bakterien abgebaut wird. Biogas besteht aus Methan, Kohlendioxid, Sauerstoff, Stickstoff und Spurengasen (u.a. Schwefelwasserstoff). Der Hauptbestandteil, das Methan, ist energetisch nutzbar. Biogas kann sowohl aus Energiepflanzen (z.B. Mais, Getreide) als auch aus Rest- und Abfallstoffen wie Biomüll, Abfälle aus der Nahrungsmittel­industrie, Ernteresten und Stroh sowie tierischen Exkrementen wie Gülle und Mist gewonnen werden.
Das in einer Biogasanlage erzeugte Biogas kann in einem Blockheizkraftwerk zu Strom und Wärme umgewandelt werden. Wird Biogas aufbereitet und gereinigt (sog. Biomethan), kann es auch direkt in bestehende Erdgasnetze eingespeist und fossilem Erdgas beigemischt oder in Fahrzeugen mit Gasmotor als Kraftstoff genutzt werden.

Biogasregister

Das Biogasregister Deutschland der Deutschen Energie-Agentur schafft als internetbasierte Plattform einen branchenübergreifenden Standard für den Nachweis der Herkunft und der unterschiedlichen Eigenschaften von aufbereitetem Biogas im Erdgasnetz (Biomethan, Bioerdgas).

Biokraftstoff

Aus Biomasse gewonnener Kraftstoff für den Betrieb von Verbrennungsmotoren (z.B. in Fahrzeugen oder Blockheizkraftwerken) oder Heizungen. Zu Biokraftstoffen zählen Biodiesel, Bioethanol, Biomethan (aus Biogas), reine Pflanzenöle und die synthetischen Biomass-to-Liquid (BtL) - Kraftstoffe. 

Biokraftstoffquotengesetz

Das Biokraftstoffquotengesetz legt den Mindestabsatz von Biokraftstoffen als Anteil am gesamten Kraftstoffabsatz fest. 

Biomasse

Biomasse ist der Oberbegriff für alle Stoffe organischer Herkunft, die ihr Wachstum letztlich der Nutzung der Sonnenenergie verdanken. Es kann unterschieden werden zwischen

  • den in der Natur lebenden Pflanzen und Tieren,
  • deren Rückständen (z.B. abgestorbene Pflanzen wie Stroh) und Nebenprodukten (z.B. Exkremente wie Gülle),
  • im weiteren Sinne allen organischen Stoffen, die durch eine technische Umwandlung (z.B. Papier, Zellstoff, Pflanzenöl) oder durch eine andere Nutzung entstanden sind (z.B. Biomüll, Abfälle aus der Nahrungsmittelindustrie).
Biomassekraftwerk

Erzeugt aus Biomasse elektrischen Strom. Von einem Biomasseheizkraftwerk spricht man, wenn daneben Nutzwärme, zum Beispiel für einen Wärmeverbund oder zur Beheizung eines Gebäudes, bereitgestellt wird. Als Biomasse gelten Waldhackschnitzel, wenig behandeltes Altholz, Gülle, Klärschlamm, Kompostierbares oder Reststoffe der Nahrungsmittelproduktion.

Biomasse-Nachhaltigkeitsverordnung

Um die nachhaltige Gewinnung und Nutzung von Biomasse zu gewährleisten, gibt es seit 2009 die Biomassestrom-Nachhaltigkeitsverordnung (BioSt-NachV) und die Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung (Biokraft-NachV). Sie legen fest, wie flüssige Biomasse, insbesondere Pflanzenöl wie Palm-, Soja- und Rapsöl, hergestellt und verwendet werden muss. Im Interesse des Umwelt, Klima- und Naturschutzes darf der Anbau der Pflanzen keine naturschutzfachlich besonders schützenswerten Flächen (z.B. Regenwälder) oder Flächen mit hohem Kohlenstoffbestand (z.B. Feuchtgebiete, Torfmoore) zerstören, und ihr Einsatz zur Energieversorgung muss zu einer Treibhausgasminderung um mindestens 35 Prozent führen im Vergleich zu fossilen Energieträgern. Auch die sozialen Bedingungen beim Anbau werden berücksichtigt.

Biomasse-Reststoffe

Biogene Reststoffe werden im Gegensatz zu Energiepflanzen nicht eigens für die energetische Nutzung angebaut, sondern fallen bei anderen wirtschaftlichen Aktivitäten an. Ein typisches Beispiel sind Sägespäne
aus Sägewerken. Was auf den ersten Blick als überflüssiger Abfall erscheint, ist ein wertvoller Reststoff, der energetisch genutzt werden kann. Für die Energiegewinnung aus Biomasse werden zum großen Teil biogene Reststoffe wie Erntereste, Biomüll, Stroh sowie tierische Exkremente (z.B. Gülle, Mist) genutzt.

Biomethan

Methan ist der Hauptbestandteil von Biogas, das aus der Vergärung biogener Stoffe gewonnen wird. Nach der Aufbereitung, bei der die anderen Biogasbestandteile abgeschieden werden, kann es ins Erdgasnetz eingespeist werden. Es steht damit zum Beispiel für den Einsatz in Blockheizkraftwerken oder als Treibstoff für Fahrzeuge zur Verfügung. Dieses aus Biogas gewonnene Methan bezeichnet man als Biomethan.

Bioshield

A thick wall of concrete surrounding the cryostat and designed to absorb the bulk of the remaining neutron radiation from the plasma. The wall shields the region outside the cryostat so that it can be accessed, at maximum a couple of weeks after shutdown, for major hands-on repairs.

Blanket

The blanket covers the interior surfaces of the vacuum vessel, providing shielding to the vessel and the superconducting magnets from the heat and neutron fluxes of the fusion reaction. The neutrons are slowed down in the blanket, where their kinetic energy is transformed into heat energy and collected by the coolants. In a fusion power plant, this energy will be used for electrical power production. In ITER, some of the 440 individual blanket modules will be used to test materials for tritium breeding concepts.

Blanket Module

In ITER, the blanket is subdivided in modules to allow it to be relatively easily replaced through equatorial access ports. There are 440 individual segments, each measuring 1x1.5 metres and weighing approximately 4.5 tons. Each segment has a detachable first wall which directly faces the plasma and removes the plasma heat load, and a semi-permanent blanket shield dedicated to neutron shielding.

Blanket Shield

The first component facing the plasma; it removes heat and protects the Vacuum Vessel and Magnets from radiation damage.

Blended Learning, Hybrid Learning

Blended Learning ist ein Lehr-/Lernkonzept, das eine didaktisch sinnvolle Verknüpfung von Präsenzveranstaltungen und virtuellem Lernen auf der Basis neuer Informations- und Kommunikationsmedien und -technologien vorsieht.

Blindleistung

Die Blindleistung ist ein Begriff der Elektrotechnik. Im elektrischen Energieversorgungsnetz soll Energie vom Erzeuger zum Verbraucher übertragen werden. In mit Einphasen- bzw. Dreiphasenwechselstrom betriebenen Netzen fliesst mehr Energie zwischen dem Erzeuger (Kraftwerk) und einem elektrischen Verbraucher, als in derselben Anzahl von Perioden beim Verbraucher umgesetzt wird. Diese zusätzliche Energie pro Zeit, die nichts zur Wirkleistung beiträgt, ist im Allgemeinen nötig für ein technisch stabiles Netz (Spannungsstabilität).

Blockheizkraftwerk (BHKW)

Ein Blockheizkraftwerk ist eine Anlage zur gekoppelten Erzeugung von Strom und Wärme nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung.

Bluetooth

Ein Nahbereichsfunkstandard, der in seinen Grundzügen bereits 1994 entstand, als der Ingenieur Japp Haartsen von seinem Arbeitgeber Ericsson den Auftrag erhielt, eine Funkverbindung zwischen Kopfhörer und Mobiltelefon zu entwickeln. Der aus dieser Arbeit resultierende Cable Replacement Standard wurde dann 1997 in Bluetooth umbenannt.

Bluetooth 4.0 (BT4.0)

During the past 10 years, Bluetooth has become the de facto technology for wireless point-to-point connectivity. Bluetooth 4.0 (BT4.0) is the latest revision that was introduced by the Bluetooth Special Interest Group (BT-SIG) in June 2010. It includes three specifications in one single standard: 

Classic Bluetooth: Bluetooth 2.1 + EDR (enhanced data rate).

Bluetooth High Speed (HS): Bluetooth 3.0 + HS. 

Bluetooth Low Energy (LE): This is the new technology that is introduced in BT4.0.

Bluetooth Low Energy (LE)

Bluetooth low energy (LE) is a specification adopted by the Bluetooth SIG in April 2009 that enables low-power peripherals with a battery life of months to years to communicate with Bluetooth in handsets or other devices. Bluetooth LE opens up a new range of devices and applications such as on-body medical sensors and sports and fitness equipment. LE arose from a technology called Wibree (owned by Nokia) and was previously called ultra low power (ULP) Bluetooth.

Breakeven

The plasma energy breakeven point describes the moment when plasmas in a fusion device release at least as much energy as is required to produce them. Fusion performance is measured by Q. Plasma energy breakeven, or Q=1, has never been achieved: the current record for energy release is held by JET, which succeeded in generating nearly 70% of input power. ITER has been designed to produce more power than it consumes: for 50 MW of input power, 500 MW of output power will be produced (Q=10).

Breakout-Kabel

Mehrkanalkabel, sie aus vollwertigen Einzelkabeln aufgebaut sind, an die die Stecker bereits vor der Instalation montiert sind.

Breeding Blanket

If blanket modules contain lithium, a reaction occurs: the incoming neutron is absorbed by the lithium atom, which recombines into an atom of tritium and an atom of helium. The tritium can be removed from the blanket and recycled into the plasma as fuel. Blankets containing lithium are thus considered to be "breeding blankets" for tritium. Within the fusion reaction, tritium can be 'bred' indefinitely.

This will be important technology for future fusion power reactors.

Breeding Technologies

A number of different combinations of tritium breeding material, neutron multiplier, structural material, and coolant will be tried out on ITER to determine the best combination for tritium and power production. Each one of these solutions is referred to as a "breeding technology". A future fusion plant producing large amounts of power will be required to breed all of its own tritium; ITER will test this essential concept of tritium self-sustainment.

Breitband-Internetanschluss

Der Breitband-Internetzugang (auch Breitbandzugang, Breitbandanschluss) ist ein Zugang zum Internet mit verhältnismäßig hoher Datenübertragungsrate von einem Vielfachen der Geschwindigkeit älterer Zugangstechniken wie der Telefonmodem- oder ISDN-Einwahl, die im Unterschied als Schmalbandtechniken bezeichnet werden.

Brennwert

Der Brennwert gibt den Energieinhalt eines Brennstoffes in Kilowattstunden (kWh) an, der bei Verbrennung und anschließender Abkühlung der Verbrennungsgase auf 25 °C erzeugt wird. Für Heizöl liegt der Brennwert bei ca. 10,7 kWh/m³, für Erdgas bei ca. 11,5 kWh/Liter.

Brennwertkessel

Heizkessel mit besonders hohem Wirkungsgrad. Der Brennwertkessel hat einen so genannten Hochleistungswärmetauscher, der die im Wasserdampf enthaltene Energie aus den Abgasen herauszieht und als zusätzliche Wärme ins eigentliche Heizsystem leitet. Dadurch erreicht der Brennwertkessel einen sehr guten Ausnutzungsgrad.

BRIC(KS)

Brasilien, Russland, Indien, China, ([Süd-]Korea, Südafrika)

Bridge

Eine Bridge (Brücke) verbindet im Computernetz zwei Segmente auf der Ebene der Sicherungsschicht des OSI-Modells. Eine Bridge kann auf der Unterschicht MAC oder der Unterschicht LLC arbeiten. Sie wird dann MAC-Bridge oder LLC-Bridge genannt. Eine weitere Unterscheidung ergibt sich durch die Art der Leitwegermittlung von Datenpaketen in Transparent Bridge und Source Routing Bridge.

Eine MAC-Bridge wird hauptsächlich eingesetzt, um ein Netz in verschiedene Kollisionsdomänen aufzuteilen. Somit kann die Last in großen Netzen vermindert werden, da jeder Netzstrang nur die Pakete empfängt, deren Empfänger sich auch in diesem Netz befindet. Somit verbindet eine MAC-Bridge Netze mit gleichem Zugriffsverfahren.

Die LLC-Bridge (auch Remote-Bridge oder Translation Bridge) wird verwendet, um zwei Teilnetze mit verschiedenen Zugriffsverfahren zu koppeln. Sie besteht (idealisiert) aus zwei Teilen, die miteinander verbunden sind, wobei das Medium zwischen beiden Teilen hierbei egal ist.

Eine Transparente Bridge lernt, welche MAC-Adressen sich in welchem Teilnetz befinden. Die Bridge lernt mögliche Empfänger, indem die Absender von Paketen in den einzelnen Teilnetzen in eine interne Weiterleitungstabelle eingetragen werden. Anhand dieser Informationen kann die Bridge den Weg zum Empfänger bestimmen. Die Absenderadressen werden laufend aktualisiert, um Änderungen sofort zu erkennen.

Eine Source Routing Bridge besitzt keine Weiterleitungstabelle. Hier muss der Sender die Informationen zur Weiterleitung zum Ziel bereitstellen. Ein Paket muss nur dann an alle Teilnetze gesendet werden, wenn der Empfänger nicht in dieser Tabelle eingetragen ist und das Zielnetz somit nicht bekannt ist. Ein Broadcast wird stets in alle Teilnetze übertragen.

Bridges können redundant ausgelegt werden, um den Ausfall einer Bridge zu kompensieren. Um dabei die mehrfache Weiterleitung von Datenpaketen zu unterdrücken, muss ein passendes Kommunikationsprotokoll unterstützt werden.

Broadcast

Ein Broadcast (Rundfunk) in einem Computernetzwerk ist eine Nachricht, bei der Datenpakete von einem Punkt aus an alle Teilnehmer eines Nachrichtennetzes übertragen werden. In der Vermittlungstechnik ist ein Broadcast eine spezielle Form der Mehrpunktverbindung.

Ein Broadcast-Paket erreicht alle Teilnehmer eines lokalen Netzwerks, ohne dass sie explizit als Empfänger angegeben sind. Daraus folgt, dass Broadcasts sich auf das eigene Netzwerksegment beschränken sollten, und nicht von Routern in Wide Area Networks weitergeleitet werden.

Jeder Empfänger eines Broadcasts entscheidet selbst, ob er im Falle seiner Zuständigkeit die erhaltene Nachricht entweder verarbeitet oder andernfalls stillschweigend verwirft.

Broader Approach

A "Broader Approach" agreement for complementary research and development was signed in February 2007 between the European Atomic Energy Community (known by its initials EURATOM) and the Japanese government. It established a framework for Japan to conduct research and development in support of ITER and the next-stage device, DEMO, over a period of ten years.

Bruttostromerzeugung

Die gesamte erzeugte Strommenge in einem Kraftwerk oder innerhalb eines Landes, einschließlich des Eigenverbrauchs der Anlagen und der Leitungsverluste, bezeichnet man als Bruttostromerzeugung.

Bruttostromverbrauch

Umfasst den gesamten Stromverbrauch, inklusive dem Eigenverbrauch der Stromerzeugungsanlagen, Speicherverlusten und Leitungsverlusten.

Bucket-Fundament

Eimerähnliche Fundamentkonstruktion, die durch Unterdruck ausgespült wird und sich im sandigen Untergrund festsaug.

Building-Integrated Photovoltaics (BIPV)

Building-integrated photovoltaic (BIPV) systems are photovoltaic (PV) solar energy systems that are specifically designed to blend in with the architecture of a building, combining the economic and sustainability benefits of distributed solar energy generation with the aesthetic appeal of a seamless integration into the overall building design.

Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE)

Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland, Zusammenschluss von 22 Fachverbänden mit zusammen mehr als 30.000 Mitgliedern aus den Bereichen Wasserkraft, Windenergie, Bioenergie, Solarenergie und Geothermie.

Bundesverband Geothermie (GtV-BV)

Mit knapp 900 Mitgliedern weltweit zweitgrößte geothermische Vereinigung. Wichtigste Aufgabe ist, die Möglichkeiten der Nutzung der Geothermie allgemein bekannt zu machen und die Öffentlichkeit über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der unterschiedlichen geothermischen Technologien und Techniken zu informieren.

Bundesverband Solarwirtschaft (BSW)

Interessengemeinschaft von rund 800 Unternehmen der Solartechnik aus den Bereichen Produktion, Handel und Handwerk mit Sitz in Berlin.

Bundesverband Windenergie (BWE)

Fachverband der Windenergiebranche in Deutschland. In ihm sind Planer, Hersteller und Betreiber von Windkraftanlagen sowie sonstige Förderer und Nutzer der Windkraftnutzung zusammengeschlossen. Mit rund 20.000 Mitgliedern ist der BWE der größte Verein seiner Art in Deutschland.

Burn

The period of roughly constant and maximum fusion power during the plasma pulse.

Burning Plasma

A plasma in which the energy of the helium nuclei produced by the fusion reaction is enough to maintain the temperature of the plasma. The external heating methods can then be strongly reduced or switched off altogether. A burning plasma in which at least 50 percent of the energy to drive the fusion reaction is generated internally is an essential step to reaching the goal of fusion power generation.

BV

Betriebsvertrag

Byte

Masseneinheit der Digitaltechnik und der Informatik, das für eine Folge von meist 8 Bit steht.

CAD

Computer Aided Design: Computerunterstütztes Entwerfen, Konstruieren und Entwickeln in Gebieten wie Architektur, Bauwesen, Maschinenbau usw. CAD zeichnet sich durch eine sehr weit entwickelte graphische Datenverarbeitung aus.

Callcenter/Inbound/Outbound

Als Callcenter (Telefon-Beratungszentrum) oder Customer-Care-Center (Kundenberatungs- oder Kundenbetreuungszentrum) wird ein Unternehmen oder eine Organisationseinheit bezeichnet, welche Marktkontakte telefonisch schafft.
Outbound: Das Callcenter startet den Anruf
Inbound: Das Callcenter wird angerufen

Carbon Capture and Storage (CCS)

Carbon Capture and Storage (CCS) bezeichnet die Abscheidung des bei der Verbrennung von fossilen Energieträgern entstehenden Kohlendioxids (CO2) und anschließende unterirdische Speicherung des Gases. Damit soll aus Gründen des Klimaschutzes der Ausstoß von CO2 in die Erdatmosphäre verhindert werden. Kritiker warnen allerdings vor möglichen Risiken sowie fehlender Wirtschaftlichkeit und dem Effizienzverlust von Kraftwerken. Als Alternativen werden vor allem Maßnahmen zur Energieeinsparung, zur Verbesserung derEnergieeffizienz sowie der Nutzung von CO2 als Rohstoff für die Chemie genannt. Hauptsächlich mit dem verstärkten Ausbau der Erneuerbaren Energien kann CCS überflüssig werden.

Central Solenoid

Part of the magnet system in ITER, the central solenoid acts like a large transformer, producing and sustaining the plasma current which heats and shapes the plasma.

Chat

Chat bezeichnet die elektronische Kommunikation in Echtzeit, meist über das Internet.

CI/CD

CI/CD

Corporate Identity/Corporate Design. Die Corporate Identity repräsentiert die Gesamtheit der Charakteristika eines Unternehmens. Das Konzept der "CI" beruht auf der Idee, dass Unternehmen wie Persönlichkeiten wahrgenommen werden und ähnlich wie solche handeln können. Typischerweise umfasst die CI die Unternehmensphilosophie, das Leitbild, die Begrifflichkeiten, die Handlungsrichtlinien. CI ist eng verzahnt mit dem Corporate Design (CD), das die Aussendarstellung des Unternehmens definiert, etwa in Erstellung und Einsatz eines Logos, einheitlicher Gestaltungsvorgaben für Druckwerke etc.

CMS

Ein Content-Management-System (CMS) ist eine Software, die die gemeinschaftliche Erstellung und Bearbeitung des Inhalts von Text- und Multimedia-Dokumenten (Content) ermöglicht und organisiert. Sie wird häufig zur Steuerung von Inhalten auf Webseiten benutzt.

CO

Central Office (Glasfasernetz Anschlusszentrale)

CO2

Kohlenstoffdioxid ist ein farb- und geruchloses und in den üblichen Konzentrationen unschädliches Gas aus Kohlenstoff und Sauerstoff. Es ist mit 0,04 % ein natürlicher Bestandteil der Luft. CO2 ist erst ab sehr hohen Konzentrationen gefährlich. Unter 0,3 % ist es auch bei dauernder Einwirkung gesundheitlich unbedenklich. Ab etwa 5% können Schwindel und Bewusstlosigkeit auftreten und ab 8% wirkt es in 30 bis 60 Minuten tödlich. Da Kohlenstoffdioxid zum Treibhauseffekt beiträgt, stört ein Konzentrationsanstieg das Temperaturgleichgewicht der Atmosphäre. Unnatürliche CO2-Quellen, wie die Verbrennung von fossilen Brennstoffen, sind deshalb klimarelevant.

CO2 -Zertifikate

Im Rahmen des europäischen Emissionshandels müssen die Betreiber fossiler Kraftwerke und bestimmter Industrieanlagen über CO2-Zertifikate verfügen. Die Zertifikate berechtigen zum Ausstoß einer bestimmten Menge an Kohlendioxid in die Atmosphäre. Daher werden die Zertifikate auch Emissionsrechte genannt. Die Menge an CO2-Zertifikaten ist begrenzt und sinkt über die Zeit.

Combined Heat and Power (CHP)

Combined heat and power (CHP) is a specific form of distributed generation (DG) that refers to the placement of electric-power-generating units at or near customer facilities to supply on-site energy needs. CHP enhances DG’s advantages by the simultaneous production of thermal and power output, thus increasing overall efficiency. Once available only to large commercial buildings and urban areas, CHP systems — sometimes referred to as “cogeneration” — are now produced on a scale that’s safe, practical and affordable to homeowners.

CoMP

Coordinated Multi-Point Transmission (LTE Advanced)

Commissioning

The process during which plant or reactor components and systems, after construction, are made operational and verified to be in accordance with design assumptions and performance criteria.

Condition Monitoring

Begriff aus dem Bereich der Windenergieanlagen. Diese meist mit Sensoren realisierte Zustandsüberwachung erfolgt als regelmäßiges oder aber permanentes Erfassen (Monitoring) des Maschinenzustandes (Condition) durch Messen. Daran schließt sich eine Analyse der aussagefähigen physikalischen Größen wie Schwingungen, Temperatur, Lage.

Confinement

Restriction of a hot plasma to a given volume as long as possible by magnets and pinch effects.

Confinement Time

The time the plasma is maintained at a temperature above the critical ignition temperature. To yield more energy from fusion than has been invested to heat the plasma, the plasma must be held up to this temperature for some minimum length of time, calculated from scaling laws.

Contracting (Wärme)

Wärmecontracting ist eine vertragliche Vereinbarung über Wärmedienstleistungen für Wohngebäude und Nichtwohngebäude, also ein Wärmedienstleistungsvertrag. Das Unternehmen, das sich zur Wärmelieferung verpflichtet, zum Beispiel ist dies ein Energieversorger, stellt die Heizanlage und liefert den Brennstoff, wobei nicht der Brennstoff in Rechnung gestellt wird, sondern das Produkt, das mit Hilfe der Heizanlage und dem Brennstoff erzeugt wird: Wärme.
So werden zum Beispiel in den Gebäuden keine Gas- sondern Wärmemengenzähler installiert. Die Anlage bleibt im Besitz des Wärmelieferanten. Dieser übernimmt auch die Wartung der Anlage. Der Vorteil für den Wärmebezieher ist, dass für ihn keine Anfangsinvestition in eine Heizanlage anfällt. Der Wärmelieferant liefert Wärme zu einem bestimmten Preis und refinanziert darüber seine Investition und die laufenden Kosten, zum Beispiel die Wartung. Oft läuft ein Contractingvertrag über zehn bis 15 Jahre.

Cooldown

Usually refers to the cooling period necessary to remove heat from a large superconducting magnet system to lower the temperature to the operating point.

Cooling Water System

The cooling water system provides for the rejection of heat from a variety of ITER systems and consists of the tokamak cooling water system, the component cooling water system, the chilled water system, and the heat rejection system.

Corporate Governance

Corporate Governance gewährleistet verantwortliche, qualifizierte, transparente und auf den langfristigen Erfolg ausgerichtete Unternehmensführung und soll so das Vertrauen von Aktionären und Investoren in den Kapitalmarkt stärken.

Corporate Network

Auch als Corporate Telecommunications Network (CTN) bezeichnet. Dabei handelt es sich um ein Telekommunikationsnetz für eine begrenzte Nutzeranzahl. Ein Corporate Network ist zumeist an die Bedürfnisse von Unternehmen oder Unternehmensgruppen speziell angepasst. Die Netzleistungen/-dienste, die Abrechnung, die Bereitstellung und das Management eines Corporate Networks unterscheiden sich im Allgemeinen von denen, die ein öffentlich zugängliches Netz charakterisieren.

Correction Coils

Coils whose purpose is to compensate small errors in the confining magnetic field arising from fabricating misalignments.

Cos

Class of Service (Service Klassifizierung)

CPE

Customer Premises Equipment

CRM-System

Customer-Relationship-Management, kurz CRM (Kundenbeziehungsmanagement oder Kundenpflege), bezeichnet die konsequente Ausrichtung einer Unternehmung auf ihre Kunden und die systematische Gestaltung der Kundenbeziehungsprozesse.

Cryogenic

Term applied to substances and materials at very low temperatures (below -150°C).

Cryoplant

The plant used to liquify helium and nitrogen to cool magnets, vacuum pumping panels, etc.

Cryopump

A vacuum pump system using panels cooled by liquid helium.

Cryostat

A vacuum vessel built around a superconducting tokamak, capable of being evacuated at room temperature, which provides thermal insulation to maintain the magnets at low temperature.

CTI

Computer and Telephone Integration ist die Sammelbezeichnung für telefonische Kommunikationsanwendungen (Arbeitsplatzlösungen), die mit Hilfe eines PC die Abwicklung von Telefongesprächen komfortabler und rationeller gestalten. Zu den Funktionalitäten der CTI zählen z. B. das Wählen aus einer Datenbank, das Anzeigen von Gesprächsnotizen bei ankommenden Rufen sowie das Aufzeichnen von Notizen während des Gespräches. Weiterhin besteht die Möglichkeit, Telefonfunktionen, wie Anrufweiterschaltung oder Konferenzschaltung, direkt am PC zu aktivieren.

Current Drive

A means for producing the toroidal plasma current.

Customer Gateways

Customer gateways allow consumers to become part of the smart grid by enabling self-service energy provisioning on the premises, linking and integrating consumer energy management, and having smart appliances increase energy efficiency and enhance the consumer’s quality of life.

dargebotsabhängige Energieerzeugung

Damit sind vor allem die neuen, erneuerbaren Energien wie Photovoltaik oder Wind gemeint. Die Erzeugungskapazitäten der dargebotsabhängigen Energieerzeugung hängen vom Dargebot der Sonne oder des Windes ab, das starken Fluktuationen und nicht beeinflussbaren Faktoren unterliegt, z.B. von der Windstärke oder der Wolkenbildung.

Dark Fibre

LWL-Leitung, die unbeleuchtet verkauft oder vermietet wird. Der Lichtwellenleiter ist dabei zwischen zwei Standorten Punkt zu Punkt durchgespleisst.

Data Center

The data center is the department in an enterprise that houses and maintains back-end information technology (IT) systems and data stores—its mainframes, servers and databases. In the days of large, centralized IT operations, this department and all the systems resided in one physical place, hence the name data center.

With today’s more distributed computing methods, single data center sites are still common, but are becoming less so. The term continues to be used to refer to the department that has responsibility for these systems, no matter how dispersed they are.

Market and industry trends are changing the way enterprises approach their data center strategies. Several factors are driving enterprises to look beyond traditional technology infrastructure silos and transform the way they view their data center environment and business processes. These include aging data center infrastructures that are at risk for not meeting future business requirements, an ongoing cost-consciousness, and the need to be more energy-efficient.

Many enterprises are looking to virtualization, fabric-based infrastructure, modular designs and cloud computing as they explore how best to optimize their resources.

Data Center Infrastructure Management (DCIM)

Data center infrastructure management (DCIM) tools monitor, measure, manage and/or control data center utilization and energy consumption of all IT-related equipment (such as servers, storage and network switches) and facility infrastructure components (such as power distribution units [PDUs] and computer room air conditioners [CRACs]).

Dealer Management Systeme

Ein Dealer-Management-System (DMS) ist ein IT-System, das Autohäuser bei der Abwicklung aller anfallenden Geschäftsprozesse unterstützt.

Deckungsbeitrag (energetisch)

Der Begriff Deckungsbeitrag wird im energetischen Sinne  für den Anteil eines Energieträgers an der Deckung des Energiebedarfs oder an der Energieerzeugung verwendet. So deckten die Erneuerbaren Energien in Deutschland Ende des Jahres 2011 einen Anteil von etwa 11 Prozent am Primärenergieverbrauch. Im Bereich der Bruttrostromerzeugung lag der Deckungsbeitrag zum selben Zeitpunkt bei ca. 20 Prozent, am Endenergieverbrauch für Wärme deckten Erneuerbare Energien annähernd 10 Prozent.

Deckungsbeitrag (finanziell)

Der Begriff beschreibt die Differenz zwischen den Kosten für die Bereitstellung einer Energieeinheit und den daraus erzielten Erlösen. Im Zusammenhang mit dem Strommarkt beziehen sich Deckungsbeiträge auf die Differenz zwischen den kurzfristigen Grenzkosten zur Erzeugung einer bestimmten Strommenge und dem Erlös aus der verkauften Strommenge. Wenn die kurzfristigen Grenzkosten unter dem Marktpreis liegen, bleibt für den Erzeuger ein Deckungsbeitrag, mit dem er die Investition einer Erzeugungsanlage refinanziert, die Fixkosten deckt und Gewinne erwirtschaftet. Sind die kurzfristigen Grenzkosten höher als der aktuelle Marktpreis, wird der Betreiber die Anlage in der Regel still stehen lassen. Die Grenzkosten der Stromerzeugung bestimmter Kraftwerke bestimmen deren Einsatzreihenfolge für den Strommarkt, die so genannte Merit Order.

Decommissioning

The process by which the facility is permanently taken out of operation at the end of the plant lifecycle with adequate regard for the health and safety of workers and the public, and protection of the environment.

DECT

Digital Enhanced Cordless Telecommunications (DECT) ist ein internationaler Standard für Telekommunikation mittels Funktechnik, besonders für Schnurlostelefone.

Demand Response (DR)

Demand response (DR) is broadly defined as a measure for reducing energy load in response to supply constraints, generally during periods of peak demand.

Demand Side Integration

Unter Demand Side Integration wird die Einbindung der Verbraucher und ihrer Verbrauchsgeräte in Aufgaben der System- und Netzsteuerung verstanden. Dabei gibt es die Ausgestaltungsformen Demand Side Management (DSM) und Demand Side Response (DSR). DSM bezeichnet Massnahmen zur direkten Beeinflussung des Stromverbrauchs durch geeignete Steuerungsmöglichkeiten, wohingegen DSR die Reaktion von Verbrauchern auf (in der Regel monetäre) Anreize zur Verbrauchsbeeinflussung bezeichnet.

Demand Side Management (DSM)

Die Einflussnahme durch den Energieversorger beziehungsweise Dritte auf die Energienachfrage in Haushalten oder Industrie, um die Energie-menge oder den Zeitpunkt des Energiekonsums zu steuern. Das elektrizitätswirtschaftliche Paradigma, dass sich das Elektrizitätsangebot nach der Nachfrage richtet, wird hiermit aufgeweicht.
Quelle

DEMO

Demonstration fusion reactor. The next experimental device to follow ITER, and predecessor to a commercial-sized fusion reactor. DEMO would generate electricity at the level of a few hundred MW and utilize all technologies necessary for a commercial device.

Deuterium

An isotope of hydrogen. Its nucleus contains one neutron and one proton.

Deuterium-Tritium Plasma

A plasma obtained by using deuterium and tritium as the fusion fuels. Also called a DT plasma.

Deuterium-Tritium Reactions

Reactions between the nuclei of two isotopes of hydrogen, deuterium and tritium, to release energy by nuclear fusion. Helium nuclei and neutrons are produced.

Deutsche Energie-Agentur GmbH (Dena)

Mehrheitlich staatseigenes Unternehmen, das sich als Kompetenzzentrum für Energieeffizienz und erneuerbare Energien versteht.

Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV)

Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. ist der Branchenverband der deutschen Pelletbranche. Er wurde 2001 gegründet und sitzt seit 2009 in Berlin. Im DEPV sind die Unternehmen aus den verschiedenen Teilbranchen der Pelletbranche zusammengefasst: Der DEPV vertritt die Interessen von Kessel- und Ofenherstellern, Pelletproduzenten, Komponentenhersteller sowie Handel und Logistik.

Deutsches Windenergie-Institut (Dewi GmbH )

1990 in Wilhelmshaven durch das Land Niedersachsen zur Unterstützung der Windenergieindustrie gegründet. Aufgaben: Erforschung der Grundlagen, Entwicklung von Messmethoden, Realisierung von Windparks. Zunächst auf die Forschung konzentriert, gewann der Bereich der Dienstleistungen des DEWI schnell an Bedeutung und macht heute mehr als 75 % des Unternehmensumsatzes aus. 

Desertec

Initiative, die sich für die Übertragung von in Wüstenregionen erzeugtem Solar- und Windstrom nach Europa einsetzt.

Dezentrale Einspeisung

Bei einer dezentralen Stromerzeugung wird elektrische Energie verbrauchernah erzeugt, z. B. innerhalb oder in der Nähe von Wohngebieten und Industrieanlagen mittels Kleinkraftwerken. Im Gegensatz zur zentralen Stromerzeugung wird die elektrische Energie bei der dezentralen Stromversorgung nicht ins Hochspannungsnetz eingespeist, sondern ins Mittel- und Niederspannungsnetz. Zur dezentralen Einspeisung zählen neue erneuerbare Energien wie Photovoltaik oder Wind, aber auch konventionelle Erzeugungstechnologien wie Wärme-Kraft-Kopplungsanlagen (WKK), kleine Gasturbinen oder die Kleinwasserkraft.

Diagnostics

Equipment for determining/monitoring the properties and behaviour of a plasma during an experiment.

DigiBox

Ein Dealer-Management-System (DMS) ist ein IT-System, das Autohäuser bei der Abwicklung aller anfallenden Geschäftsprozesse unterstützt.Eine Diagnosehardware für Steuergeräte in der Automobilindustrie.

DIII-D

The DIII-D tokamak was developed in the 1980s by General Atomics in San Diego, USA, as part of the ongoing effort to achieve magnetically confined fusion. See this www.ga.com/magnetic-fusion-energy

Direktvermarktung

Anstatt einfach in das Stromnetz einzuspeisen und die gesetzliche Einspeisevergütung in Anspruch zu nehmen, können Betreiber von Erneuerbare-Energien Anlagen ihren Strom auch direkt an Stromhändler und -lieferanten verkaufen. Diese Form des Stromhandels nennt man Direktvermarktung. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz fördert die Direktvermarktung in zwei Varianten: Die sogenannte Marktprämie gleicht die Differenz zwischen der EEG-Vergütung für die jeweilige Anlage und dem Durchschnitt des monatlichen Strompreises an der Börse aus. Zusätzlich wird eine Managementprämie gezahlt. Die andere Form der Direktvermarktung ist die Stromlieferung im Rahmen von Ökostromangeboten. Stromanbieter können hierbei unter bestimmten Voraussetzungen das sogenannte Grünstromprivileg in Anspruch nehmen. Dabei reduziert sich die EEG-Umlage für die Letztverbraucher. Dadurch können die Stromanbieter den Anlagenbetreibern eine etwas höhere Vergütung bieten, als es der Markt sonst hergeben würde.

Die Idee hinter beiden Varianten der Direktvermarktung ist, die Marktintegration Erneuerbarer Energien voranzutreiben und Anreize zu geben für eine bedarfsgerechte Stromerzeugung. Ob dies funktioniert, muss sich noch erweisen. Kritiker bemängeln, das Instrument der Marktprämie führe lediglich zu Mitnahmeeffekten und sei wirkungslos im Hinblick auf die Netzintegration der Erneuerbaren Energien, da sich gerade Wind und Sonne nicht steuern lassen.

Distributed Generation (DG)

Distributed generation (DG) is a supply technology that can be at or near retail load, enabling smart buildings and power park/premium operating districts, providing high-quality, 99.999% reliability. Combined with on-site energy storage, DG is a disruptive technology transforming centrally managed radial delivery infrastructure into a geodesic network, providing higher resilience of the power system and enabling consumer integration into energy markets. Traditionally more associated with high-availability fuel cells, increasingly renewable solutions, most notably photovoltaic (PV) solar, are being included as part of a DG solution.

Distributed Power Generation

Distributed power generation is the installation and operation of small modular power-generating units at or near the end user. It is used mainly to reduce transmission and distribution losses and to improve reliability by combining energy management and storage systems. A distributed power generation system can be based on a renewable or nonrenewable energy source and can be operated in either a connected grid mode or an off-grid mode.

Divertor

The component of the ITER device that removes helium "ash" and plasma heat during operation of the tokamak. Located at the very bottom of the vacuum vessel, the ITER divertor is made up of 54 remotely-removable cassettes, each holding three plasma-facing components, or targets. These are the inner and the outer vertical targets, and the dome.

Divertor Channel

The region of the divertor into which field lines in the plasma scrape-off layer are conducted.

DMS (Dokumentenmanagementlösung)

Dokumentenmanagement dient der datenbankgestützten Verwaltung elektronischer Dokumente. Man versteht darunter die Verwaltung ursprünglich meist papiergebundener Dokumente in elektronischen Systemen.

DoLittle-Modul

Ein Online-System zur Unterstützung der Konstrukteure bei der mehrsprachigen Texteingabe in CAD-Systemen.

DP

Distribution Point, letzter Abzweig-/Spleisspunkt vor dem Hausanschluss, oft in einer Muffe in einem Schacht.

Dreiphasensystem

Zur Energieübertragung werden fast ausschliesslich sogenannte Dreiphasensysteme verwendet. Ein Dreiphasensystem besteht aus drei stromführenden Leitern, den Phasenleitern. Zusätzlich gibt es im Niederspannungsnetz einen Erd- und einen Neutralleiter.

Drop Kabel

Kabel im Verteilerbereich

DSL

DSL (Digital Subscriber Line – Digitaler Teilnehmeranschluss) bezeichnet eine Reihe von Übertragungsstandards der Bitübertragungsschicht, bei der Daten mit hohen Übertragungsraten über einfache Kupferleitungen wie die Teilnehmeranschlussleitung gesendet und empfangen werden können.

Due Dilligence

Analyse, Prüfung und Bewertung vor der Finanzierung eines Projekts (Sorgfaltspflicht).

DWDM

Dense Wavelength Division Multiplex. Multiplexverfahren sind Methoden zur Signal- und Nachrichtenübertragung, bei denen mehrere Signale zusammengefasst und simultan über ein Medium übetragen werden. Das Dichte Wellenlängen-Multiplex gilt zurzeit als leistungsstärkste Variante.

Dye-Sensitized Solar Cells (DSSCs)

Dye-sensitized solar cells (DSSCs) use an organic dye to absorb incoming sunlight to produce excited electrons and create an energy which is then transferred to an inexpensive material, such as titanium dioxide (TiO2). From there, the energy is collected on a transparent conducting surface. Currently, its conversion efficiency is between 8% and 11% (limited by the problems associated with both the electrolyte solution and the dye used), which is lower than most of other current solar technology.

EAI (Enterprise Application Integration)

Enterprise Application Integration (EAI) ist ein Konzept zur unternehmensweiten Integration der Geschäftsfunktionen entlang der Wertschöpfungskette, die über verschiedene Applikationen auf unterschiedlichen Plattformen verteilt sind.

EAST

The Experimental Advanced Superconducting Tokamak (EAST) is an experimental superconducting tokamak magnetic fusion energy reactor in Hefei, the capital city of Anhui Province, in eastern China. See this english.hf.cas.cn/ic/ip/east/

ECM (Enterprise Content Management)

Enterprise Content Management umfasst die Technologien zum Erfassen, Verwalten, Speichern, Bewahren und Bereitstellen von Content und Dokumenten zur Unterstützung von organisatorischen Prozessen. ECM setzt sich aus drei Einzelbegriffen zusammen, die in dieser Kombination eine spezielle Bedeutung haben. Enterprise steht für unternehmensweit im Sinne einer einheitlichen, von allen Beteiligten im Unternehmen nutzbaren Lösung. Content steht für beliebige Inhalte in elektronischen Systemen. Management wird im Sinne eines Softwaresystems benutzt und steht für die Verwaltung, Verarbeitung und Kontrolle von Systemen.

E-Democracy

Unter E-Democracy versteht man die Vereinfachung und Durchführung von Prozessen zur Information, Kommunikation und Transaktion innerhalb und zwischen Institutionen der Legislative, Bürgern, Unternehmen und weiteren staatlichen Institutionen durch den Einsatz von Informations- und Kommunikations-technologien.

EDGE

Enhanced Data Rates for GSM Evolution (EDGE) bezeichnet eine Technik zur Erhöhung der Datenrate in GSM-Mobilfunknetzen durch Einführung eines zusätzlichen Modulationsverfahrens. Mit EDGE werden GPRS zu E-GPRS (Enhanced GPRS) und HSCSD zu ECSD (Enhanced Circuit Switched Data) erweitert.

EDI (Electronic Data Interchange)

Alle elektronischen Verfahren zum asynchronen und vollautomatischen Versand von strukturierten Nachrichten zwischen Anwendungssystemen unterschiedlicher Institutionen.

EDIFACT-Standard

Electronic Data Interchange For Administration Commerce and Transport (EDIFACT) ist eine Norm für den elektronischen Datenaustausch (EDI), die die vollständige oder teilweise elektronische Abwicklung vieler geschäftlicher Vorgänge zwischen Unternehmen, Branchen und Ländern möglich macht, und dies hard- und softwareunabhängig. EDIFACT sind Informationen, welche über eine standardisierte Textdatei übermittelt werden. Standardisierendes Gremium sind die Vereinten Nation (UN).

E-Economy

eEconomy    Bezeichnung (a) der «Internet Economy» und (b) des Programms «eEconomy»

E-Government

Elektronische Bereitstellung und Abwicklung von Behördengängen, zwischen Behörden, der Wirtschaft und den Einwohner/innen

E-Health (eHealth)

Elektronische Bereitstellung und Abwicklung von Diensten und Prozessen im Gesundheitswesen

Einspeisemanagement

Der Begriff Einspeisemanagement wird üblicherweise für Konzepte zur netzdienlichen Nutzung von dezentraler Erzeugungen verwendet. Ein Einspeisemanagement ist ein auf den unteren Netzebenen stattfindender Redispatch. Einspeisung wird aufgrund der lokalen Netzsituation zu mehr oder minder grösseren Teilen heruntergefahren bzw. abgeregelt und steht nicht mehr zur Verfügung im System. Die Ausprägung des Einspeisemanagements ist abhängig von der Erzeugungstechnologie (z. B. Photovoltaik oder WKK), die angesteuert wird.

E-LAN

Multipunkt zu Multipunkt Ethernet Virtual Verbindung

Electron Beam

A stream of electrons moving with the same velocity and direction in neighbouring paths and usually emitted from a single source such as a cathode.

Electron Cyclotron Resonance Heating

(ECRH) An external mode of heating the plasma through resonant absorption of energy by introducing electromagnetic waves into the plasma at the cyclotron frequency of electrons.

ELM

Edge Localized Mode. Regular, energetic bursts of energy and particles that escape from the magnetic field surrounding the plasma and cause loss of energy. The mitigation of this phenomenon is an important preoccupation of tokamak physics.

ENX

European Network Exchange ist eine unternehmens- und länderübergreifende Kommunikationsplattform für die Automobilindustrie.

E-Payment

Elektronische Abwicklung von Zahlungen in Online-Interaktionen, z.B. bei E-Business oder E-Commerce-Transaktionen, oder Bezahlung von E-Invoicing.

ERP

Enterprise Resource Planning umfasst das Planen und Steuern der gesamten Wertschöpfungskette und zielt auf den möglichst effizienten Einsatz von Ressourcen in Unternehmensprozessen.

E-SAP

Endkunden Service Access Points

E-Society

Synonym für Volkswirtschaften und Gesellschaften (und ihren Behörden), die sich aktiv auf dem Weg zu modernen Informations- und Wissensgesellschaften befinden

EGS = Enhanced Geothermal Systems

EGS ist der Oberbegriff für Stimulationsverfahren der Tiefengeothermie. Diese zu Deutsch "verbesserten geothermischen Systeme“ dienen einer effizienten Erdwärmegewinnung aus Tiefengestein, sowohl zur Wärmenutzung als auch zur Stromerzeugung. Damit werden tiefe Gesteinsschichten wassergängig gemacht, wenn kein oder nicht ausreichend Thermalwasser für eine direkte Nutzung der Erdwärme vorliegt. Bei EGS wird mit hohem Druck Wasser durch ein Bohrloch in mehr als 3.000 Meter Tiefe in den Untergrund gepresst, wodurch Risse im Gestein entstehen. Anschließend wird durch das Bohrloch erneut Wasser in das unterirdische Risssystem geleitet, wo es sich erwärmt und durch ein anderes Bohrloch wieder hoch gepumpt wird. Der größte Teil der Geothermiepotenziale in Deutschland ist nur durch EGS-Verfahren wirtschaftlich erschließbar.

Economist

Authoritative weekly newspaper focusing on international politics and business news and opinion

Effektiver Heizwärmebedarf Qh,eff

Der effektive Heizwärmebedarf Qh,eff wird unter Berücksichtigung des effektiven, thermisch wirksamen, flächenbezogenen Aussenluft-Volumenstroms V'/AE bestimmt.

Effizienz Gesamtenergie

Die Effizienz der Gesamtenergie des Gebäudes setzt sich aus dem Energiebedarf für Heizung und Warmwasser sowie einem standardisierten Strombedarf zusammen, wobei die verschiedenen Energieträger mit den nationalen Energie-Gewichtungsfaktoren bewertet werden. Die aktuellen gewichteten Energiefaktoren finden Sie unter www.endk.ch.

Effizienz Gebäudehülle

Die Effizienz der Gebäudehülle bringt die Qualität des Wärmeschutzes zum Ausdruck, d.h. die Wärmedämmung von Wand, Dach und Boden, aber auch die energetische Qualität der Fenster. Die Effizienz der Gebäudehülle ist die massgebliche Grösse zur Beurteilung der Beheizung des Gebäudes. Sie wird durch den Heizwärmebedarf beschrieben.

Einspeisevergütung

Gesetzlich festgelegte Mindestvergütung für die Einspeisung von Strom aus Anlagen, die mit Erneuerbaren Energien betrieben werden, in das öffentliche Netz. In Deutschland legt das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) fest, wie viel für Strom aus den verschiedenen Erneuerbaren Energien gezahlt wird. Einspeisevergütungen gibt es inzwischen in den meisten EU-Ländern sowie in vielen Ländern weltweit.

Einzelanforderungen und Systemanforderungen (SIA)

Der Nachweis der energetischen Gebäudequalität kann gemäss SIA 380/1 auf zwei Wegen durchgeführt werden. Entweder erfüllen alle Bauteile die Einzelanforderungen – im Wesentlichen sind dies Grenz- und Zielwerte für die Wärmedurchgangskoeffizienten der Einzelbauteile. Oder es wird die Systemanforderung eingehalten – der Grenz- respektive Zielwert für den Heizwärmebedarf des Gebäudes als Ganzes. Der Nachweis über Einzelanforderungen ist einfacher, weil keine Berechnung des Heizwärmebedarfes notwendig ist. Häufig aber bietet nur der Systemnachweis genügend Planungsspielraum für die wirtschaftlichste Lösung.

Electronic Paper

Electronic paper refers to several reflective display technologies that do not require a backlight and can be viewed in conditions of good ambient illumination. Bistable pixels — that remain in a particular state after the power is removed — are used. For static images, this results in ultralow energy consumption. Most electronic paper technologies involve physical movement within the pixel to facilitate a change from light to dark, or to change color. The performance achieved has therefore been slower than with other displays, such as LCDs.

Elektroimpulsverfahren

Bohrmethode basierend auf der zerstörenden Wirkung elektrischer Entladungen zwischen zwei Elektroden.

Elektrolyse

Allgemein ein Vorgang, bei dem elektrischer Strom den Austausch von Elektronen zwischen zwei Reaktionspartnern auslöst. Bekanntestes Beispiel ist die Elektrolyse von Wasser. Dabei wird durch elektrischen Strom Wasser in seine beiden Bestandteile Sauerstoff und Wasserstoff aufgespalten. So wird elektrische Energie in chemische Energie umgewandelt. Wasserstoff eignet sich über einen Zeitraum von Monaten hinweg als Speichermedium.

Elektromobilität

Umfasst alle Fahrzeuge, die mit elektrischem Strom betrieben werden. Im Schienenverkehr dominieren elektrisch angetriebene Fahrzeuge, auch Elektrofahrräder sind Teil der Elektromobilität. Überwiegend wird Elektromobilität aktuell jedoch mit Elektroautos in Zusammenhang gebracht. Im Straßenverkehr erleben Elektroautos eine Renaissance, stehen allerdings noch vor der Einführung in den Massenmarkt. Noch nicht ausreichend leistungsfähige Akkus oder Brennstoffzellen, hohe Preise und fehlende Lade-Infrastruktur gelten noch als Hindernisse.

Emissionshandel

Der Emissionshandel ist ein marktwirtschaftlich orientiertes Instrument zur Begrenzung des Treibhausgasausstoßes. Die Politik gesteht einer Gruppe von Emittenten, zum Beispiel Kraftwerksbetreibern und Industrieunternehmen, eine bestimmte Menge an Kohlendioxid-Ausstoß zu. Für diese Menge werden CO2-Zertifikate ausgegeben, deren Besitz zum Ausstoß einer begrenzten Menge an Kohlendioxid berechtigt. Überschreitet ein Emittent sein Emissionskontingent, muss er weitere Zertifikate erwerben oder in Emissionsreduktionsmaßnahmen investieren. Auf diese Weise sollen zunächst die kostengünstigsten CO2-Minderungspotenziale erschlossen werden. Zudem sollen die durch den CO2-Ausstoß entstehenden externen Kosten, wie etwa Umweltschäden, (teilweise) internalisiert und die Volkswirtschaft entlastet werden.

Endenergie

Als Endenergie bezeichnet man denjenigen Teil der Primärenergie, welcher dem Verbraucher – nach Abzug von Transport- und Umwandlungsverlusten – zur Verfügung steht. Das Heizöl im Öltank im Keller oder der Strom in der Steckdose sind Formen von Endenergie.

Endenergiebedarf

Das ist die Energiemenge, die für die Gebäudeheizung, Lüftung und Warmwasserbereitung unter Berücksichtigung des Heizwärmebedarfs und der Verluste des Heizwärmesystems sowie der Warmwasseraufbereitung aufgebracht werden muss. Die Endenergie bezieht die für den Betrieb der Anlagentechnik (Pumpen, Regelung, usw.) benötigte Hilfsenergie (i.d.R. Strom) mit ein und ist daher nach den benötigten Energieträgern zu differenzieren. Die Endenergie wird an der "Schnittstelle" Gebäudehülle übergeben und stellt die Energiemenge dar, die der Verbraucher für Heizung und Warmwasser bezahlt.

Endverbraucher

Der Endverbraucher kann ein Haushalt oder ein Industriekunde, etc. sein. Er verbraucht elektrische Energie und verfügt über statische und flexible Lasten. Die flexiblen Lasten können durch ihn oder durch Dritte, wie den VNB oder einen Energiedienstleister / Aggregator gesteuert werden.

Energiebedarf

Der Energiebedarf ist ein rechnerisch standardisierter Gebäudekennwert, der unter normierten Randbedingungen (zum Beispiel Nutzerverhalten und Wetterbedingungen) ermittelt wird.

Energiebedarf für Warmwasser

Energie, die dem Wassererwärmungssystem während eines Jahres zugeführt werden muss, um den Wärmebedarf für Warmwasser zu decken (bezogen auf die Energiebezugsfläche; in MJ/m2). Der Energiebedarf für Warmwasser setzt sich zusammen aus dem Wärmebedarf für Warmwasser, den Verlusten bei der Wärmeerzeugung und Wassererwärmung, bei der Wasserspeicherung und der Wasserverteilung (inklusive der Warmhaltung der Verteilleitungen) und den Ausstossverlusten.

Energiebezugsfläche

Summe aller ober- und unterirdischen Geschossflächen, die innerhalb der thermischen Gebäudehülle liegen und für deren Nutzung ein Beheizen oder Klimatisieren notwendig ist. Geschossflächen mit einer lichten Raumhöhe kleiner als 1,0 m zählen nicht zur Energiebezugsfläche.

Energieeffizienz

Ein Nutzeffekt wird mit möglichst geringem Energieeinsatz erzielt. Unnützer Verbrauch wird vermieden.

Energieeinsparung

Umfasst allgemein alle Maßnahmen, die den Energieverbrauch senken. Energieeinsparung ist allerdings nicht das Gleiche wie die Steigerung der Energieeffizienz: Bei der Steigerung der Energieeffizienz geht es darum, durch technische Mittel weniger Energie für die gleiche Leistung aufzuwenden. Demgegenüber bezieht sich der Begriff Energieeinsparung meist auf ein geändertes Nutzerverhalten, das den Energieverbrauch reduziert. Im Falle des Autoverkehrs bedeutet Effizienzsteigerung zum Beispiel, dass durch technische Weiterentwicklungen für dieselbe Strecke weniger Energie in Form von Kraftstoff benötigt wird. Energie einsparen lässt sich aber auch durch ein verändertes Nutzerverhalten, zum Beispiel durch die Reduktion der Geschwindigkeit oder den Umstieg auf das Fahrrad.

Energieettikette

Für die Klassierung in die Energieetikette werden die berechneten Kennzahlen auf Standard-Kennzahlen (Grenzwerte) nach SIA 380/1, SIA MB 2031 für Neubauten bezogen.

Energieholz

Energieholz ist die Bezeichnung für Holz von schnell wachsenden Baumarten wie Pappel, Weide oder Rhobinie, die zu energetischen Zwecken auf landwirtschaftlichen Flächen in Form von Kurzumtriebplantagen angepflanzt werden.

Energieinhalt

Der Energieinhalt der Energieträger entspricht den Werten in der Tabelle „Energie und Strompreise“ und kann dort angepasst werden.

Energieintensität

Das Verhältnis des Primärenergieverbrauchs zum Bruttosozialprodukt einer Volkswirtschaft. Auch für kleinere Bereiche oder einzelne Güter lässt sich die Energieintensität berechnen. Die Energieintensität ist eine Kennzahl, die Aufschluss über die Effizienz des Einsatzes von Energie liefert. Sie wird beispielsweise in Millionen Tonnen Öleinheiten je 1.000 US-Dollar Bruttoinlandsprodukt gemessen.

Energiekennzahl und gewichtete Energiekennzahl

Die Energiekennzahl ist ein Mass für die gesamte, einem Gebäude während eines Jahres netto gelieferte Energie, bezogen auf die Energiebezugsfläche (MJ/m2). Im einfachsten Fall entspricht sie der Summe der zugeführten Endenergie. Normalerweise aber werden die Energieträger (fossile, erneuerbare Energien oder Elektrizität) zur Berechnung der Energiekennzahl unterschiedlich gewichtet – man spricht dann von der gewichteten Energiekennzahl. Beim Minergie-Nachweis beispielsweise wird Elektrizität doppelt so hoch gewichtet wie Heizöl und zugeführte Sonnenenergie ist wegen dem Gewichtungsfaktor 0 gar nicht Teil der Energiekennzahl. Der SIA verwendet Primärenergiefaktoren zur Gewichtung.

Energieleitungsausbaugesetz - EnLAG

Das im Sommer 2009 verabschiedete Energieleitungsbaugesetz dient der Beschleunigung des Ausbaus der Höchstspannungsnetze. Ziel ist es, das Übertragungsnetz auszubauen, um die Einbindung von Strom aus Erneuerbaren Energien, den Anschluss neuer Kraftwerke und den internationalen Stromhandel zu erleichtern und strukturelle Engpässe zu vermeiden. Zu diesem Zweck legt das Gesetz für bestimmte Trassen einen vordringlichen Bedarf fest.

Energiepflanzen

Energiepflanzen sind Pflanzen, die gezielt für die energetische Nutzung angebaut werden. Kulturpflanzen, die sich besonders gut für die energetische Nutzung eignen, sind in Deutschland z.B. Getreide wie Mais, Weizen, Roggen oder Triticale, neben Gräsern wie Chinaschilf (Miscanthus) und Weidelgras. Als Energiepflanzen werden auch Ölsaaten wie z.B. Raps und Sonnenblumen sowie außerhalb Deutschlands Ölpalmen und Soja genutzt.

Energieproduktivität

Kehrwert der Energieintensität, also das Verhältnis der volkswirtschaftlichen Gesamtleistung zur aufgewendeten Energie. Die Energieproduktivität liefert Aufschluss über die Effizienz des Energieeinsatzes.

Energiespeicher

Als Energiespeicher bezeichnet man Technologien, die bei Bedarf Energie aufnehmen, speichern und wieder abgeben können. Es gibt eine Vielzahl von Speichertechnologien und mehrere Möglichkeiten, sie zu klassifizieren. Speicher werden anhand der zu speichernden Energieform (Strom-, Wärme- und Kältespeicher, Kraftstoffe bzw. chemische Speicher), des Speichermediums, ihrer Speicherkapazität und Entladezeit unterschieden.

Energieträger

Energieträger wie z.B. Heizöl, Holzpellets, Erdgas, Elektrizität geben bei Ihrer Umwandlung (z.B. Verbrennung) technisch nutzbare Energie ab.

Energieverbrauch

Der Energieverbrauch stellt die gemessene Energiemenge für die Beheizung eines Gebäudes dar, die neben der energetischen Qualität des Gebäudes auch die unterschiedlichen Nutzungsgewohnheiten der Bewohner (Anwesenheit, Raumtemperaturen, Lüftungsverhalten etc.) und die aufgetretenen unterschiedlichen Witterungsverhältnisse während der Messperiode abbildet.

Energiewirtschaftsgesetz - EnWG

Das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) hat als primäres Ziel die „möglichst sichere, verbraucherfreundliche, effiziente und umweltverträgliche“ Versorgung mit Strom und Gas: Es ist das Hauptgesetz der deutschen Energiewirtschaft, das den Rahmen für die Marktstrukturen auf dem Energiemarkt vorgibt. Damit soll ein fairer Wettbewerb zwischen den Energieversorgern sowie eine stabile und leistungsfähige Infrastruktur sichergestellt werden. Zudem begrenzt es die freie Preisbildung und regelt die Zuständigkeiten der Bundesnetzagentur, die durch das Gesetz zur Intervention in interne Strukturen der Netzunternehmen befugt ist.

Energy Confinement Time

The ratio of instantaneous plasma energy content to the net power flow into the plasma required to maintain that energy content.

Energy Management Systems (EMSs)

Energy management systems (EMSs) make up the “central nervous system” of the power transmission network and are the critical governing component of the power grid’s operational reliability. EMSs perform state estimation, contingency analysis and other advanced applications. Operator training applications offer offline study modes and real-time simulations.

Energy-Only-Markt

Beschreibt das bestehende Marktsystem zum Handel von Strom. Das heißt, dass auf dem Strommarkt nur die erzeugte Kilowattstunde zählt - sie wird gehandelt und vergütet. Durch die Merit Order-Logik sind für den Handel allein die kurzfristigen Erzeugungskosten einer Anlage entscheidend. Weitere Leistungen, wie zum Beispiel die Bereithaltung von Erzeugungskapazitäten, werden in diesem Markt nicht berücksichtigt oder honoriert. Stark dargebotsabhängige Energietechniken, die mit hohen Investitionskosten und sehr geringen Betriebskosten verbunden sind, wie Wind- und Solaranlagen werden im Energy-only-Markt nie wirtschaftlich bestehen können. Der Grund dafür ist, dass die Marktpreise für die erzeugte Kilowattstunde immer dann sehr niedrig sind, wenn diese Anlagen einspeisen. Diese Prägung des Marktpreises durch die zunehmende Erzeugungsleistung auf Basis von Wind und Sonne ist bereits heute deutlich zu beobachten. Wind- und Solaranlagen werden also im Energy-Only-Markt nie die erforderlichen Deckungsbeiträge zur Refinanzierung der Investition erwirtschaften können. Aber auch für fossile Kraftwerke erweist sich das bestehende Marktdesign als zunehmend schwierig. Sie haben mit sinkenden Volllaststunden bei gleichzeitig sinkenden Börsenstrompreisen zu kämpfen. Zudem sollen Kraftwerksneubauten mit Strom aus abgeschriebenen Altkraftwerken konkurrieren. Experten diskutieren daher verschiedene Möglichkeiten zur Umgestaltung des Strommarkts.

Energy Trading and Risk Management (ETRM)

Energy trading and risk management (ETRM) systems involve commercial decision making and market execution using an integrated system that enables data exchanges among trade floor, operations, credit, contract and accounting functions. Integral to the process are event and trade identification/capture, comprehensive risk management strategies/policies, scheduling/nomination/transportation and settlement execution. The process also provides for price transparency, market monitoring, controlled access and regulatory compliance.

Engpassleistung

Gibt die maximal mögliche Leistung eines Kraftwerks an, die es unter normalen Betriebsumständen dauerhaft erreichen kann. Bestimmt wird die Engpassleistung durch den leistungsschwächsten Teil der Anlage, den Engpass, der das eigentliche Leistungsmaximum des Kraftwerks verringern kann. Zieht man die Leistung, die für den Eigenverbrauch des Kraftwerks gebraucht wird, ab, ergibt sich die Nettoengpassleistung. Dementsprechend ist die Bruttoengpassleistung die insgesamt erbrachte Leistung eines Kraftwerks, einschließlich des Eigenbedarfs, den es für den Betrieb benötigt.

Engpassmanagement

Die Stromübertragungskapazitäten an den Grenzkuppelstellen zu den Nachbarländern sind historisch bedingt begrenzt. Seit dem Zusammenwachsen des europäischen Strombinnenmarkts und damit verbundenen wachsenden Stromhandel überschreiten deshalb vielerorts die nachgefragten Übertragungskapazitäten die Übertragungsmöglichkeiten – es kommt zu Engpässen. Durch das Engpassmanagement werden solche Engpässe bewirtschaftet. Dazu dienen insbesondere Auktionen, bei denen die Übertragungskapazitäten versteigert werden. Über die Erlöse, die die Übertragungsnetzbetreiber aus dem grenzüberschreitendem Engpassmanagement erzielen, veröffentlicht die Bundesnetzagentur jährlich einen Bericht.

Ensemble Interactions

Ensemble interactions describe the syncing of a user’s multiple devices to support the completion of a task in an optimal manner. This was first demonstrated in video calls, in which the calls shifted automatically from a mobile handheld device to a large-screen TV as the user walked into a room and used gesture controls to “throw” a video from a mobile device to a larger monitor. As the complexity of ensemble interactions grows with the number of smart networked equipment, support for multitasking and collaborative activity will ensue.

Enterprise Mobility

Enterprise Mobility fasst eine Vielfalt mobiler ICT-Lösungen für Unternehmen zur Unterstützung unterschiedlicher Formen von Mobilität unter einem einheitlichen Begriff zusammen.

EP-LAN

Ein transparenter Ethernet-Service (EVC) zwischen 3 und mehr Ethernet-Schnittstellen (Ports).

EPL

Ein transparenter Ethernet-Service (EVC) zwischen zwei dezidierten Ethernet-Schnittstellen (Ports).

Equatorial Port

Mid-level entryways into the ITER vacuum vessel. The 17 equatorial ports will provide access into the vessel for remote handling, diagnostics, heating, and vacuum systems.

Erdgas

Aus natürlichen Lagerstätten stammendes methanreiches, brennbares Gas. Es enthält weniger Kohlenstoff als Heizöl und setzt deshalb bei der Verbrennung etwas weniger CO2 frei.

Erdschluss

Dieser Netzfehler kann auch als Erdkurzschluss bezeichnet werden. Erdschlüsse sind Verbindungen eines Phasenleiters (isoliertes Netz) mit der Erde und entstehen meist über dritte Gegenstände, wie bspw. Bäume oder Bagger, die unbeabsichtigt die Leitung berühren. Die auftretenden Ströme in isolierten Netzen sind i.d.R. deutlich niedriger als jene von Kurzschlüssen. Erdschlüsse müssen je nach Netz geortet und automatisch abgeschaltet werden.

Erdwärmekollektoren

Erdwärmekollektoren werden in 80-160 cm Tiefe horizontal verlegt. In den Kollektoren befindet sich eine Wärmeträgerflüssigkeit, die die von Regen und Sonne ins Erdreich eingebrachte Wärme aufnimmt und der Wärmepumpe zuführt. Nachdem diese die Temperatur erhöht hat, kann die Wärme zum Heizen und für die Warmwasserbereitung genutzt werden.

Erdwärmesonden

Erdwärmesonden werden in senkrechten Bohrungen mit einer Tiefe von wenigen Metern bis über 100 Metern installiert. Im Sondenkreislauf zirkuliert eine Wärmeträgerflüssigkeit, die die im Untergrund gespeicherte Wärme aufnimmt. Über eine Wärmepumpe wird die Temperatur weiter erhöht und die so gewonnene Wärme zum Heizen und für die Warmwasserbereitung verwendet.

Erneuerbare Energien

Energiequellen, die ohne Rohstoffquellen auskommen und nach menschlichem Zeitmassstab gerechnet unbegrenzt zur Verfügung stehen - im Gegensatz zu fossilen Energieträgern wie Erdöl und Erdgas. Unter Erneuerbare Energien fallen die Nutzung der Wasserkraft, Sonnenenergie, Umweltwärme, Biomasse, Windenergie, erneuerbaren Anteile aus Abfall sowie der Energie aus Abwasserreinigungsanlagen.

Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Das EEG ist das wichtigste Instrument zur Förderung der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in Deutschland. Es trat am 1. April 2000 in Kraft und garantiert den Betreibern von Erneuerbare-Energien-Anlagen die Abnahme des erzeugten Stroms zu gesetzlich festgelegten, Kosten deckenden Mindestvergütungen. Die Differenz zwischen den Ausgaben gezahlten Vergütungen und den Einnahmen aus der Vermarktung des EEG-Stroms an der Strombörse bezeichnet man als Differenzkosten. Diese Kosten werden über die so genannte EEG-Umlage auf die Stromverbraucher umgelegt. Im Jahr 2014 zahlen die Verbraucher pro Kilowattstunde Strom 6,24 Cent EEG-Umlage, mit Ausnahme privilegierter Industrieunternehmen, die von der Umlage zum größten Teil befreit sind.

Erneuerbare Mobilität

Zu Lande, zu Wasser und in der Luft können Personen und Güter mit Erneuerbaren Energien bewegt werden. In we­niger als zehn Jahren ist der Anteil der Erneuerbaren En­ergien am Kraftstoffverbrauch von Null auf 5,8 Prozent im Jahr 2011 gestiegen. Dieser Beitrag wird bisher fast aus­schließlich von Biokraftstoffen geliefert, die in Verbrennungs­motoren von Autos und Lkw, in Bahnen, Schiffen und Flugzeugen zum Einsatz kommen können.
Einen steigenden Anteil wird in Zukunft die Elektromobilität bestreiten: Strom aus Erneuerbaren Energien treibt sauber und effizient Elektromotoren in Autos und Motorrädern, in Bussen und Bahnen an. Bis 2050 kann der Anteil der Erneu­erbaren Energien im Verkehrsbereich nach der Leitstudie des Bundesumweltministeriums auf über 50 Prozent steigen.
Die Erneuerbare-Energien-Branche prognostiziert bereits für 2020 einen Anteil von 19 Prozent.

Erneuerbare Wärme

Auch der Wärmebedarf wird in Deutschland zunehmend durch Erneuerbare Energien gedeckt (Anteil 2012: 10,2 Prozent). Bisher stammt die erneuerbare Wärme überwiegend aus Bioenergie in Form von Holz. Neben dem Heizen mit Holzpel­lets bieten solarthermische Anlagen sowie Erdwärmepum­pen kostengünstige Wärmequellen. Mit steigenden Heizöl- und Erdgaspreisen ist eine verstärkte Nutzung zu erwarten. Ausbauziel der Bundesregierung ist ein Anteil am Wärme­verbrauch von 14 Prozent im Jahr 2020. Die Leitstudie des Bundesumweltministeriums hält eine Steigerung des Anteils auf über 50 Prozent bis 2050 für möglich. Schon für 2020 er­wartet die Branche der Erneuerbaren Energien einen Anteil von 25 Prozent.

Erneuerbarer Strom

Erneuerbare Energien deckten 2012 rund 23 Prozent des deutschen Strombedarfs. Bereits drei Jahre zuvor übertrafen die Erneuerbaren Energien die politische Zielmarke von 12,5 Prozent, die von der Europäischen Union erst für 2010 vorgesehen war. Noch bis Mitte der 1990er Jahre waren alte Wasserkraftwerke nahezu die einzige Quelle für erneuerbaren Strom in Deutschland. Seitdem hat sich die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien mehr als verdreifacht. Ausbauziel der Bundesregierung ist ein Anteil am Stromverbrauch von mindestens 35 Prozent bis 2020. Die Branche der Erneuerbaren Energien prognostiziert einen Anteil von 47 Prozent.

Erneuerbares Methan (auch EE-Gas)

Bei EE-Methan handelt es sich um ein Gas, das mit Hilfe von Strom aus Erneuerbaren Energien hergestellt wird. Im ersten Schritt wird dazu durch Elektrolyse Wasserstoff erzeugt. Dieser wird im Anschluss durch Zugabe von CO2 in Methan umgewandelt. Das Verfahren ist auch unter dem Begriff „Power-to-Gas“ bekannt und eine Möglichkeit für die Langzeitspeicherung von Energie. Es befindet sich allerdings noch im Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsstadium. Es ist noch keine Wirtschaftlichkeit gegeben.

ERP-System

Enterprise-Resource-Planning (ERP) bezeichnet die unternehmerische Aufgabe, Ressourcen wie Kapital, Personal, Betriebsmittel, Material, Informations- und Kommunikationstechnik, IT-Systeme im Sinne des Unternehmenszwecks rechtzeitig und bedarfsgerecht zu planen und zu steuern. Gewährleistet werden soll ein effizienter betrieblicher Wertschöpfungsprozess und eine stetig optimierte Steuerung der unternehmerischen und betrieblichen Abläufe.

Eine Kernfunktion von ERPS ist in produzierenden Unternehmen die Materialbedarfsplanung, die sicherstellen muss, dass alle für die Herstellung der Erzeugnisse und Komponenten erforderlichen Materialien an der richtigen Stelle, zur richtigen Zeit und in der richtigen Menge zur Verfügung stehen. Diese Aufgabe ist heutzutage nur noch mit Hilfe von IT-Systemen auf Basis einer modernen Informations- und Kommunikationstechnik zu erreichen.

Essener Deklaration

Deklaration der Erneuerbaren Energien - Branche, in der für das Jahr 2020 konkrete Ziele festgelegt wurden (Ausgangsjahr 1990). Die Erklärung umfasst unter anderem Wachstumsziele für die aus Erneuerbaren Energien bereitgestellten Energiemengen, den Arbeitsmarkt, den Export und den Klimaschutzbeitrag durch Erneuerbare Energien.

Ethernet

Ethernet ist eine Technik für ein kabelgebundenes Datennetz. Sie ermöglicht den Datenaustausch in Form von Datenpaketen zwischen den in einem lokalen Netz angeschossenen Geräten.

EU PVSEC

European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition, weltgrößter Solarstromkongress an wechselnden Orten. Internationale Experten präsentieren bei der Europäischen Photovoltaikkonferenz mit 1000 wissenschaftlichen Beiträgen die neuesten Entwicklungen aus der Forschung, der Technologie, der Industrie und der Politik. Begleitende Workshops, Exkursionen und Diskussionsforen bieten eine Plattform für den Wissenstransfer.

EUROfusion

EUROfusion, the European Consortium for the Development of Fusion Energy, manages European fusion research activities on behalf of Euratom. See: https://www.euro-fusion.org/.

EV

Einzelvertrag/Endkundenvertrag

EVA

Ethylvinylacetat, copolymerisiertes Vinylacetat, das man auch als Harz oder Schmelzkleber bezeichnet. Auf dem Markt ist es als Granulat, Pulver oder wässrige Lösung erhältlich. Um Solarzellen im Modul zu versiegeln, nutzt man weiße EVA-Folien, sowohl in Glas-Glas-Laminaten als auch in Glas-Folie-Modulen. Dabei wird die Folie zuerst auf das Rückglas oder die Rückseitenfolie aufgelegt, es folgen der Solarzellenstring und die obere EVA-Folie. Obenauf kommt das Frontglas. Dieser Stapel wird im Laminator auf rund 150 Grad Celsius erhitzt und evakuiert. Bei der Verflüssigung wird das EVA glasklar und vernetzt sich. Wenn es ausgehärtet ist, sind die Solarzellen witterungsfest eingepackt, im so genannten Laminat.

EVC

Ethernet Virtual Connection

EVD

Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement

E-Voting

Alle Formen von elektronischen Wahlen. Dazu gehört der Einsatz von Wahlcomputern im Wahllokal sowie Internetwahlen vom heimischen PC oder Mobilgerät

EVPL

Ethernet Virtual Privat Line ist ein Datenservice, welcher eine Punkt zu Punkt Ethernet Verbindung zwischen einem Paar von Netznutzerschnittstellen unterstützt.

EVU

Das Energieversorgungsunternehmen ist ein Unternehmen, welches seine Kunden mit Energie (Strom, Wasser, Gas und mit Telekommunikation) versorgt.

EWEA

European Wind Energy Association, Europäisches Windenergenetzwerk mit über 600 Mitgliedern aus fast 60 Ländern.

Exportquote

Anteil an der Gesamtproduktion einer Branche, der exportiert wird. Die Exportquote von Anlagen und Technik in der Erneuerbare-Energien-Industrie ist hoch. Im Jahr 2009 lag die Exportquote in der Windenergieindustrie bei etwa 80%. Der Bundesverband Solarwirtschaft gibt für die Photovoltaikindustrie eine Exportquote von 47% im Jahr 2009 an. Der Exportumsatz der Erneuerbaren Energien Branche lag 2008 bei ca. 12 Milliarden Euro.

Extranet

Das Extranet nach ISO/IEC 2382 ist eine Erweiterung des Intranets um eine Komponente, die nur von einer festgelegten Gruppe externer Benutzer verwendet werden kann. Extranets dienen der Bereitstellung von Informationen, die zum Beispiel Unternehmen, Kunden oder Partnern zugänglich gemacht werden, nicht aber der Öffentlichkeit.

Externe Kosten

Der volkswirtschaftliche Begriff umfasst Kosten, die aufgrund wirtschaftlicher Tätigkeit entstehen, aber nicht in den Marktpreisen des erzeugten Produktes enthalten sind. Die Kosten werden in dem Fall nicht vom Verursacher getragen, sondern zum Beispiel vom Steuerzahler. Ein typisches Beispiel für externe Kosten sind Umwelt- und Gesundheitsschäden, die etwa durch den Betrieb eines Kohlekraftwerks entstehen.

Extreme Low-Energy Servers

Extreme low-energy servers are systems constructed around processor types that were originally designed for very low-power environments, typically in devices like smartphones or in an object with a processor embedded inside.

Fachnerband Biogas e.V.

mit über 3.900 Mitgliedern (Betreiber, Hersteller und Planer von Biogasanlagen, Vertreter aus Wissenschaft und Forschung sowie Interessierte) Europas stärkste Organisation im Bereich Biogas. Setzt sich durch intensive politische Interessenvertretung auf Bundes- und Länderebene für die verstärkte Nutzung der Biogastechnologie ein und fördert der Verband Erfahrungs- und Informationsaustausch im Biogasbereich.

FCS

Fibre Connectivity Services

FDA

Fernmeldedienstanbieter

Fermenter

Der Fermenter oder Faulbehälter ist der Ort der Biogasproduktion, also im engerem Wortsinn die eigentliche Biogasanlage in der Biogasanlage. Im Fermenter werden die Substrate durch Mikroorganismen vergoren. Dabei entsteht Biogas. Es lassen sich zwei Bauarten unterscheiden: Liegende und stehende Fermenter. Liegende Fermenter sind meist zylindrische Stahltanks. Stehende Fermenter sind runde Behälter, die der Form nach wie flache Silos aussehen.

Fernwärme

Wärme für Heizzwecke oder Industrieprozesse, die über grosse Heisswasser- oder Dampfleitungen über grössere Distanzen (über 1 km) verteilt wird. Vor allem sinnvoll bei grossen Abwärmequellen (Kehrichtverbrennung) oder Gewinnungsanlagen erneuerbarer Energie wie z.B. grosse Holzfeuerungen. Bei kleineren Systemen spricht man auch von Nahwärmesystemen oder Siedlungsheizungen.

FIDIC

Fédération Internationale des Ingénieurs-Conseils, bedeutendster internationaler Dachverband von nationalen Verbänden beratender Ingenieure im Bauwesen.

Firewall

Eine Firewall ist ein Sicherungssystem, das ein Rechnernetz oder einen einzelnen Computer vor unerwünschten Netzwerkzugriffen schützt und ist weiter gefasst auch ein Teilaspekt eines Sicherheitskonzepts.

Jedes Firewall-Sicherungssystem basiert auf einer Softwarekomponente. Die Firewall-Software dient dazu, den Netzwerkzugriff zu beschränken, basierend auf Absender- oder Zieladresse und genutzten Diensten. Sie überwacht den durch die Firewall laufenden Datenverkehr und entscheidet anhand festgelegter Regeln, ob bestimmte Netzwerkpakete durchgelassen werden oder nicht. Auf diese Weise versucht sie, unerlaubte Netzwerkzugriffe zu unterbinden.

Die Funktion einer Firewall besteht nicht darin, Angriffe zu erkennen. Sie soll ausschließlich Regeln für die Netzwerkkommunikation umsetzen. Für das Aufspüren von Angriffen sind sogenannte IDS-Module (Angrifferkennungssystem) zuständig, die durchaus auf einer Firewall aufsetzen können.

First Wall

The interior surface of the tokamak closest to the plasma.

Fission

The process by which a neutron strikes a nucleus and splits it into fragments; during the process of nuclear fission, neutrons are released at high speed, and heat and radiation are released.

flächenbezogener Aussenluft-Volumenstrom

Der flächenbezogene Aussenluft-Volumenstrom V'/AE bezeichnet den Luftaustausch über die Gebäudehülle bezogen auf die Energiebezugsfläche. Die angegebenen Werte in der SIA 380/1 beziehen sich auf einen bei Standard-Personenbelegung und Präsenzzeit hygienisch notwendigen, durchschnittlichen Aussenluft-Volumenstrom bei Solltemperatur. Diese Werte berücksichtigen den durch Abluftanlagen z.B. in Küche, Bad und WC verursachten Aussenluft-Volumenstrom.    Anhaltswerte für V'/AE:

0.35 m3/(h m2), Komfortlüftung mit WRG (bis 80%), Gebäudehülle dicht
0.5 m3/(h m2), Komfortlüftung mit WRG (bis 50%), Gebäudehülle dicht
0.7 m3/(h m2), Fensterlüftung, Gebäudehülle dicht (Standardwert SIA 380/1)
1.0 m3/(h m2), Fensterlüftung, Gebäudehülle mässig undicht
1.4 m3/(h m2), Fensterlüftung, Gebäudehülle undicht   

Flächenkonkurrenz

Flächenkonkurrenz bezeichnet die Konkurrenz um Flächen durch verschiedene Nutzungsformen. Der Begriff wird vor allem im Zusammenhang mit der Nutzung landwirtschaftlicher Flächen für den Anbau von Energiepflanzen an Stelle von Nahrungs- und Futtermitteln verwendet (siehe ausführlicher: Renews Spezial „Anbau von Energiepflanzen“, April 2013).
Es zeichnen sich jedoch auch mögliche Konkurrenzen um die Nutzung des Untergrundes ab. So kann es zu einer Konkurrenz zwischen der unterirdischen CO2-Speicherung (CCS) und der tiefen Geothermie oder Erdgas- und Druckluftspeichern kommen.

Flatrate

Als Flatrate werden in der deutschen Sprache Pauschaltarife für Telekommunikations-Dienstleistungen wie Telefonie und Internetverbindung genannt.

Flexibiltät(soption)

Felxibilitätsoptionen oder allgemeiner Flexibilität umfasst einer Dynamisierung bisher statischer Elemente oder Akteure im Netz bzw. im Markt. Dazu gehören insbesondere, Verbraucher, die bisher nicht oder nur in geringem Masse steuerbar waren, dezentrale Stromspeicher (Batterien), Elektromobile, ganze Häuser oder Hausanlagen (Smart Home) sowie nicht zuletzt dezentrale Produzenten wie kleine Photovoltaikanlagen. Es gilt bei Flexibilitäten zu beachten, dass sie entweder netzdienlich oder marktdienlich eingesetzt werden können. Nicht alle haben aber ein gleichverteiltes Einsatzpotential für entweder Markt oder Netz. Die Potentiale unterscheiden sich stark abhängig vom Einzelfall oder bzw. von der Felxibilitätsoption selbst. Einige weisen eher ein Potential für den Markt auf und sind kaum für das Netz von Belang.

Flexible Wechselstromübertragungsgeräte (FACTS)

Oberbegriff für eine Reihe von Technologien (Englisch Flexible Alternating Current Transmission System), welche die Kapazität von bestehenden Wechselstromübertragungsleitungen signifikant erhöhen und gleichzeitig die Stabilität und Zuverlässigkeit des Netzes verbessern.
Quelle

Flicker

Flicker beschreibt die sichtbare Wahrnehmung schwankender Leuchtdichte oder Spektralverteilung mit der Zeit. Umgangssprachlich kann dies als Flimmern oder Flackern von Leuchtmitteln verstanden werden. Flicker entsteht durch Spannungsveränderungen im Stromnetz, solche können von u.a. durch rasche Spannungsabfälle beim Start von Stahlöfen oder Aufzugsanlagen verursacht werden. Bei Leuchtmittel mit elektronischen Vorschaltgeräten (z.B. LED), welche die Spannungsschwankungen ausgleichen, entsteht kein Flicker.

FLL

Fibre Local Loop. Vermietung von einzelnen Glasfasern von der Anschlusszentrale (CO) zur optischen Steckdose beim Endkunden (OTO).

Förderprogramme FOS/TAC-Wert

Verhältnis der flüchtigen organischen Säuren (FOS) zur Carbonat-Pufferkapazität (TAC). Dieses Verhältnis ist ein wichtiger Parameter zur stabilen Prozesssteuerung einer Biogasanlage.

Fossile Energieträger

Alle Primärenergieträger, die aus organischen Stoffen im Boden entstanden sind (Erdöl, Erdgas, Kohlenwasserstoffe, Kohle usw.).

Free Cooling (Economizers)

“Free cooling,” refers to any technique used to reduce the energy consumed by cooling systems or the time that the cooling units run by using the outside temperature of air or water to cool the data center or other facilities. Generally, it comes from the use of air-side and water-side economizers.Air-side economizers work in two ways. Mainly, they use direct fresh-air cooling by filtering (and possibly adjusting the humidity of) outside air, which is piped in to cool the data center. In cold climates, it may even be warmed by the hot air being expelled, so as not to be too cold. Air-side economizers can also work without bringing direct air into the data center, but by heat transference from warmer inside air to cooler outside air.

Fuel Cell

Technology for low-cost miniature battery power supplies. As with batteries, fuel cells generate electricity through a chemical reaction. However, fuel cells are recharged by refilling or replacing the chemicals (examples include hydrogen, methyl alcohol or aluminum mixed with oxygen from the air) instead of plugging a charger into a wall socket. Fuel cells deliver energy density many times that of lithium and can power sophisticated devices longer. Choosing a stable fuel source that is safe and readily available and decreasing the size for smaller devices while maintaining efficiency remain challenges.

Fuel Cycle System

The system which extracts deuterium, tritium and impurities from the plasma exhaust stream and prepares deuterium and tritium for re-injection into the plasma.

Fuel Pellets

Small slugs of frozen deuterium and tritium fuel in the 3-6 mm diameter range fired frequently (up to 20 pellets per second) into the plasma to maintain sufficient fuel density in the plasma core. Pellet injection is also efficient in controlling Edge Localized Modes, or ELMs. Special technology is being developed to allow these pellets to fly along curved trajectories, thereby attaining specific zones within the plasmas where ELMs are particularly disruptive.

Fusion

The merging of two light atomic nuclei into a heavier nucleus, with a resultant loss in the combined mass and a massive release of energy.

Fusion Performance

The level of power amplification, Q, or the energy confinement time during a fusion reaction.

Fusion Triple Product

The "triple product" of density, confinement time and plasma temperature is used by researchers to measure the performance of a fusion plasma. The triple product has seen an increase of a factor of 10,000 in the last thirty years of fusion experimentation; another factor of six is needed to arrive at the level of performance required for a power plant.

Fussbodenheizung

Bei einer Fussbodenheizung sind Heizwasserrohre im Unterlagsboden verlegt. Je kleiner der Rohrabstand, desto tiefere Vorlauftemperaturen sind möglich, was den Wirkungsgrad verbessert.

FTTA

Fibre To The Antenna

FTTB

Fibre To The Building

FTTC

Fibre To The Curb (Randstein)

FTTH

Fibre To The Home bezeichnet man ein Fernmeldenetz, das bis in jedes Geschäfts-, Mehr- oder Einfamilienhaus über Glasfaser geführt wird.

FTTR

Fibre To The Radio (Mobilfunk-Antenne)

G 2 B / C

Government-to-Business (Privatwirtschaft) / -Citizen (Zivilgesellschaft), -Consumer

G 2 G

Government-to-Government (Bund, Kantone, Gemeinden)

g-Wert Gesamtenergiedurchlassgrad

Der Gesamtenergiedurchlassgrad eines Bauteils ist das Mass für die Sonnenenergiedurchlässigkeit einer Verglasung. Er gibt an, welcher Anteil der auftreffenden Sonnenstrahlungsenergie in das Gebäude gelangt. Wichtig ist der g-Wert für die Wärmebilanz von Fenstern – sowohl im Winter, wenn Solargewinne gefragt sind, als auch im Sommer bei geschlossenem Sonnenschutz, wenn die Wärme möglichst draussen bleiben soll.

GAN

Unter einem Global Area Network (GAN) versteht man ein Netz, das über unbegrenzte geographische Entfernungen mehrere Wide Area Networks verbinden kann. Dies kann zum Beispiel die Vernetzung weltweiter Standorte einer internationalen Firma sein. Oft wird bei einem GAN Satelliten- oder Glasfaserübertragung eingesetzt.

Gasnetzzugangsverordnung

Die Gasnetzzugangsverordnung (GasNZV) regelt Bedingungen und Voraussetzungen, zu denen die Betreiber von Gasnetzen anderen Marktteilnehmern einen Zugang zu ihren Netzen zum Zweck des Einspeisens von Gas ermöglichen müssen. Zum Beispiel regelt die Verordnung die Bedingungen für den Netzanschluss von Biogasanlagen, die Biomethan einspeisen wollen, das auf Erdgasqualität aufbereitet ist.

Gasisolierte Leitung (GIL)

Erdverlegte Stromleitung in einem mit Treibhausgas gefüllten Tunnel. Vorteilhaft sind die hohe Übertragungsleistung und die vergleichsweise geringe Trassenbreite.

Gas Puffing

By releasing puffs of fuel or impurity gas from valves into the plasma chamber it is possible to fuel the outer regions of the plasma. Fuel pellets are used to fuel deeper into the plasma.

Gbps

Angabe für die Datenübertragungsrate. Sie wird durch das Zählen von Dateneinheit pro Zeiteinheit gemessen. Die kleinste Dateneinheit ist das Bit, weshalb sie häufig als Bitrate in der Einheit Bit pro Sekunde (bits) angegeben wird

Gebäude-Energieausweis GEAK

Der Gebäude-Energieausweis der Kantone klassifiziert ein Gebäude hinsichtlich seiner energetischen Qualität. Er ist nicht obligatorisch und hat die Form einer Energieetikette, ähnlich derjenigen von Geräten (Kühlschränke, Waschmaschinen). Ausgewiesen wird entweder der effektive Energieverbrauch (gemessen) oder der gemäss SIA 380/1 berechnete Energiebedarf. Unterschieden wird zwischen Gesamtenergie, Energie für Heizung und Warmwasser und elektrischer Energie. Die wissenschaftlichen Grundlagen und Berechnungsdefinitionen für den Ausweis sind im SIA Merkblatt 2031 dokumentiert.

Gebäudehüllzahl

Die Gebäudehüllzahl ist das Verhältnis der thermischen Gebäudehüllfläche zur Energiebezugsfläche. Sie charakterisiert die Form und die Abmessung eines Gebäudes. Aus energetischer Sicht ist die Gebäudehüllzahl eine sehr wichtige Grösse: Je kompakter das Gebäude, desto kleiner ist die Gebäudehüllzahl und desto tiefer sind die Energieverluste pro m2 Energiebezugsfläche (bei gleicher Qualität der Gebäudehülle).

Gebäudekategorie (SIA)

Kategorien von Gebäuden, für welche der SIA Standardnutzungen und Anforderungen an den Heizwärmebedarf definiert. Wohnen EFH, Wohnen MFH, Verwaltung und Schulen sind wichtige Beispiele solcher Kategorien.

Generation Scheduling

Generation scheduling tools analyze the electric power system network operations and the economic dispatch of each power plant to optimize overall energy delivery under given constraints, such as carbon dioxide emissions or transmission stability limits. Scheduling tools support different planning horizons, such as hourly, daily, weekly, monthly and annually, as well as 10-year plans for long-term unit commitment and maintenance scheduling.

Generator

Gerät zur Umwandlung von mechanischer in elektrische Energie. Die mechanische Energie stammt meist aus einer Turbine, die etwa von strömendem Wasser, von Wind oder von Dampf (vgl. Geothermie) angetrieben wird.

Geothermal Cooling for Data Centers

Geothermal cooling is different from using geothermal energy to generate power. It uses the near-constant temperature of the earth just below the surface to provide cooling capability. Geothermal cooling is not new; throughout history, people have kept foods and beverages, such as wine, cool by storing them below ground in cellars. For data centers, geothermal cooling is implemented using a closed-loop piping system filled with water and/or a coolant that runs through vertical wells under the ground, filled with a heat-transferring fill.

Geothermal Generation

Geothermal power is a highly geographically variable renewable energy source. Traditionally, energy is produced from geothermal resources that have a combination of three attributes: high temperature rock, saturation of the rock mass and high permeability to allow water (the heat transfer agent) to move throughout the target geothermal field. Since geothermal power output can be maintained at a steady rate, it can be used as a renewable source of base load, unlike wind and solar.

Geothermie

Wärmeenergie unterhalb der Erdoberfläche. Bei der Tiefengeothermie (ab 400 Meter Tiefe) wird Energie aus dem Erdinneren zur Strom-, Wärme- oder Kältegewinnung genutzt. Die Tiefengeothermie wird in hydrothermale und petrothermale Geothermie unterschieden. Unter oberflächennaher Geothermie versteht man die Nutzung der Energie, welche in den obersten Erdschichten oder dem Grundwasser gespeichert ist. Auch die hier herrschenden relativ geringen Temperaturen lassen sich auf verschiedene Arten nutzen. Sie können je nach Temperatur und Bedarf sowohl zur Bereitstellung von Wärme und zur Erzeugung von Klimakälte als auch zur Speicherung von Energie dienen. Um die vorhandene Energie im flachen Untergrund nutzen zu können, werden Wärmepumpen, Erdwärmekollektoren und Erdwärmesonden eingesetzt.

Germanischer Lloyd (GL)

Schiffsklassifikations-Gesellschaft, derren Überwachungstätigkeit sich auch auf meerestechnische Bauwerke und Offshore-Geräte, zum Teil auch auf Anlagenbau erstreckt . So gehört der Germanische Lloyd zu den weltweit führenden Zertifizierungsstellen für Windenergieanlagen.

Gesamtenergieverbrauch

Endenergieverbrauch pro Jahr. Aus statistischen Gründen und zur besseren Vergleichbarkeit werden Energieträger und elektrische Energie zur Energieeinheit Joule umgerechnet. Der Gesamtenergieverbrauch beträgt in der Schweiz beinahe 900 000 Terajoule oder 250 TWh.

Gesicherte Leistung (auch: Gesicherte Kraftwerksleistung)

Von der installierten Leistung ist die gesicherte Leistung zu unterscheiden. Dieser Wert fällt oft deutlich geringer aus als die installierte Leistung, da sie nur die zu jedem Zeitpunkt verfügbare Kraftwerkskapazität berücksichtigt, d.h. nur die Leistung, die von einem Erzeuger unter Berücksichtigung von technologiespezifischen Ausfallwahrscheinlichkeiten durch Revisionen, technische Störungen etc. mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 99,5 % bereitgestellt werden kann. Auch ist zum Beispiel den Eigenbedarf an Strom bei Wärmekraftwerken (5 bis 10 Prozent) und die Ausfälle durch Revisionen (10 bis 15 Prozent) einberechnet. Bei Laufwasserkraftwerken werden die Verluste durch Niedrigwasserstände, Revisionsarbeiten oder Eisgang abgezogen, bei der Windenergie wird kalkuliert, mit welcher Leistung trotz weitgehender Windflaute gerechnet werden kann.

Gezeitenkraftwerk

Ein Gezeitenkraftwerk erzeugt Strom durch den energetischen Unterschied von Ebbe und Flut.

Graue Energie

Allgemein bezeichnet man mit Grauer Energie den kumulierten Energieaufwand zur Herstellung eines Produkts oder zur Bereitstellung einer Dienstleistung. Inbegriffen sind auch alle vorgelagerten Prozesse und Hilfsprozesse, vom Rohstoffabbau über Transport-, Herstellungs- und Verarbeitungsverfahren. Die Graue Energie eines Gebäudes ist der kumulierte Energieaufwand für die Erstellung und den Rückbau des Gebäudes inklusive dem kumulierten Energieaufwand für allfällige Ersatzinvestitionen bei Ablauf der Nutzungsdauer von Bauteilen. Die Graue Energie sollte unter Annahme einer durchschnittlichen Gebäude­lebensdauer – respektive dessen einzelne Teile – durch eine Energiemenge pro m2 und Jahr dokumentiert werden. Nicht zur Grauen Energie gehört die Betriebsenergie und die Energie für den Unterhalt des Gebäudes.

Grätzel-Zelle

Elektrochemische Flüssigkeitssolarzelle mit Titandioxid als Elektrolyten und einem Farbstoff zur Verbesserung der Lichtabsorption.

Grenzkosten (Strommarkt)

Der Begriff beschreibt die Kosten, die mit der Erzeugung einer zusätzlichen Strommenge verbunden sind. Die Grenzkosten der verschiedenen Kraftwerke haben eine zentrale Bedeutung für den Stromhandel: Unter idealtypischen Bedingungen richtet sich der an der Strombörse ermittelte Marktpreis nach den Grenzkosten des letzten (teuersten) Kraftwerks, dem sogenannten Grenzkraftwerk, das zur Deckung der Nachfrage gerade noch benötigt wird. Für den Spotmarkt sind dabei die kurzfristigen Grenzkosten entscheidend, die variable Kostenbestandteile beinhalten, zu denen Brennstoffkosten, Kosten für Emissionszertifikate oder der Verschleiß zählen. Die Fixkosten eines Kraftwerks spielen hingegen hierbei keine Rolle.

Grenzwerte und Zielwerte (SIA)

Der SIA definiert energetische Anforderungen in Form von Grenz- und Zielwerten. Diese Werte beziehen sich entweder auf die Wärmedurchgangskoeffizienten von Einzelbauteilen (Einzelanforderungen) respektive auf den Heizwärmebedarf des Gebäudes als Ganzes (Systemanforderung). Grenzwerte sind als Minimalanforderung zu verstehen, die mit dem heutigen Stand der Technik gut erreichbar und wirtschaftlich vertretbar sind. Zielwerte sind Anforderungen, die mit der richtigen Kombination von energetisch guten Bauteilen erreichbar sind und mit bewährten Technologien sogar unterschritten werden können – die Machbarkeit und die Wirtschaftlichkeit sind aber nicht in jedem Fall gegeben.

Grundlast

Der Stromverbrauch in elektrischen Netzen wird im Branchenjargon nach Grundlast (Bandenergie), Mittellast und Spitzenlast unterschieden. Grundlast ist die Menge Strom, die selten unterschritten wird.

GWEC

Global Wind Energy Council (Weltorganisation für Windenergie)

Gyrotron

A type of radiofrequency power transmission tube (valve) used to produce electromagnetic waves in the GHz range for plasma heating in the range of the plasma electron cyclotron resonance.

Hacker

Im Fachjargon Person, die Freude daran hat bzw. es als kreative oder intellektuelle Herausforderung betrachtet, sich in komplizierte Programmsysteme einzuarbeiten. Anders als der normale Benutzer, der es vorzieht, nur das funktionale Minimum eines Programms zu erlernen, versucht ein Hacker, die Möglichkeiten des Programms auszureizen oder gar zu erweitern. Dazu kann auch gehören, unter Umgehung von Sicherungsfunktionen unberechtigt in fremde Computersysteme einzudringen, um an sensible Daten zu gelangen. Im Unterschied zu Hackern richten so genannte Cracker dagegen oft Schäden an und manipulieren und/oder veröffentlichen vertrauliche Daten.

Hardware

Hardware ist der Oberbegriff für die mechanische und elektronische Ausrüstung eines datenverarbeitenden Systems. Zur Hardware zählen sogenannte Baugruppen (Komponente: Prozessor, Arbeitsspeicher, etc.) und Peripheriegeräte. Vereinfacht gesagt gehört alles, was angefasst werden kann, zur Hardware.

Heatpipe-Vakuumrohr

Ein Heatpipe-Vakuumrohr ist ein Vakuumrohr mit einer Wärmeausleitung über ein Wärmeroh.

Heizenergiebedarf

Energiemenge, die dem Heizsystem pro Jahr zugeführt werden muss, um den Heizwärmebedarf zu decken (bezogen auf die Energiebezugsfläche; in MJ/m2). Der Heizenergiebedarf setzt sich zusammen aus dem Heizwärmebedarf und den technischen Verlusten der Wärmeerzeugung, Wärmespeicherung und Wärmeverteilung.

Heizwärmebedarf

Wärme, die dem beheizten Raum während einer Berechnungsperiode (Monat oder Jahr) zugeführt werden muss, um den Sollwert der Raumtemperatur einzuhalten, bezogen auf die Energiebezugsfläche (MJ/m2).

Heizwärmeverlust

Als Heizwärmeverlust wird derjenige Energieanteil bezeichnet, der bei Gebäuden entweder als Transmissionswärmeverlust oder als Lüftungswärmeverlust verloren geht.

Heizwert von Holzpellets

Der Heizwert von Holzpellets beträgt fünf Kilowattstunden pro Kilogramm. Die durch Pressen hoch verdichteten Sägespäne weisen den höchsten Energiegehalt aller Holzbrennstoffe auf. Die kleinen Presslinge kommen auf die Hälfte des Heizwerts von Heizöl. Dieser beträgt zehn Kilowattstunden pro Liter.

High-Performance Computing (HPC)

High-performance computing (HPC) clusters can be composed of large numbers of servers, where the total physical size, energy use or heat output of the computing cluster might become a serious issue. Furthermore, there are requirements for dedicated communications among the servers that are somewhat unique to clusters. Because small design differences amount to large benefits when multiplied by the number of servers in the clusters, we are seeing the emergence of server designs that are optimized for HPC. Sometimes these are designs targeted at large, public Web operators, such as search engine firms, that deliver similar benefits in HPC clusters, but they can also offer features only appropriate for HPC users. For example, if the system were designed to provide the cluster interconnect differently, there might be a significant cabling reductions possible.

HIL (Hardware-in-the-Loop)

Hardware in the Loop ist eine Methode zum Testen und Absichern von eingebetteten Systemen, zur Unterstützung während der Entwicklung sowie zur vorzeitigen Inbetriebnahme von Maschinen und Anlagen.

Hilfsenergie

Als Hilfsenergie wird die Energiemenge bezeichnet, die nicht zur unmittelbaren Deckung des Heizwärmebedarfs bzw. der Trinkwassererwärmung eingesetzt wird. Hierzu zählt z.B. die Energie für den Antrieb von Systemkomponenten: Umwälzpumpen, Regelungen, Ventilatoren oder die Rohrbegleitheizung bei Trinkwassererwärmung.

H-Mode

The H-mode is the baseline mode of plasma operation on all of today's major tokamaks. As the plasma auxiliary heating exceeds a certain threshold power the energy confinement of the plasma spontaneously doubles. This phenomenon was first discovered on ASDEX in 1982.

Hochspannung

Spannungen über ein Kilovolt werden in Mittelspannung, Hoch- und Höchstspannung unterteilt. Einheitliche Abgrenzungen gibt es dafür jedoch nicht. Üblicherweise gelten Spannungsbereiche zwischen 30 und 110 Kilovolt als Hochspannung. Hochspannungsleitungen gehören zum sogenannten Verteilnetz. Sie dienen dem regionalen Stromtransport und der Versorgung von kleineren Städten. Am Mittel- und Hochspannungsnetz sind kleinere bis mittlere Kraftwerke angeschlossen, wie zum Beispiel Windparks, Solarparks oder Biogasanlagen. Auch große Stromverbraucher wie Industriebetriebe sind teilweise direkt am Mittel- und Hochspannungsnetz angeschlossen.

Höchstspannung

In der elektrischen Energietechnik bezeichnet man Spannungen über 200 Kilovolt im Allgemeinen als Höchstspannung. Sie wird für den überregionalen Transport von Strom über ausgedehnte Strecken gewählt, um die Leitungsverluste möglichst gering zu halten. Das Höchstspannungsnetz stellt die oberste Ebene des hierarchisch gegliederten Stromnetzes dar. Großkraftwerke wie Atomkraftwerke, Kohlekraftwerke oder auch Offshore-Windparks speisen den erzeugten Strom direkt in das Übertragungsnetz (auch Transportnetz genannt) ein, wo er dann großräumig verteilt wird. Nach Transformation auf Hoch-, Mittel- und Niederspannung wird der Strom dann weiter verteilt bis hin zu den Endverbrauchern.

Holzenergie

Die Holzenergie ist ein wichtiger Pfeiler der Bioenergie in Deutschland. Bei der Verarbeitung von Waldholz fällt Waldrestholz an sowie anschließend Industrierestholz, wie z.B. Nebenprodukte von Sägewerken. Althölzer (z.B. gebrauchte Lagerpaletten aus Holz, alte Holzmöbel) sind zuvor bereits für andere Zwecke genutzt worden und können energetisch weiterverwertet werden. Weiterhin werden z.B. auch Hölzer aus der Landschaftspflege genutzt.

Holzpellets

Holzpellets sind bei hohem Druck und Temperatur zu Stäbchen gepresste Holzspäne aus unbehandeltem Holz für die automatische Beschickung von Pelletkesseln. Sie sind bei einem Durchmesser von ca. 6 mm 4 - 8 cm lang und vollständig trocken. Anfangs fielen Holzpellets als Abfallprodukte in Sägewerken und in der Holz verarbeitenden Industrie an und waren deshalb relativ preiswert. Sie erzeugen nur geringe CO2-Emissionen und lassen sich in modernen, automatisch geregelten Pellet-Zentralheizungen problemlos verfeuern.

Holzschnitzel

Holzschnitzel aus frischem oder getrocknetem Waldholz, meist minderwertige Äste, Kronen etc. werden durch Schreddern oder Hacken hergestellt. Die bis ca. 4 x 10 cm grossen Stücke sind relativ kostengünstig, aber eher aufwändig zu lagern und werden vor allem in grossen Anlagen verfeuert.

Home-Area Network (HAN)

A home-area network (HAN) connects in-home digital devices, such as PCs, mobile phones, entertainment technology, thermostats, home security systems and smart appliances, into a common network. In the context of energy utilities, HAN is a means for utility companies to extend their reach beyond the meter, and to incorporate the “smart thermostat,” direct load control appliances, smart appliances and in-home energy display into utility systems, as well as to enable demand response (DR) and energy efficiency programs.

Homeland Security

Homeland Security, zu deutsch: Heimatschutz, umfasst alle öffentlichen und privatwirtschaftlichen Aufgaben zur Wahrung der Inneren und Äusseren Sicherheit.

Hot Cell

A concrete-shielded chamber with a controlled atmosphere that can be used to work on radioactive materials and components with a view to repairing them and refurbishing them for future re-use, or dismantling them for disposal. The chamber is equipped with remote manipulators or robotic devices for this purpose. No human access is foreseen.

Hot-Dry-Rock-Verfahren (HDR)

Das Hot-Dry-Rock-Verfahren macht die Nutzung von Tiefengeothermie möglich, wenn in der Tiefe kein Thermalwasser vorhanden ist. Der Oberbegriff für Stimulationsverfahren, die bei fehlenden oder zu geringen Thermalwassermengen eingesetzt werden, lautet Enhanced Geothermal Systems (EGS), wobei der Begriff HDR in der Öffentlichkeit bekannter ist. Bei EGS oder HDR wird mit hohem Druck Wasser durch ein Bohrloch in mehr als 3.000 Meter Tiefe in den Untergrund gepresst, wodurch Risse im Gestein entstehen. Anschließend wird Wasser durch das Bohrloch in das unterirdische Risssystem geleitet, wo es sich erwärmt und durch ein anderes Bohrloch wieder hoch gepumpt wird. Das mittels HDR geförderte Wasser erreicht Temperaturen, die eine Stromerzeugung ermöglichen.

Hot Spot

Frei zugängliche oder geschützter, aber in der Regel kostenpflichter Einwählpunkt für eine WLAN-Verbindung, in das Internet oder in ein lokales Firmennetzwerk (Corporate WLAN).

HPC (High Performance Computing)

Der Begriff High Performance Computing bezeichnet die Benutzung von Parallelrechnern und Computer Clustern zur Berechnung komplexer Vorgänge.

Husum Windenergy

Weltgrößte Fachmesse für Windenergie, alle zwei Jahre auf dem Messegelände in Husum. Veranstalter ist die Husumer Wirtschaftsgesellschaft (HWG mbH & Co. KG) zusammen mit der Hamburg Messe und Congress GmbH.

Hydrogen Economy

Hydrogen economy is a vision of an energy delivery infrastructure based on hydrogen as a carbon-free energy carrier. Fuel cells would generate electricity from hydrogen with heat and water vapor as byproducts. An alternative energy economy in the form of a parallel power and transportation infrastructure is needed, including technical solutions for energy-efficient hydrogen production, storage technology and delivery infrastructure.

Hydrogen Fuel Cell Vehicles

A hydrogen vehicle is an alternative fuel vehicle that uses hydrogen as its onboard fuel. Hydrogen vehicles’ powertrains convert the chemical energy of hydrogen to mechanical energy by burning hydrogen in an internal combustion engine or by reacting hydrogen with oxygen in a fuel cell to run electric motors.

Hydrothermale Geothermie

Hydrothermale Geothermie bezeichnet die Strom- und bzw. oder Wärmeerzeugung mit Thermalwasser. Die Temperatur des Wassers muss mindestens 80-100°C betragen, damit eine Stromerzeugung möglich ist. Bei Temperaturen ab 80°C kommen neu entwickelte Organic-Rankine-Cycle-Anlagen (ORC) oder das Kalina-Verfahren zum Einsatz. Bei beiden Verfahren werden an Stelle von Wasser Stoffe genutzt, die bereits bei geringeren Temperaturen verdampfen (zum Beispiel Pentan oder Ammoniak). Thermalwasser kann gleichzeitig oder ausschließlich für die Wärmeversorung genutzt werden. Die thermische Energie des geförderten Wassers wird dazu über einen Wärmetauscher in ein Wärmenetz abgegeben.

Hydrothermale Wärmeversorgung

Nutzung von Thermalwasser zur Warmwassererzeugung. Die thermische Energie des geförderten Wassers wird über einen Wärmetauscher in einen Heiznetzkreislauf abgegeben.

IAEA

International Atomic Energy Agency, Vienna, Austria. www.iaea.org.

ICIC

Inter-Cell Interface Coordination (LTE Advanced)

ICT

Information and Communication Technology, zu deutsch: Informations- und Kommunikationstechnologie. Die Zusammenfassung der beiden Begriffe entstand in den achtziger Jahren, um das Zusammenwachsen der Informationstechnik und der Kommunikationstechnik zu verdeutlichen.

IFMIF

International Fusion Materials Irradiation Facility, Naka, Japan. Part of the Broader Approach agreement, IFMIF is an international scientific research program designed to test materials for suitability for use in a fusion reactor. Jointly developed by Europe and Japan, IFMIF will use a particle accelerator-based neutron source to produce a large neutron flux, in a suitable quantity and time period to test the long-term behavior of materials under conditions similar to those expected at the inner wall of a fusion reactor. Engineering validation and engineering design activities (EVEDA) are currently underway. See more at www.ifmif.org

Ignition

The point at which a fusion reaction becomes self-sustaining. At ignition, fusion self-heating is sufficient to compensate for all energy losses, external sources of heating power are no longer necessary to sustain the reaction.

IKS

Ein Internes Kontrollsystem (IKS) besteht aus systematisch gestalteten organisatorischen Massnahmen und Kontrollen im Unternehmen zur Einhaltung von Richtlinien und zur Abwehr von Schäden, die durch das eigene Personal oder böswillige Dritte verursacht werden können

Impurities

Atoms of unwanted elements in the plasma usually originating from the surrounding walls.

Incident Management

Der Zweck des Incident Management ist die Störbehebung eines Services mindestens gemäss den SLA Vorgaben

Induction Coil

A transformer for producing high voltage pulses in the secondary winding, obtained from interrupted direct current in the primary, as for a gas engine.

Industriepellets

Als Industriepellets werden Holzpellets bezeichnet, die von geringerer Qualität als Holzpellets für den Hausbrand sind, die auch als Premiumpellets bezeichnet werden. Industriepellets werden in größeren und großen Feuerstätten verbrannt, zum Beispiel in Holzheizkraftwerken oder als Zugabe in Kohlekraftwerken mitverstromt (Co-Firing).
Bei Qualitätsparametern wie dem Aschegehalt erreichen Industriepellets die Qualität von Hausbrandpellets, die DINplus- oder ENplus zertifiziert sind, nicht, zum Beispiel aufgrund eines höheren Rindenanteils in den Pellets. Sie in einem Holzpelletkessel fürs Einfamilienhaus zu verwenden empfiehlt sich nicht, da ein reibungsloser Kesselbetrieb mit Industriepellets nicht garantiert ist. Außerdem knüpfen viele Kessel- und Ofenhersteller ihre Produktgarantie an die Verwendung von DINplus- oder ENplus-Pellets.

Installierte Leistung

Die installierte Leistung, auch Erzeugungskapazität genannt, ist die elektrische Leistung, die ein Kraftwerk oder ein Kraftwerkspark maximal bereitstellen kann, inklusive der für den Eigenverbrauch benötigten Kapazität. Sie wird in Megawatt (MW) oder Gigawatt (GW) angegeben. Ende 2010 betrug die installierte Leistung zur Stromerzeugung bundesweit nach Angaben der Bundesnetzagentur 160,5 GW.

Intelligente Messysteme

Ein intelligentes Messsystem ist eine in ein Kommunikationsnetz eingebundene Messeinrichtung zur Erfassung des Verbrauchs elektrischer Energie beim Endkunden, wobei der tatsächliche Energiefluss elektrischer Energie und die tatsächliche Nutzungszeit und weitere Grössen erfasst, und über ein bidirektionales Kommunikationsnetz zur Verfügung gestellt werden. Zum intelligenten Messsystem gehört ein intelligenter Zähler, eine bidirektionale Kommunikationsschnittstelle, die innerhalb oder ausserhalb des intelligenten Zählers angesiedelt sein kann, ein Kommunikationssystem sowie ein Zählerdatenverwaltungssystem. Letzteres gibt es in unterschiedlichen Ausprägungen, welche abhängig von den Funktionalitäten des Gesamtsystems sowie der Anzahl intelligenter Zähler ist.

Intelligente Zähler

Intelligente Zähler erfassen den tatsächlichen Energiefluss elektrischer Energie und die tatsächliche Nutzungszeit und zeigen diese an, speichern diese, oder verbreiten diese bidirektional über das Kommunikationsnetz, dem sie angeschlossen sind. Sie sind ein Teil des intelligenten Messsystems.

Interfaces

Die Schnittstelle oder das Interface ist der Teil eines Systems, welcher der Kommunikation dient

Interne Wärmegewinne

Wärme, die während einer Berechnungsperiode (Monat oder Jahr) innerhalb des beheizten Raums entsteht und von den Wärmequellen des Heizsystems unabhängig ist, bezogen auf die Energiebezugsfläche (MJ/m2). Interne Wärmegewinne entstehen aufgrund der Abwärme von Geräten und Personen.

Internet Service Provider

ISP, ein Unternehmen, das Zugang zum Internet anbietet. Es gibt auch ISPs ohne eigene Infrastruktur, so genannte virtuelle ISPs.

Interoperabilität

Interoperabilität bedeutet hier, dass Geräte verschiedener Hersteller und Typen sich innerhalb eines Smart Grids intelligenten Messsystems bei Installation und im Betrieb in das Gesamtsystem einfügen können (Kompatibilität) und Funktionen gemäss den festgelegten Mindestanforderungen ausführen können (Interoperabilität). In Anlehnung an das Europäische Komitee für Normung (CEN/CLC/ESTI/TR 50572) definiert sich Interoperabilität als die Fähigkeit eines Systems, Daten mit Systemen anderen Typs oder anderer Hersteller auszutauschen. Die Interoperabilität ist nicht zu verwechseln mit der Austauschbarkeit (Interchangeability), welche die Austauschbarkeit spezifischer Komponenten beschreibt, ohne dass Funktionalitäten verloren oder beschränkt werden.

In-vessel components

The in-vessel components comprise the blanket, the divertor, the fuelling and internal pumping systems, the port plugs, the in-vessel coils and diagnostic sensors mounted directly on the vessel.

Ion

An atom which has become charged as a result of gaining or losing one or more orbiting electrons. A completely ionized atom is one that is stripped of all its electrons.

Ion Cyclotron Resonance Heating

(ICRH) An external mode of heating the plasma through resonant absorption of energy by introducing electromagnetic waves into the plasma at the cyclotron frequency of ions.

Ionization

The removing or adding of an electron to a neutral atom, thereby creating an ion.

IP

Internet Protocol - Netzwerkprotokoll zur paketorientierten, verbindungslosen Datenübermittlung

IP-VPN

Ein Virtual Private Network, das als Netzwerkprotokoll IP Internet Protocol nutzt. Beispielsweise des unternehmensinterne Intranet. Damit gestattet das IP-VPN den angeschlossenen lokalen Netzen (LAN) eines Unternehmens den Datenaustausch über einen "sicheren" Kanal (IP-Tunneling). Auf diese Weise lässt sich z.B. von jedem Interneteinwahlpunkt der Welt aus auf ein Unternehmensnetzwerk zugreifen.

ISDN

Integrated Services Digital Network (ISDN) ist ein internationaler Standard für ein digitales Telekommunikationsnetz. Über dieses Netz werden verschiedene Dienste übertragen und vermittelt ( z.B. Telefonie, Fernschreiben, Teletex, ect.)

Isotope

One of several versions of the same element, possessing different numbers of neutrons but the same number of protons in their nuclei.

ITU-T (International Telecommunication Union)

Die Internationale Fernmeldeunion (Kürzel ITU; englisch International Telecommunication Union) mit Sitz in Genf ist eine Unterorganisation der Vereinten Nationen und die einzige Organisation, die sich offiziell und weltweit mit technischen Aspekten der Telekommunikation beschäftigt.

ITER (the name)

The acronym ITER (pronounced "eater") is the Latin word for "the way." In choosing this name, the participants in the early Conceptual Design Activities for ITER (1988-1992) thus expressed their common hopes that the project would lead to international cooperation on the development of a new form of energy. (The acronym also originally stood for International Thermonuclear Experimental Reactor—a name that is no longer used.)

ITPA

International Tokamak Physics Activity. ITPA aims at cooperation in development of the physics basis for burning tokamak plasma physics, covering designs and issues broader than those represented by ITER. www.iter.org/org/team/fst/itpa

IUA

The cost estimates for the construction and operation phases of the ITER Project have been quantified using an internal currency called the "ITER Unit of Account" or IUA, established in 1989. The basis of conversion from IUA to Euro has been agreed between the Members and is updated each year.

Because seven ITER Members are collaborating to build ITER, each with responsibility for the procurement of in-kind hardware in its own territory with its own currency, the IUA was devised to measure the value of in-kind contributions consistently over time, and to neutralize market fluctuations. 

Jacket-Gründung

Fachwerkskonstruktion aus Stahl, ähnl. Strommasten

Jahreshöchstlast

Die Jahreshöchstlast bezeichnet den Zeitpunkt im Jahr, an dem die höchste Stromnachfrage (Last) auftritt. Dieser Zeitpunkt tritt generell an Wochentagen im Winter in den frühen Abendstunden auf. Dann arbeitet die Industrie noch, gleichzeitig kommen viele Leute von der Arbeit nach Hause und schalten Licht, Heizung und elektrische Geräte ein. Bei einem kalten Winter fällt die Höchstlast höher aus, da zum Beispiel die Heizungspumpen mehr arbeiten.
Die Jahreshöchstlast gilt als Richtwert, um zu bestimmen, welche Kraftwerkskapazitäten gesichert zur Verfügung stehen müssen, um zu jedem Zeitpunkt die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Dabei gilt die Maxime, dass die Versorgungssicherheit in Deutschland vollständig durch inländische Erzeugungskapazitäten gesichert sein soll.

Jahresbedarf Holzpellets

Der Jahresbedarf Holzpellets eines durchschnittlichen Einfamilienhauses wird gewöhnlich mit fünf Tonnen Brennstoff pro Jahr angegeben.

Jahresarbeitszahl

Die Jahresarbeitszahl einer Wärmepumpe bezeichnet das Verhältnis der abgegebenen Jahresnutzwärme zur gesamten von der Wärmepumpe aufgenommenen elektrischen Energie.

JET

The European Joint European Torus tokamak experiment hosted by the Culham Centre for Fusion Energy (CCFE, UK). See www.ccfe.ac.uk

Jitter

Das zeitliche Taktzittern bei der Übertragung von Digitalsignalen, eine leichte Genauigkeitsschwankung im Übertragungstakt.

JT 60SA

The upgrade of the Japanese JT-60 tokamak. See theJT-60SA www.jt60sa.org/b/index.htm

Kalina-Verfahren

Ein Verfahren zum Betrieb von Dampfturbinen zur geothermischen Stromerzeugung bei relativ niedrigen Temperaturen. Herkömmliche Wasserdampfturbinen benötigen Temperaturen von über 100°C. Um bereits Temperaturen um 90°C zur geothermischen Stromerzeugung nutzen zu können, wird die Wärme des Tiefenwassers an ein Ammoniak-Wasser-Gemisch mit einem wesentlich niedrigeren Siedepunkt abgegeben. Der entstehende Dampf wird dann an Stelle von reinem Wasserdampf zum Antrieb von Turbinen genutzt.

Kapazitätsmarkt / Kapazitätsprämie

Mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien werden zunehmend Strommengen eingespeist, deren Erzeugung nahezu keine Grenzkosten hat. Gerade Windenergie- und Solaranlagen haben relativ hohe Investitionskosten, aber kaum Betriebskosten, da sie keine Brennstoffe benötigen. Sie stehen in der Einsatzreihenfolge des Kraftwerksparks (Merit Order) deswegen ganz vorne. Je mehr Strom mit sehr niedrigen Grenzkosten eingespeist wird, desto geringer fällt der Strompreis an der Börse aus, da Kraftwerke mit hohen Grenzkosten, wie zum Beispiel Gaskraftwerke, nur noch selten zum Zuge kommen. Gerade in der Mittagszeit, wenn die Einspeisung aus Photovoltaikanlagen hoch ist, wird dieser Merit Order-Effekt deutlich. Früher waren die Strompreise zu diesem Zeitpunkt am höchsten, Spitzenlastkraftwerke wie Gas- oder Pumpspeicherkraftwerke konnten hier hohe Deckungsbeiträge erzielen.

Das ist heute schon nicht mehr der Fall. Der insgesamt gesunkene Börsenstrompreis und vor allem die schrumpfende Differenz zwischen Base- und Peakload-Preis hat zur Konsequenz, dass die Rentabilität von Neuinvestitionen in fossile Kraftwerke und Energiespeicher sinkt, sogar der Betrieb mancher bestehender Kraftwerke mit hohen Grenzkosten lohnt nicht mehr. Da zum Ausgleich von sonnen- und windarmen Zeiten jedoch fossile Kraftwerke und Stromspeicher erforderlich sind, diskutieren Experten die Schaffung eines Kapazitätsmarktes bzw. von Kapazitätsprämien. Hierdurch soll nicht nur die erzeugte Kilowattstunde einen Preis bekommen, sondern auch die Bereitstellung von Erzeugungskapazitäten.

Kapton

Polyimid, das bis zu 230 (kurzzeitig 400) Grad Celsius erträgt, nur wenig ausgast, sehr beständig gegen UV-Strahlung ist und obendrein gut isoliert. Es wird als Substrat für flexible Solarzellen genutzt.

Kernkraftwerk

Wärmekraftwerk. Durch kontrollierte Kernspaltung wird in einem Reaktor Hitze zur Gewinnung von Wasserdampf erzeugt, der wiederum eine Turbine zur Produktion von Elektrizität antreibt. In der Schweiz existieren die fünf Kernkraftwerke Beznau I und II, Gösgen, Leibstadt, Mühleberg, die 40% zur schweizerischen Stromproduktion beitragen.

Kilowatt

Kilowatt ist die übliche Verrechnungseinheit für Leistung. 1 Watt = 1 Joule/Sekunde. (siehe auch Kilowattstunde).

Kilowattstunde

Kilowattstunde (kWh) ist die übliche Verrechnungseinheit für elektrische Energie. Eine Wattstunde ist die Energie, die eine Maschine mit einer Leistung von einem Watt in einer Stunde aufnimmt bzw. abgibt. Watt ist dagegen eine Einheit für Leistung. 1 Watt = 1 Joule/Sekunde (siehe auch Terawattstunde).

Kleinfeuerungsanlage

Kleine Heizanlagen bis zu einer Leistung von 15 Kilowatt (kW), in denen zum Beispiel naturbelassenes Holz verfeuert wird. In Kleinfeuerungsanlagen können Stückholz, Hackschnitzel sowie Stroh- und Holzpellets als Brennstoffe eingesetzt werden.

Kleinwasserkraftwerk

Wasserkraftwerk mit einer elektrischen Leistung von weniger als 10 Megawatt. Daneben existieren auch Kleinstwasserkraftwerke, zum Beispiel Trinkwasserkraftwerke.

Kleinwindanlage

Anlagen bis 100 Kilowatt installierter Leistung (BWE). Anlagen, deren überstrichene Rotorfläche kleiner ist als 200 Quadratmeter bei 350 Watt pro Quadratmeter (IEC-NORM 61400-2:2006). Daraus ergibt sich eine maximale Leistung von 70 Kilowatt. Der Turm ist in der Regel nicht höher als 20 Meter. Bei den derzeit marktgängigen Anlagen liegt die Leistung in der Regel bei zwischen 5 und 10 kW.

Klimakonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC)

United Nations Framework Convention on Climate Change, internationales Umweltabkommen mit dem Ziel, eine durch den Menschen verursachte Störung des Klimasystems zu verhindern und die globale Erwärmung zu verlangsamen sowie ihre Folgen zu mildern. Das Sekretariat, das die Umsetzung der Konvention begleitet, sitzt in Bonn. Die Vertragspartner veröffentlichen regelmäßige Berichte, in denen Fakten zur aktuellen Treibhausgasemission und Trends enthalten sind.

KMU

Kleine und mittlere Unternehmen

Koaxial

Koaxial (gleichachsig) ist in der Geometrie die Bezeichnung für übereinstimmende Rotationsachsen dreidimensionaler Elemente. Ein Koaxialkabel besteht beispielsweise aus einem Mittelleiter und der umgebenden (koaxialen) Abschirmung.

Kohlekraftwerk

Wärmekraftwerk. Durch Verbrennung von Stein- oder Braunkohle wird in einem Dampfkessel Hitze zur Gewinnung von Wasserdampf erzeugt, der wiederum eine Turbine zur Produktion von Elektrizität antreibt.

Kohlenstoffdioxid (CO2)

Kohlenstoffdioxid ist ein farbloses, geruchsneutrales Gas aus Sauerstoff und Kohlenstoff. Es entsteht bei der Verbrennung kohlenstoffhaltiger Brennstoffe, insbesondere der fossilen Energieträger. Kohlenstoffdioxid trägt erheblich zum Klimawandel bei, der zu einer durchschnittlichen Erwärmung der Erdatmosphäre um 0,8 Grad Celsius im vergangenen Jahrhundert geführt hat. Die Folgen davon sind unter anderem der Anstieg des Meeresspiegels, die Zunahme von Stürmen und Dürren und das Abschmelzen der Gletscher.

Kollektor

Vorrichtung zur Sammlung von Energie. Im Bereich der Erneuerbaren Energien gibt es Sonnenkollektoren und Erdwärmekollektoren. Die von Kollektoren „eingesammelte“ Energie heizt ein Übertragungsmedium (z.B. Wasser) auf, über das die Energie transportiert wird.

Kombikraftwerk

Ein Kombikraftwerk verknüpft und steuert eine Vielzahl kleiner und dezentraler Stromerzeugungsanlagen. Die Kombination von Wind-, Solar-, Biomasse- und Wasserkraftanlagen ermöglicht eine Stromproduktion, die ebenso zuverlässig und leistungsstark wie bei herkömmlichen Großkraftwerken ist. Windenergieanlagen und Solarmodule leisten dabei je nach Verfügbarkeit von Wind und Sonne ihren Beitrag zur Stromerzeugung. Je nach Bedarf werden zum Ausgleich Biogas und Wasserkraft eingesetzt.

Kombispeicher

Pufferspeicher zur Heizwasserbevorratung mit integriertem Warmwasserspeicher.

Komfortlüftung

Der Begriff Komfortlüftung ist nicht normativ geregelt. Gemeint ist eine einfache, qualitativ hochwertige Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Eine Komfortlüftung ist energieeffizient und erfüllt hohe Ansprüche bezüglich Lärm, Luftzug und Temperatur. Eine luftdichte Gebäudehülle minimiert den Luftaustausch durch undichte Bauteile und Fenster. Der erforderliche Luftaustausch muss dann durch bauliche Massnahmen gesichert werden. Durch eine Komfortlüftung wird verbrauchte und mit Gerüchen und Feuchtigkeit belastete Luft aus Küchen und Bädern abgesaugt und frische Luft von aussen in die Wohnräume nachtranspotiert. Anlagen mit Wärmerückgewinnung gewinnen zudem die Wärme aus der Abluft über einen Wärmetauscher zurück und übertragen sie an die Zuluft, um den Wärmeverlust weiter zu minimieren.

Kommunikationsmodelle

Es bestehen verschiedene Technologien zur Informationsübertragung in Smart Grids. Netzkomponenten, bspw. Intelligente Messgeräte können für die Kommunikation über das GPRS-Netz, mit Trägerfrequenztechnik über die Stromleitung (Powerline Communication) oder über ein Glasfasernetz ausgerüstet werden. Die Kommunikationstechnologien und somit auch deren Anwendungsmöglichkeiten für Smart Grids entwickeln sich laufend weiter. Es muss jedoch darauf hingewiesen werden, dass Smart Grids nicht zwingend eigene Kommunikationsinfrastrukturen benötigen, sondern im Idealfall bereits bestehende Kommunikationsnetze mitnutzen können.

Konversionsflächen

Der Begriff Konversion beschreibt in der Stadtplanung die Wiedereingliederung von Brachflächen in den Wirtschafts- und Naturkreislauf. Der Begriff entstand im Zuge der Umnutzung ehemaliger militärischer Anlagen (Konversionsflächen) und wurde speziell für diese verwendet. Im Laufe der Jahre fand der Begriff auch bei anderen Entwicklungsflächen Anwendung. Häufig werden Konversionsflächen zum Bau von Photovoltaik-Freilandanlagen genutzt.

Konzentratorzellen

Durch die Verwendung von Spiegel- und Linsensystemen wird eine höhere Lichtintensität auf die Solarzellen fokussiert. Diese Systeme werden der Sonne nachgeführt, um stets die direkte Strahlung auszunutzen.

Koppelprodukte

Koppelprodukte fallen während der Produktion z.B. von Biokraftstoffen als Nebenprodukte an. Rund 40 Prozent der Bioenergie-Flächen dienen daher gleichzeitig auch der Produktion von Futtermittel, da bei der Herstellung von Rapsöl und Bioethanol immer auch Futtermittel wie Rapsschrot und Trockenschlempe anfallen. Das ebenfalls im Produktionsprozess anfallende Glyzerin wird in der chemischen Industrie als Rohstoff eingesetzt.

Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV)

Instrument des Bundes, welches zur Förderung der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien eingesetzt wird. Die KEV deckt die Differenz zwischen Produktion und Marktpreis und garantiert den Produzentinnen und Produzenten von erneuerbarem Strom einen Preis, der ihren Produktionskosten entspricht. Die KEV gibt es für folgende Technologien: Wasserkraft (bis 10 Megawatt MW), Fotovoltaik, Windenergie, Geothermie, Biomasse und Abfälle aus Biomasse. Gespeist wird der KEV-Fonds von allen Stromkonsumentinnen und -konsumenten, die pro verbrauchte Kilowattstunde eine Abgabe bezahlen.

Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung

Eine Erweiterung der Kraft-Wärme-Kopplung: Die von einem Blockheizkraftwerk, einer thermischen Solaranlage oder einer Geothermieanlage erzeugte Wärme, wird zum Betrieb einer Kältemaschine für Kühlzwecke genutzt.
Quelle

Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)

Bei der Stromerzeugung in thermischen Kraftwerken entsteht immer auch Wärme. Bei herkömmlichen Kraftwerken wird diese Abwärme ungenutzt über Kühltürme an die Umwelt abgegeben, wohingegen sie bei der KWK ausgekoppelt und über ein Wärmenetz als Nah- oder Fernwärme nutzbar gemacht wird. Das steigert den Wirkungsgrad und bedeutet somit eine wesentlich höhere Energieeffizienz.

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Anstalt des öffentlichen Rechts, ursprünglich gegründet zur förderung des deutschen Wiederaufbaus nach dem zweiten Weltkrieg. Sie fördert eigenen Angaben zufolge ein Drittel aller Investitionen in Deutschland in erneuerbare Energien. Förderzwecke sind unter anderem die energetische Gebäudesanierung und Photovoltaik Anlagen. Seit 2006 stellt die Bundesregierung im Rahmen der Förderinitiative „Wohnen, Umwelt, Wachstum“ jährlich eine Milliarde Euro zur Verfügung, um die Programme zur CO2-Reduzierung attraktiv zu gestalten und die nationalen Verpflichtungen zum Klimaschutz aus dem Kyoto-Protokoll zu erreichen. Das jährliche Fördervolumen soll 17 Milliarden Euro betragen.  

KSTAR

The KSTAR, or Korea Superconducting Tokamak Advanced Research, is a magnetic fusion device at the National Fusion Research Institute in Daejon, South Korea. See www.nfri.re.kr/english/

Kupfer-Nickel 90/10

Seewasserfeste und bewuchshemmende Legierung, die in vielen Bereichen der Offshore-Industrie eingesetzt wird.

Kurzschluss

Kurzschlüsse sind Verbindungen von zwei oder allen drei Phasenleitern und müssen innerhalb weniger Millisekunden automatisch abgeschaltet werden.

Kurzumtriebsplantagen

Als Kurzumtriebsplantagen (KUP) werden Flächen bezeichnet, die mit schnell wachsenden Baumarten wie Pappel, Weide oder Rhobinie bestanden sind. KUP werden alle drei bis fünf Jahre mit Holzhäckslern geerntet. Das sind Feldhäcksler mit einem entsprechenden Holzerntevorsatz. Da der Zweck der Anlage von KUP die energetische Verwendung des Holzes ist, werden Kurzumtriebsplantagen auch als Energiewälder bezeichnet. Der Holzhäcksler erntet die Bäume und häckselt sie zu Hackschnitzel klein in einem Arbeitsgang.

Kyoto-Protokoll

Zusatzprotokoll zur Ausgestaltung der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC). Das Kyoto-Protokoll trat 2005 in Kraft und wurde bis 2011 von 193 Staaten und der Europäischen Union unterzeichnet. Darin verpflichten sich die Industriestaaten zu verbindlichen Emissionsminderungen für den Ausstoß von Treibhausgasen gegenüber dem Basisjahr 1990. Ziel des Protokolls ist es, der globalen Erwärmung entgegenzusteuern. Die erste Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls lief 2012 aus. Eine Nachfolgeregelung soll 2015 in bei der Weltklimakonferenz in Paris verabschiedet, ist bislang aber nicht in Sicht.

LAN

Local Area Network (Lokales Netzwerk). Rechnernetz, das die Ausdehnung von Personal Area Networks übertrifft, die Ausdehnung von Wide Area Networks aber nicht erreicht. Ein LAN ist dabei in seiner Ausdehnung beschränkt

Laser

A device that emits a highly coherent beam of light. The term stands for “light amplification by stimulated emission of radiation.” A typical laser has an active medium, which emits light, and a cavity structure, which selects certain wavelengths and directions for the emitted light. Lasers convert electrical energy into radiant energy in the visible or infrared parts of the spectrum, emitting light with a small spectral bandwidth. For this reason, they are widely used in fiber-optic communications, particularly as sources for long-haul links.

Lastabwurf

Unter Lastabwurf versteht man das Trennen von Stromverbrauchern vom Stromnetz (Stromausfall) oder das Abschalten von einzelnen Stromerzeugungsanlagen. Er wird in der Regel automatisch ausgelöst, wenn die Netzstabilität gefährdet ist, bzw. eine Überlastung der Generatoren eines Kraftwerks droht. Bezogen auf das Stromnetz handelt sich also um eine Schutzmaßnahme, um einen drohenden Zusammenbruch des kompletten Netzes zu vermeiden und das Netz zu stabilisieren. Die Regeln für einen Lastabwurf sind von den Netzbetreibern festgelegt. Besondere Lastabwurfverträge gibt es mit einigen Großverbrauchern, wie zum Beispiel Kühlhäusern, die als Gegenleistung für einen günstigen Strompreis unter bestimmten Bedingungen ihren Verbrauch unterbrechen müssen.

Lastmanagement / Demand Side Management

Im bisherigen Stromversorgungssystem bestimmt in der Regel die Stromnachfrage den Betrieb von Kraftwerken. Das Stromangebot passt sich durch die Betriebsweise der Kraftwerke den Nachfrageschwankungen an. Im Zuge eines immer stärker auf Erneuerbare Energien ausgerichteten Stromversorgungssystems wird es künftig wichtig, die Last teilweise auch dem Angebot, d.h. vor allem der Verfügbarkeit von Wind- und Sonnenstrom anzupassen. Dadurch lässt sich der Bedarf an fossilen Kraftwerken und Speicherkapazitäten reduzieren. Ein solches Lastmanagement setzt allerdings eine entsprechende Infrastruktur voraus: Die Verbraucher müssen stets über die vorhandenen Stromkapazitäten informiert sein und Anreize zur Anpassung ihrer Stromnachfrage durch entsprechende Tarife und Preissignale bekommen. Zudem müssen sich Geräte wie zum Beispiel Spülmaschinen, Trockner und Waschmaschinen entsprechend steuern bzw. programmieren lassen.

Die Lastmanagementpotenziale werden von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst. Das technische Lastmanagementpotential liegt sehr hoch und beträgt mehrere Gigawatt, das praktisch und wirtschaftlich realisierbare Potenzial gilt jedoch als deutlich geringer. Pilotprojekte im Rahmen des BMWi-Progamms „ E-Energy“ untersuchen verschiedene Lastmanagementpotenziale und probieren eine digitale Vernetzung und Optimierung des Energieversorgungssystems durch den Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien aus.

Laufkraftwerk

Auch Laufwasserkraftwerk oder Flusswasserkraftwerk. Erzeugt Strom unter Ausnützung des Flussgefälles. Dabei wird das Flusswasser über Wasserturbinen geleitet, welche Generatoren antreiben.

Layer 1

Die Bitübertragungsschicht (Physical Layer) ist die unterste Schicht nach OSI-Schichtmodell. Diese Schicht stellt mechanische, elektrische und weitere funktionale Hilfsmittel zur Verfügung, um physikalische Verbindungen zu aktivieren bzw. deaktivieren, sie aufrechtzuerhalten und Bits darüber zu
übertragen.

Layer 2

Aufgabe der Sicherungsschicht (Data Link Layer) nach OSISchichtenmodell ist es, eine zuverlässige, d.h. weitgehend fehlerfreie Übertragung zu gewährleisten und den Zugriff auf das Übertragungsmedium zu regeln.

LC/APC

Lucent Connector - Angled Physical Contact. Optischer Steckertyp.

Lead Time

Liefer- bzw. Bereitstellungsfrist

Leased Link

Eine exklusive Datentransportstrecke zwischen zwei Standorten in einer bestimmten Bandbreite.

LED-Lampen

LED steht für "Light emitting Diode" bzw. lichtemittierende Diode. LEDs sind elektronische Halbleiterelemente. Die modernsten LED-Lampen bringen gegenüber Stromsparlampen nochmals eine leichte Steigerung der Effizienz. Zusätzlich haben sie die Vorteile, dass sie gegenüber Stromsparlampen kaum elektromagnetische Emissionen erzeugen sowie in der Entsorgung unproblematisch sind, da sie kein Quecksilber enthalten.

Leistung (energetisch)

Physikalische Größe, die die bereitgestellte oder genutzte thermische oder elektrische Energie bezogen auf eine bestimmte Zeiteinheit angibt. Die Einheit für Leistung wird in Watt (W) angegeben. 1.000 W entsprechen einem Kilowatt (1 kW), 1.000 kW sind ein Megawatt (MW) und 1.000 MW ein Gigawatt (GW). Häufig wird die installierte Leistung eines Kraftwerks auch als Kapazität bezeichnet.

LiDAR-Systeme

Mithilfe des laser-optischen Systems “Light Detection and Ranging” lassen sich Strömungen vor dem Rotor von Windenergieanlagen und Luftwirbel dahinter messen.

Lignin

Lignin ist ein natürlicher Bestandteil von Holzzellen, der Holzzellen ihre Festigkeit gibt. In der Pelletproduktion macht man sich diese Eigenschaft nutzbar und funktioniert das Lignin sozusagen zu einem natürlichen Klebstoff um, der die Sägespäne, aus denen ein Holzpellet besteht, nach dem Pressen zusammenhält. Bei der Herstellung von Holzpellets tritt das Lignin aus dem fein zerkleinerten Rohstoff durch Erhitzen (etwa 100 Grad Celsius) aus den Holzzellen und fungiert als Klebstoff oder Bindemittel in der Masse, die in einer Pelletpresse zu den bekannten zylindrischen Stäbchen zusammengepresst und in Form gebracht werden. Nach dem Pressen kühlen die Pellets ab, das Lignin (und damit das Pellet) härtet aus und hält das Pellet in Form.

Liquid Cooling

Liquid cooling uses a liquid, such as water, or a refrigerant, rather than air, to cool the data canter. This allows the cooling solution to be brought closer to the heat source, thus requiring less, if any, fan power. Liquid cooling can solve the high-density, server-cooling problem, because liquid (conductive cooling) conducts more than 3,000 times as much heat as air and requires less energy to do so, allowing increased data center densities. Newer piping technology means the probability of leaks is extremely low.

Lithium

Present in minerals and salt in the Earth's crust, lithium is the lightest metal.

Lithium-Ionen-Akkumulator (Li-Ion)

Akkumulator auf Lithiumbasis mit hoher Energiedichte. Er ist thermisch stabil und unterliegt keinem Memory-Effekt.

Lower Ports

Low-level entryways into the ITER vacuum vessel. The 9 lower ports will provide access into the vessel for remote handling, diagnostics, heating, and vacuum systems.

Lüftung: Aussenluft, Zuluft, Abluft, Fortluft

Bei einer kontrollierten Lufterneuerung wird die geführte Luft mit vier Begriffen bezeichnet: Aussenluft wird angesogen und strömt zum Lüftungsgerät. Die Zuluft wird vom Lüftungsgerät durch die Verteilleitungen in die Wohnung geblasen, wo sie zur Raumluft wird. Die Abluft strömt aus dem Raum zum Lüftungsgerät, von wo aus die Fortluft das Gebäude verlässt.

Lüftungswärmeverlust

Wärme, die während einer Berechnungsperiode (Monat oder Jahr) vom beheizten Raum an die äussere Umgebung durch Lufterneuerung abgegeben wird, bezogen auf die Energiebezugsfläche (MJ/m2). Durch den Einbau einer Komfortlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung lässt sich der Lüftungswärmeverlust reduzieren.

Luftwechsel(-rate)

Unter Luftwechsel versteht man den Luftaustausch in geschlossenen Räumen. Mit der Luftwechselrate (1/h) wird angegeben, wie viele Male pro Stunde das gesamte Raumluftvolumen ausgetauscht wird.

LWL

Lichtwellenleiter. Aus Lichtleitern bestehende, mit Steckverbindungen versehene Kabel und Leitungen zur Übertragung von Licht im sichtbaren sowie ultravioletten oder infraroten Bereich.

Magnetic Confinement

The containment of a plasma during fusion experiments by applying a specific pattern of magnetic fields. Also referred to as a magnetic bottle.

Magnetic Fusion

The use of magnetic fields to confine a plasma that is undergoing fusion.

Magnitude

Erdbebenstärke, gemessen nach der Richterskala

Major Plasma Radius

The centre of the last closed flux surface at the height of the maximum width of the plasma. The major radius of the torus.

MAN

Ein Metropolitan Area Network (MAN) ist ein breitbandiges Telekommunikationsnetz.

Üblicherweise verbindet ein MAN zahlreiche Local Area Networks und verwendet dazu eine Backbone-Technologie, die meist in Glasfasertechnik realisiert ist. Ein MAN kann eine Ausdehnung bis zu 100 km haben.

MANs werden oft von international tätigen Telekommunikationsfirmen aufgebaut, die dann auf diese Weise verkabelte Metropolen wiederum in einem Wide Area Network (WAN) national oder in einem Global Area Network (GAN) sogar international wieder vernetzen.

Managed Security Services

Eine Outsourcing-Dienstleistung von IT-Sicherheitsaufgaben. Im Rahmen von MSS übernimmt der Dienstleister die Überwachung und gegebenenfalls auch die Konfiguration und Anpassung von Sicherheitssystemen seiner Kunden.

Marktanreizprogramm (MAP)

Programm des Bundesumweltministeriums (BMU) zur Förderung von Anlagen zur Wärmegewinnung aus Erneuerbaren Energien. Das Fördervolumen des MAP ist ab Januar 2008 deutlich aufgestockt worden und bietet für viele Anlagen bessere Konditionen.

Marktprämie

Betreiber von Erneuerbare-Energien Anlagen können ihren Strom direkt an Stromhändler und -lieferanten verkaufen, anstatt dafür die gesetzliche Einspeisevergütung in Anspruch zu nehmen. Diese Form des Stromhandels nennt man Direktvermarktung. Da die Vergütungssätze für EEG-Strom teilweise deutlich über dem Marktpreis liegen, können Anlagenbetreiber nach dem novellierten EEG 2012 zum Ausgleich eine sogenannte Marktprämie in Anspruch nehmen. Deren Höhe ergibt sich aus der Differenz der EEG-Vergütung für die jeweilige Anlage und dem Durchschnitt des monatlichen Strompreises an der Börse. Die Idee dahinter ist, die Marktintegration Erneuerbarer Energien voranzutreiben. Ob dies funktioniert, muss sich noch erweisen. Kritiker bemängeln, das Instrument führe lediglich zu Mitnahmeeffekten und sei wirkungslos im Hinblick auf die Netzintegration der Erneuerbaren Energien, da sich gerade Wind und Sonne nicht steuern lassen.

MAST

The Mega Amp Spherical Tokamak located at the Culham Centre for Fusion Energy (CCFE, UK).

Mbps

Angabe für die Datenübertragungsrate. Sie wird durch das Zählen von Dateneinheit pro Zeiteinheit gemessen. Die kleinste Dateneinheit ist das Bit, weshalb sie häufig als Bitrate in der Einheit Bit pro Sekunde (bits) angegeben wird.

MCSPC

Multi City Service Provider Connection

MEF

Metro Ethernet Forum entstand im Jahre 2001 und ist ein industrielles internationales non-profit Konsortium, bestimmt für die weltweite Anpassung von Carrier Ethernet Netzwerken und Services.

Melinex

siehe Mylar

Memristor

A memristor is a two-terminal passive memory device in which the stored logic state is represented by the resistance value. The resistance is controlled by the direction of current flow and the operation is nonvolatile. Memristors require less switching energy, and are faster to write than flash memory.

Merit-Order / Merit-Order-Effekt

Als Merit-Order wird die Einsatzreihenfolge von Kraftwerken bezeichnet, die sich an der Strombörse ergibt. Die Abfolge richtet sich nach den Kosten, zu denen das jeweilige Kraftwerk Strom erzeugen und vermarkten kann, d.h. zuerst kommen die Kraftwerke mit den niedrigsten Stromgestehungskosten zum Einsatz und am Schluss die teuersten.

Aufgrund der Abnahmepflicht für Strom aus Erneuerbaren Energien im Rahmen des EEG kommen diese Strommengen vorrangig zum Zuge. Dies wirkt sich an der Strombörse wie eine Absenkung der Stromnachfrage aus und senkt den Börsenstrompreis, da zunehmend die Stromerzeugung aus teureren konventionellen Kraftwerken verdrängt wird. Abgesehen von der Vorrangregelung wirkt sich die Stromerzeugung aus Erneuerbaren- Energien-Anlagen auch dadurch preissenkend aus, dass die Erzeugung aus Windenergie- und Photovoltaikanlagen mit sehr niedrigen Grenzkosten verbunden ist, da keine Brennstoffe benötigt werden. Dieser Preis senkende Effekt der Erneuerbaren Energien auf den Strompreis wird Merit-Order Effekt genannt. Er reduziert die Einnahmen der Stromerzeuger und senkt die Kosten für Stromlieferanten und auch die Verbraucher, soweit die Lieferanten die Einsparungen weiterreichen.

Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) hat den Merit-Order Effekt für das Jahr 2010 mit etwa 0,5 Cent pro Kilowattstunde beziffert. Insgesamt ergeben die Berechnungen eine Kostenersparnis durch den Merit-Order Effekt von etwa 2,8 Milliarden Euro im Jahr 2010. Für Industrieunternehmen, die voll von der Begrenzung der EEG-Umlage auf 0,05 Cent pro Kilowattstunde im Rahmen der besonderen Ausgleichsregelung profitieren, sind die Entlastungen durch den Merit-Order Effekt höher als die EEG-Umlage.

MES (Manufacturing Execution System)

Als Manufacturing Execution System (MES) wird ein prozessnah operierendes Fertigungsmanagementsystem bezeichnet.

MESA (Manufacturing Enterprise Solutions Association)

Die MESA (Manufacturing Enterprise Solutions Association) hat das Ziel, Wissen rund um unternehmensweite Prozesse zu vermitteln. Aus diesem Grund werden Industriestandards, Ansätze, Informationslösungen etc. definiert, um gute Prozesse im Produktionsumfeld zu etablieren. Die MESA vermarktet ihre Aktivitäten auf Messen, Symposien, Veröffentlichungen etc.

Mesophil

Mesophil ist die Eigenschaft von Lebewesen, mittlere, nicht extreme Umweltbedingungen zu bevorzugen, insbesondere hinsichtlich Temperatur und Feuchtigkeit. Lebewesen mit dieser Eigenschaft bezeichnet man als mesophil. In der Mikrobiologie bezieht sich mesophil fast ausschließlich auf die Temperatur, obwohl diese Einschränkung im Wort nicht ausgedrückt wird.

Messgranularität

Die Messgranularität bestimmt den Grad an Detaillierung von gemessenen Daten, z.B. Die Frequenz oder Auflösung. Die Daten können in Abhängigkeit der Granularität in Sekunden, Minuten oder Stundenwerten vorliegen.

Methanisierung

Methode zur Gewinnung von Methan durch Nutzung von überschüssigem, erneuerbar erzeugtem Strom. Die Methanisierung soll in Zukunft die mittel- und langfristige Speicherung von Energie ermöglichen. Wenn mehr Strom regenerativ erzeugt als verbraucht wird oder über das Netz abtransportiert werden kann, wird diese Energie genutzt, um per Elektrolyse Wasser in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff zu spalten. Anschließend wird der gewonnene Wasserstoff unter Zugabe von Kohlendioxid (CO2) im sogenannten  Sabatier-Prozess in Methan umgewandelt, das herkömmlichem Erdgas entspricht. Dadurch können die Transport- und Speicherkapazitäten des Erdgasnetzes genutzt werden.
Bei Bedarf kann das gespeicherte Methan beispielsweise in einem Gasturbinenkraftwerk rückverstromt werden, es kann aber auch in der Wärmeversorgung oder im Verkehr zum Antrieb von Erdgasfahrzeugen zum Einsatz kommen.

Microgrid

Microgrids are small-scale, low-voltage power systems with distributed energy sources, storage devices and controllable loads. They are operated connected to the main power network or “islanded” in a controlled, coordinated way. The operation of microgrids offers advantages to customers and utilities by improving energy efficiency, reducing transmission and distribution losses, improving reliability, reducing environmental impact, improving network operational benefits and providing more cost-efficient electricity infrastructure replacement.

Micro Fuel Cells

Micro fuel cells are an alternative to batteries as a power source for mobile devices. They may be small enough for integration inside the electronic equipment, or a little larger for use in an external power supply. The majority of portable fuel cells use hydrogen as the base fuel, but micro fuel cells usually extract it from methanol—a hydrogen-rich liquid. Although methanol-based cells can potentially provide 10 times the energy storage capacity of a lithium battery, they are not as good at delivering bursts of high power. This makes them more useful for battery charging than for primary power roles. They can be recharged almost instantaneously by adding more methanol—by either pouring it in or clipping in a new cartridge. This is a significant advantage over batteries, which can take several hours to recharge. Micro fuel cells are also environmentally friendly; the operating waste is only hydrogen and oxygen, which appears (in the form of pure water) as slightly increased humidity around the cell. Other forms of fuel cell, such as zinc-air and ethanol, are possible fuel sources for mobile devices—but are currently less prominent.

Minergie-Fachpartner

Minergie-Fachpartner sind erfahrene Unternehmen und Personen, die im Bereich der Bauplanung oder Bauausführung tätig sind und Bauherrschaften und Investoren bei der Realisierung von Minergie-Projekten unterstützen. Für die Fachpartnerschaft müssen die Unternehmen einen Weiterbildungs- und Praxisnachweis erbringen.

Minergie-Module

Minergie-Module sind energetisch relevante Bauteile wie Wand- und Dachelemente, Fenster oder Türen, die sich für den Einsatz in Minergie-Gebäuden eignen. Für die zertifizierten Bauteile erübrigt sich ein Qualitätsnachweis, was die Planung stark vereinfacht. Ausserdem bietet die Modularisierung die Möglichkeit, ein Haus etappenweise zu modernisieren. www.minergie.ch

Minergie-Standards

Die Standards Minergie, Minergie-P, Minergie-Eco und Minergie-P-Eco stehen für Wohnkomfort, Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit. Bezogen auf die Energieeffizienz ist Minergie der Basis-Standard, Minergie-P die hocheffiziente Variante. Die Ergänzung Eco bezeichnet Minergie- und Minergie-P Gebäude, bei denen auch bauökologische und gesundheitliche Aspekte berücksichtigt sind. www.minergie.ch

Minutenreserve

Die Minutenreserve zählt neben der Primär- und der Sekundärreserve zu den drei Arten von Regelleistung, die zur Stabilisierung der Netzfrequenz dienen. Die Art der Regelenergie wird nach der Aktivierungs- und Änderungsgeschwindigkeit zur Strombereitstellung bzw. -verbrauch unterschieden. Bei der Minutenreserve handelt sich um eine vorgehaltene Leistung, die innerhalb von 15 Minuten zur Verfügung steht. Kraftwerke der Minutenreserve sind zum Beispiel Steinkohle-, Gas-, Blockheiz- und Pumpspeicherkraftwerke. Minutenreserveleistung wird telefonisch vom Betreiber des Übertragungsnetzes angefordert.

MIPS

Abkürzung für "Million Instructions Per Second" (Millionen Anweisungen pro Sekunde). Leistungsbemessung für Prozessoren. Sie hängt u.a. von der internen Taktfrequenz und von der Größe der Prozessorstrukturen (gemessen in Mikron) ab.

Mischpellets

Mischpellets (engl. Mixed Biomass Fuels (MBP)) unterscheiden sich von den bekannten Holzpellets durch die Bandbreite des möglichen Ausgangsmaterials, das als Mischung verpelletiert wird. Die Rohstoffbasis ist sehr groß: Als Ausgangsmaterial können neben Sägespänen aus Holz zum Beispiel Nussschalen, Kerne, Stroh oder Miscanthus verwendet werden. Über die Anteile der jeweiligen Ausgangsmaterialien sowie über die Wahl derselben lassen sich die Eigenschaften der Mischpellets steuern, so zum Beispiel der Aschegehalt oder die Emissionen.

Mittellast

Die Menge Strom, die tagsüber gebraucht wird, wenn eine Mehrheit der elektrischen Anlagen und Geräte in Betrieb ist.

Mittelspannung

Mit Mittelspannung ist in der Energietechnik meist ein Spannungsbereich zwischen einem und 30 Kilovolt (kV) gemeint. Es gibt jedoch keine genaue Abgrenzung, auch Werte bis zu 75 kV werden oft als Mittelspannung bezeichnet. Zur Anwendung kommt die Mittelspannung im Mittelspannungsnetz, das für die regionale Verteilung von Strom im Bereich von einigen Kilometern bis zu 100 Kilometer zuständig ist. Mittelspannungsnetze dienen zur Stromversorgung einzelner Stadtteile, von Ortschaften oder Industriebetrieben.

mldentity

Ein USB-Stick, der den mobilen Zugriff auf Unternehmensdaten erlaubt. 

Modem

Das Modem ist ein Gerät, um digitale Signale über weite Übertragungswege zwischen zwei digitalen Endgeräten auszutauschen. Vom sendenden Modem wird ein digitales Signal auf eine Trägerfrequenz im Hochfrequenzbereich aufmoduliert. Vom empfangenden Modem wird daraus die ursprüngliche Information durch Demodulieren zurückgewonnen. Dabei arbeiten Modems des neueren Standards (DSL) mit höheren Trägerfrequenzen und größeren Bandbreiten auf der Telefonleitung als die Modelle nach dem älteren „Schmalband“-Standard.

Modernisierung

Unter der Modernisierung eines Gebäudes versteht man die Anpassung an einen zeitgemässen Standard, unabhängig von der Nutzungsart. Modernisierungsmassnahmen im Wohnungsbau verbessern den Wohnwert. Energetisch wirksame Modernisierungen erfordern genügend tiefe Eingriffe in das Gebäude. Blosse Pinselrenovationen bieten keine brauchbare Basis.

Molten Salt Energy Storage

Molten salt energy storage is a means of storing energy in the form of heat that can be retrieved and used to create steam to drive a turbine for purposes of generating electricity.

Monokristalline Solarzellen

bestehen aus einer Scheibe eines hochreinen, gezogenen Silizium-Einkristalls. Wirkungsgrad bis 20 Prozent.

Monopile

Konstruktion aus einem zylindrischen hohlen Pfahl, geeignet bis 20 m Wassertiefe.

MRC

Monthly Recurring Charges (Monatlich wiederkehrende Kosten)

MTTR

Mean Time To Repair - Durchschnittliche (nicht garantierte) Reparaturzeit zur Behebung einer Störung. Es ist die Zeitdauer zwischen dem Erkennen einer Störung und deren Behebung.

MTU

Maximum Transmission Unit - definiert die maximale Datenpaketgrösse, welche ohne Fragmentierung in Frames des Layer 2 des OSI-Modells übertragen werden kann.

Multicast

Bezeichnet eine Nachrichtenübertragung von einem Punkt zu einer Gruppe (auch Mehrpunktverbindung genannt).

Multimodefaser

Moden sind die verschiedenen Wege, dem die Photonen des Lichts entlang der Faser folgen können. Multimode-Fasern können viele Moden unterstützen.

Must-run-Kapazität

Für den sicheren Betrieb des Stromnetzes sind verschiedene Systemdienstleistungen zur Spannungs- und Frequenzhaltung oder die Bereitstellung von Blindleistung erforderlich. Diese Leistungen werden bisher noch überwiegend durch konventionelle Kraftwerke erbracht, die deshalb immer mit einer Mindestkapazität am Netz sein müssen, also Strom erzeugen. Die für die verschiedenen Systemdienstleistungen erforderliche Erzeugungsleistung konventioneller Kraftwerke wird als Must-run-Kapazität bezeichnet. Um die Must-Run-Kapazität konventioneller Kraftwerke zu verringern, müssen verstärkt Erneuerbare Energien für die Erbringung von Systemdienstleistungen eingesetzt werden. Technisch sind diese dazu in der Lage, allerdings müssen die Regelungen auf den Regelenergiemärkten noch weiter angepasst werden.

Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn)

Die MuKEn sind ein Bauvorschriftenkatalog mit energetischen Anforderungen für Neubauten und Erneuerungen. Ziel der Vorschriftensammlung ist es, die Harmonisierung der Anforderungen in der Schweiz voranzutreiben. Den Kantonen steht es frei, einzelne Module der MuKEn in ihre kantonalen Vorschriften zu übernehmen. www.endk.ch

Mylar oder Melinex

Diese beiden Folien bestehen aus sehr beständigem und transparentem Polyester (PET) mit hoher elektrischer Durchschlagsfestigkeit bis 180 Volt pro Mikrometer Schichtdicke. Dafür wird eine dünnen PET-Schicht durch Walzen in zwei Richtungen gedehnt. Anschließend härtet sie bei hohen Temperaturen aus, ohne wieder zu schrumpfen. Die Folien kommen in Solarmodulen als Backsheets zum Einsatz. Melinex wird auch als Substrat für flexible Solarzellen verwendet.

(N-1)-Konzept

Spiegelt den Sicherheitszustand eines Systems wider und bedingt, dass das Stromversorgungssystem den Ausfall einer systemrelevanten Komponente (zum Beispiel Fertigungseinheit, Transformator, Sammelleiter) über eine bestimmte Zeit aushalten kann.

Nachhaltige Entwicklung

Eine Entwicklung, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und soziale Sicherheit mit der langfristigen Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen in Einklang bringt. (Quelle: BMU)

Nachhaltigkeitsverordnung (BioSt-NachV)

Die Biomassestrom-Nachhaltigkeitsverordnung (BioSt-NachV) legt die Kriterien für die Nachhaltigkeit bei der Herstellung und beim Transport von flüssiger Biomasse (Palm-, Soja-, Rapsöl etc.) zur Verstromung und zur Wärmeerzeugung fest. Die Ölpflanzen dürfen nicht auf Flächen mit einem hohen Naturschutzwert angebaut werden, zum Beispiel Urwald, der für die Pflanzenölproduktion insbesondere in Indonesien gerodet wird. Eine Vergütung von Strom aus Pflanzenöl nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wird nur dann gezahlt, wenn die Nachhaltigkeit nachgewiesen ist. Die BioSt-NachV basiert auf der Erneuerbare-Energien-Richtlinie der EU (2009/28/EG). 

Nachladeoptimierung

verhindert ein Nachheizen des Warmwasserspeichers über den Heizkessel, wenn der solare Ertrag und die gespeicherte Wärmemenge den Warmwasserbedarf decken.

Nachwachsende Rohstoffe (NawaRo)

Land- und forstwirtschaftlich erzeugte Biomasse, die zur Energieerzeugung oder als Werkstoff genutzt wird. Die Energie aus NawaRo ist erneuerbare Energie, wenn sie nachhaltig gewonnen, das heißt nicht mehr Biomasse genutzt wird als auch wieder nachwächst.

Nahwärme

Nahwärme ist die Übertragung von Wärme zu Heizzwecken über ein Nahwärmenetz zwischen verschiedenen Gebäuden über verhältnismäßig kurze Strecken. Nahwärme wird im Unterschied zur Fernwärme in kleinen, dezentralen Einheiten realisiert und bei relativ niedrigen Temperaturen übertragen. Daher lässt sich Wärme aus Blockheizkraftwerken, aber auch aus Solarthermieanlagen oder Erdwärmeanlagen verwerten. Rechtlich wird zwischen Nah- und Fernwärme nicht unterschieden. Im Zuge der verstärkten Nutzung Erneuerbarer Energien im Wärmebereich spielt der Ausbau von Nahwärmenetzen eine große Rolle.

Nanomaterial Supercapacitors

A capacitor is a passive electronic component that stores electrical energy in an electrostatic field. This is unlike a battery, which stores energy in a chemical form. Capacitors are formed from two conducting plates separated by an insulator. The amount of capacitance is proportional to the surface areas of the plates, and inversely proportional to the separation between the plates. Nanomaterial supercapacitors use nanomaterials, which dramatically increases the surface area and the amount of energy that can be stored.

nationale Energie-Gewichtungsfaktoren

Die nationalen Energie-Gewichtungsfaktoren werden von der Energiedirektoren Konferenz (EnDK) und dem Bundesamt für Energie (BFE) gemeinsam festgelegt. Diese Faktoren berücksichtigen die Energie, die erforderlich ist, um die Energie zu gewinnen, umzuwandeln, zu raffinieren, zu lagern, zu transportieren und zu verteilen, sowie alle Vorgänge, die erforderlich sind, um die Energie dem Gebäude zuzuführen, welches sie vebraucht. Sie finden die aktuellen Faktoren auf der Homepage der Energiedirektorenkonferenz (www.endk.ch).   

Elektrizität: 2.0
Öl/Gas: 1.0
Holz: 0.7
Abwärme (inkl.Fernwärme aus KVA, ARA und Industrie): 0.6   

NbTi

Flexible superconductor made of niobium titanium compound suitable for use up to 10T with helium coolant at 4.5 K.

Negative (Strom-) Börsenpreise

Bei einem Überangebot an Strom kann es zu negativen Strompreisen an der Strombörse kommen. Das bedeutet, dass der Stromerzeuger den Abnehmer bezahlt. Erstmals aufgetreten ist diese Situation im Winter 2009. Zu negativen Strompreisen kommt es bei einer hohen Einspeisung aus Erneuerbaren Energien bei gleichzeitig geringer Stromnachfrage. Sie treten daher in der Regel am Wochenende bzw. an Feiertagen in der Nacht auf.
Ursache dafür ist der bestehende Kraftwerkspark bzw. das bestehende Versorgungssystem. Konventionelle Großkraftwerke bleiben trotz hoher Einspeisung aus Erneuerbaren Energien am Netz, um zum einen Systemdienstleistungen bereitzustellen und zum anderen wegen mangelnder Flexibilität. Gerade Braunkohle- und Atomkraftwerke müssen mit einer gewissen Mindestleistung betrieben werden. Nach einem vollständigen Abschalten dauert das Wiederanfahren teilweise sehr lange. Ein häufiges Herauf- und Herunterregeln ist zudem mit einer überproportionalen Belastung der Kraftwerke und verstärktem Verschleiß verbunden, so dass es für die Betreiber oftmals günstiger ist, einen sehr geringen oder negativen Börsenpreis in Kauf zu nehmen, als ihre Kraftwerke zu drosseln.

Nennleistung

Nennleistung ist eine vom Hersteller definierte Leistung.

Net Energy

ITER will be the first fusion device to produce net energy. This means that the total energy created during a fusion plasma pulse will surpass the amount of energy required to power the machine's systems (heating). See Breakeven.

Nettostromerzeugung

Im Gegensatz zur Bruttostromerzeugung ist die Nettostromerzeugung die Strommenge eines Kraftwerks oder eines Landes, die nach Abzug des Kraftwerkseigenverbrauchs und der Netzverluste erzeugt wird.

Nettostromverbrauch

Umfasst die von Endverbrauchern nachgefragte Strommenge. Gegenüber dem Bruttostromverbrauch sind hier der Eigenverbrauch der Stromerzeugungsanlagen, der Verbrauch von Pumpspeicherkraftwerken und die Leitungsverluste nicht enthalten.

Netzfehler

Als Fehler bezeichnet man in der Elektrizitätstechnik die ungewollte und potenziell gefährliche Verbindung von einzelnen dieser stromführenden Phasenleiter miteinander oder mit der Erde. Bei Fehlern können sehr hohe Ströme entstehen, deren Höhe ein Vielfaches des normalen Betriebsstroms erreichen kann. Damit können sie das Leben von Personen in räumlicher Nähe des Fehlerorts gefährden. Ausserdem belasten sie die Betriebsmittel für Stromerzeugung und -übertragung wie Generatoren, Transformatoren, Leitungen, Sammelschienen und Schalter und können sie zerstören. Fehler müssen von allen speisenden Energiequellen getrennt werden.

Netzrückwirkungen

Netzrückwirkungen entstehen, wenn ins Netz integrierte Komponenten Einfluss auf die Stromqualität nehmen (z.B. Spannungsschwankungen, Flickereffekte oder Oberschwingungen verursachen). Eine zunehmende Anzahl von dezentralen Einspeisungen verstärkt tendenziell die Netzrückwirkungen.

Netzsicherheit/Anlagensicherheit

Die Netzsicherheit betrifft nicht direkt das Funktionieren des Netzes oder die Versorgungssicherheit. Die Netz- oder Anlagensicherheit bestimmt, inwiefern das Stromnetz und die entsprechenden Anlagen für Personen, weitere Einrichtungen oder die Netzelemente selbst sicher sind.

Netzstabilität/Systemstabilität

Die Netzstabilität beschreibt die Frequenzhaltung. Es ist die Fähigkeit, durch den dauernden Ausgleich von Produktion und Verbrauch die Frequenz in einem definierten Sollbereich zu halten. In Europa beträgt die Sollfrequenz bspw. 50 Hertz. Die Frequenz wird typischerweise auf der Ebene des Übertragungsnetzes system- bzw. landesweit reguliert.

Netztopologie

Als Netztopologie wird die physikalische Ausgestaltung der unterschiedlichen Stromnetzebenen und der aktuelle Schaltzustand des Stromnetzes bezeichnet, z.B. abgeschalteten Leitungen. Die Netztopologie bestimmt, welche Ströme über die einzelnen Leitungen fliessen. Typische Topologien sind radial ausgestaltet Netze auf Verteilnetzebene oder eng vermascht (verschaltete) Netze, welches typischerweise auf Übertragungsnetzebene anzutreffen ist.

Neutral Beam

High-energy beams of neutral atoms, typically a hydrogen isotope such as deuterium, that are injected into the core of the plasma through neutral beam injection. These energetic atoms transfer their energy to the plasma, raising the overall temperature.

Neutron Wall Loading

Energy flux carried by fusion neutrons into the first physical boundary that surrounds the plasma.

New Economy

Der Begriff der New Economy (engl.: neue Ökonomie) bezeichnet eine radikal neue, durch die Globalisierung geprägte Wirtschaftsform, die durch das Aufkommen von Computern und neuen Kommunikationsmedien im Zuge der digitalen Revolution entstehen sollte.

Next Generation Network

NGN, ein Kommunikationsnetz, das sich durch die Konvergenz herkömmlicher Netze (Telefonnetze, Mobilfunknetze etc.) mit IP-basierten Netzen ergibt. Alle Dienste basieren auf dem IP-Protokoll. NGNs markieren einen fundamentalen Wechsel in der Architektur öffentlicher Netze, indem paketvermittelte Netze die für den Telefondienst optimierten leitungsvermittelten Netze ersetzen. NGNs unterstützen Sprache, Daten und Multimedia und sind eng mit der Verbreitung von Voice over IP (VoIP) verbunden.

NFC

Die Near Field Communication Technologie (NFC) wurde von Philips, Nokia und Sony entwickelt. NFC basiert auf der Kombination kontaktloser Übertragungsstandards, wie sie aus dem Chipkartenbereich bekannt sind. Die Technologie ermöglicht die kontaktlose Übertragung von Daten über Entfernungen von bis zu 10 cm. Der NFC-Standard berücksichtigt wichtige Sicherheitsanforderungen, die für die Übertragung sensibler Daten zur Identifikation, zum Ticketing oder zum Bezahlen notwendig sind.

Niederspannung

Bezeichnet die niedrigste Spannungsebene, die bei Wechselspannung bis 1000 Volt (1 Kilovolt) reicht und bei Gleichspannung bis 1500 Volt (1,5 Kilovolt). Im Niederspannungsnetz ist eine Spannung von 400 Volt üblich. Es dient der Feinverteilung des Stroms an die Endkunden und ist das streckenmäßig am weitesten verzweigte Netz innerhalb des deutschen Stromnetzes. Damit stellen Niederspannungsnetze die unterste Ebene des hierarchisch gegliederten Stromnetzes dar. Haushalte werden mit Niederspannung von etwa 230 Volt beliefert.

NSTX

The National Spherical Torus Experiment is a spherical tokamak that has been operated since 1999 by the Princeton Plasma Physics Laboratory (PPPL), USA. See www.pppl.gov/nstx.

Nutzenergie

Als Nutzenergie bezeichnet man die Energie, die Verbrauchern unmittelbar zur Nutzung verfügbar ist, z.B. Wärme oder Licht. Im Gebäude bezieht man Nutzenergie in Form von Raumwärme, Licht, Warmwasser, Schallwellen (Musik) oder mechanischer Arbeit (beispielsweise beim Mixer).

Nutzungsgrad

Der Nutzungsgrad einer Energieanlage (z.B. einer Heizung) ist der Anteil nutzbar gemachter Energie (Heizwärme) an der gesamten zugeführten Energie (Brennwert mal Heizölmenge) in einer bestimmten Zeitperiode (Monat oder Jahr).

Oberschwingungen

Oberschwingungen beschreiben eine Verzerrung der Sinusform der üblichen Stromspannung. Oberschwingungen verschlechtern die von den Erzeugern produzierte Spannungsqualität mit fast perfekter Sinusform und konstanter Frequenz. Verursacht werden Oberschwingungen hauptsächlich verbraucherseitig, z.B. durch den vermehrten Einsatz von Netzteilen oder schnelles Ein- und Ausschalten von Geräten.

OBU (On Board Unit)

Die On Board Unit (OBU) ist ein Gerät, das in LKW eingebaut wird, um die automatische Abrechnung in einem Gebührenerhebungs- oder Mautsystem zu ermöglichen - so etwa von Toll Collect in Deutschand verwendet zur satellitengestützten Erhebung der Maut.

OECD

Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

OEM

Unter einem Original Equipment Manufacturer (englisch für Originalausrüstungshersteller) versteht man einen Hersteller fertiger Komponenten oder Produkte, der diese selbst produziert, sie aber nicht selbst in den Handel bringt.

OHDF

Optical Handover Distribution Frame (Übergabeverteiler)

Ofen (Pelletöfen)

Pelletfeuerungen werden nicht nur als Kessel, sondern auch in Form von Pelletöfen angeboten. Es lassen sich hierbei zwei Typen unterscheiden: Raumluftöfen und wassergeführte Pelletöfen.
Die Raumluftöfen sind Pelletöfen, die ihre Wärme unmittelbar an den sie umgebenden Raum abgeben. Sie werden wie bekannte andere Öfen auch (zum Beispiel Scheitholz) zum Beheizen einzelner Wohnräume verwendet, zum Beispiel im Wohnzimmer.
Wassergeführten Pelletöfen sind über eine Wassertasche, in der sich ein Wärmetauscher befindet, in den Heizkreislauf des Hauses eingebunden und können in Häusern mit einem niedrigen Energiebedarf (Niedrigenergiehäuser) als Zentralheizung fungieren. Beiden Ofenvarianten gemein ist, dass die Holzpellets meist per Hand aus Säcken (so genannte Sackware) befüllt werden, doch lässt sich für wassergeführte Pelletöfen, die als Zentralheizung dienen, auch ein Pelletbunker einrichten, von dem aus der Ofen über ein Austragungssystem (Schnecke) mit dem Brennstoff beschickt wird.

Off-Net

Standorte, welche nicht mit Glasfaser erschlossen sind.

Offshore-Windenergie

Die Stromerzeugung aus Windenergie auf dem Meer. Strom aus Offshore-Windenergieanlagen soll künftig einen wichtigen Beitrag zur zukünftigen Energie- und Klimapolitik der Bundesrepublik leisten. Die hohen durchschnittlichen Windgeschwindigkeiten auf dem Meer versprechen enorme Energiepotenziale. Bis Ende 2011 sind in Deutschland drei Offshore-Windparks in Betrieb genommen worden, weitere Projekte sind geplant.

Ohmic Heating

The heating effect resulting from the resistance a medium offers to the flow of electric current. In a plasma subjected to ohmic heating, ions are heated almost entirely by the transfer of energy from the hotter electrons. Also known as resistive heating.

OMDF

Optical Main Distribution Frame (optischer Hauptverteiler)

On-Net

Standorte, welche mit Glasfaser erschlossen sind.

Onshore-Windenergie

Die Windenergienutzung an Land.

Organic-Rankine-Cycle (ORC)

Ein Verfahren, bei dem Dampfturbinen in Kraftwerken mit einem anderen Arbeitsmittel als Wasserdampf betrieben werden. Ausschlaggebend ist der niedrigere Siedepunkt von organischen Stoffen, wodurch man den Dampfdruck bei relativ geringen Temperaturen erhöhen kann. Das Verfahren kommt bei der Stromerzeugung aus Geothermie zum Einsatz, z.B. in den geothermischen Kraftwerken in Neustadt-Glewe, Landau und Simbach-Braunau.

ONT

Optical Network Termination. Bezeichnet das aktive Anschlussgerät beim Endkunden (siehe CPE).

Open Access

Optical Network Termination. Bezeichnet das aktive Anschlussgerät beim Endkunden (siehe CPE).

OSI-Modell

Das OSI-Modell (englisch Open Systems Interconnection Model) ist ein Referenzmodell für Netzwerkprotokolle als Schichtenarchitektur. Es wird seit 1983 von der International Telecommunication Union (ITU) und seit 1984 auch von der International Organization for Standardization (ISO) als Standard veröffentlicht.

Zweck des OSI-Modells ist, Kommunikation über unterschiedlichste technische Systeme hinweg zu ermöglichen und die Weiterentwicklung zu begünstigen. Dazu definiert dieses Modell sieben aufeinander folgende Schichten (engl. layers) mit jeweils eng begrenzten Aufgaben. In der gleichen Schicht mit klaren Schnittstellen definierte Netzwerkprotokolle sind einfach untereinander austauschbar, selbst wenn sie wie das Internet Protocol eine zentrale Funktion haben.

OSS/BSS

Operations Support System (Betriebsunterstützungssystem)/ Business Support System. Beschreibt ein Netzwerkmanagement-System, welches automatisierte Dienstleistungsprozesse unterstütz. Diese werden durch sogenannte Business Support Systeme (BSS), für die Auftragsabwicklung, Rechnungslegung oder Kundenzahlungsverkehr, ergänzt.

OTC

One Time Charges (Einmalige Kosten)

OTC-Handel

Die Abkürzung OTC steht für „over the counter“ und beschreibt den direkten Handel zwischen Marktteilnehmern. Bezogen auf den Strommarkt ist also der Handel außerhalb der Strombörse gemeint.

OTO

Optical Telecommunication Outlet (Optische Telekommunikationssteckdose). Wird in jeder Wohnung oder Geschäftseinheit montiert und bildet den Abschluss des optischen Netzes.

Overlay-Netz

Um die wachsenden Strommengen aus Erneuerbaren Energien ins Stromnetz zu integrieren und über weite Strecken von den Erzeugungs- in die Lastzentren zu transportieren, muss das Übertragungsnetz ausgebaut werden. Zu diesem Zweck wird der Aufbau eines Overlay-Netzes als zusätzliche Netzebene diskutiert zu dem bestehenden Nieder-, Mittel-, Hoch- und Höchstspannungsnetz. Hierbei soll auf vorhandenen Infrastrukturen wie zum Beispiel Verkehrstrassen ein vorgelagertes Stromnetz aufgesetzt, also Infrastrukturen gebündelt werden. Neben nationalen Overlay-Verbindungen geht es dabei auch um den Ausbau der europäischen Stromübertragungsnetze, so dass die geographisch unterschiedlichen Potenziale Erneuerbarer Energien und Speicherpotenziale möglichst optimal miteinander verknüpft werden können. Für den Ausbau der „Stromautobahnen“ in Form eines Overlay-Netzes sind die transeuropäischen Netzstrukturpläne (Trans-European Networks/TEN) von hoher Bedeutung.
Zwei technische Möglichkeiten sind für das Overlay-Netz in der Diskussion: Entweder erfolgt der Stromtransport über Wechselspannung oberhalb der bisherigen Höchstspannungsebene (z.B. 750 kV) oder über verlustarme Hochspannungsgleichstromübertragung (HGÜ). Im Energiekonzept der Bundesregierung vom September 2010 wird ein Overlay-Netz, das in einen europäischen Verbund integriert ist, als erforderlich angesehen.

Oxidationskatalysator

Abgasnachbehandlung, verwenden den verbliebenen Luftsauerstoff zur Umwandlung von nicht vollständig verbrannten, gasförmigen Bestandteilen wie CO und HCHO zu Kohlenstoffdioxid (CO2).

Packet Loss

Tritt bei der paketbasierten Datenübertragung in Netzwerken auf. Funktioniert das Übertragungsmedium nicht wie vorgesehen, ist es möglich, dass Datenpakete nicht am vorgegebenen Ziel ankommen.

PAL-Format (Phase Alternation Line)

Das Phase Alternating Line-Verfahren, kurz PAL, ist ein Verfahren zur Farbübertragung beim analogen Fernsehen. Es wurde mit dem Ziel entwickelt, das Problem der unästhetischen, störenden Farbton-Fehler im NTSC-Verfahren zu lösen.

PAN

Unter einem Personal Area Network (Abkürzung: PAN, engl. für etwa persönliches Netzwerk) versteht man ein Netz, das von Kleingeräten wie PDAs oder Mobiltelefonen ad hoc auf- und abgebaut werden kann. PANs können daher mittels verschiedener drahtgebundener Übertragungstechniken wie USB oder FireWire (System für serielle Datenübertragung) oder auch mittels drahtloser Techniken, wie IrDA (Infrared Data Association), Bluetooth oder WLAN aufgebaut werden (WPAN). Die Reichweite beträgt gewöhnlich nur wenige Meter. PANs können genutzt werden, um mit den Geräten untereinander zu kommunizieren, sie können aber auch dazu dienen, mit einem größeren Netz zu kommunizieren (Uplink). Ein mittels Bluetooth erstelltes PAN nennt man Piconet.

Partikelfilter

Abgasnachbehandlung, entfernt primär die Rußpartikel aus dem Abgasstrang.

Passivhaus

Ähnlich dem Minergie-P-Standard in der Schweiz ist «Passivhaus» ist ein Gebäudestandard, der in Deutschland entwickelt wurde. Passivhäuser erfüllen hohe energetische Anforderungen, beispielsweise liegt ihr Heizwärmebedarf unter 15 kWh/m2 (detaillierte Anforderungen: Passivhaus Institut, Darmstadt, www.passiv.de).

Patchen

Stecken, Verbinden

PBV

Partner-Betriebsvertrag (Partner-BV)

PBX/TVA/Telefonanlage

Eine Telefonanlage, Nebenstellenanlage (kurz NstAnl) oder Teilnehmervermittlungsanlage (TVA) ist eine Vermittlungseinrichtung, die mehrere Endgeräte wie zum Beispiel Telefon, Fax, Anrufbeantworter sowohl untereinander als auch mit einer oder mehreren Leitungen des öffentlichen Telefonnetzes verbindet.

Peak Shaving

Das Senken und damit Glätten von Lastspitzen nennt man auch Peak Shaving. Es dient dazu, in Zeiten mit besonders hoher Stromnachfrage Versorgungsengpässe zu vermeiden sowie das Netz und den Kraftwerkspark zu entlasten und insgesamt effizienter auszunutzen. Peak Shaving kann auf zwei Wegen erreicht werden: Entweder wird die Last einzelner Verbraucher gesenkt und zeitlich verschoben (Lastmanagement oder Demand Side Management) oder die Verbraucher decken ihren Bedarf selber durch Einschalten oder Hochfahren von zusätzlichen Erzeugungs- oder Speicheranlagen.

Peakleistung

Die Nennleistung von Photovoltaikanlagen wird in kWp (Kilowattpeak) angegeben. Dabei bezieht sich „peak“ (engl. Höchstwert, Spitze) auf die Leistung, die unter internationalen Standard-Testbedingungen erzielt wird. Dieses Vorgehen dient zur Normierung und zum Vergleich verschiedener Solarmodule. Als Faustregel gilt in unseren Breitengraden ein Stromertrag von 800 bis 1.000 kWh pro kWp installierter Leistung der Anlage und Jahr.

Peering

Ist der Datenaustausch von zwei Providern an einem gemeinsamen Netzübergang. Im Internet die durch das Vernetzen der IP-Backbones (Internet Protocol) der einzelnen Internet Service Provider erweiterte IP-Konnektivität mit dem Ziel, die Kommunikation zwischen allen Internet-Nutzern zu ermöglichen. Die rechtliche Voraussetzung dafür bilden Peering-Abkommen zwischen den kooperierenden ISPs.

Pelletheizung

Vollautomatische Holz-Heizung in unterschiedlichen Leistungsklassen für kleine Wohnhäuser und große Gebäude, die speziell auf den Einsatz von Holzpellets ausgerichtet sind.

Pellet Injector

A device that shoots small frozen quantities of hydrogen isotopes at high speed into the inner regions of a hot plasma. This method has some penetration advantages over conventional gas injection.

Pelletlager

Beim Heizöl ist es der Öltank, beim Brennstoff Pellets werden die kleinen Presslinge in einem Pelletlager oder -bunker gelagert. Bei kleinen Pelletfeuerungen im Einfamilienhaus bemisst sich die Größe nach dem Jahresbedarf an Brennstoff. Eine Faustformel für die Größe besagt: pro Kilowatt Heizlast 0,9 Kubikmeter Lagerraum bereithalten. Neben Selbstbaulagern, den so genannten Lagerbunkern, die der Heizungsbesitzer selbst anfertigt oder durch einen Schreiner anfertigen lässt, bietet die Industrie fertige Pelletlager als Alternative zum selbst gebauten Pelletbunker an. Dies sind Silos aus Metall oder Kunststoff oder Gewebesilos, die im Keller aufgestellt werden. Erdtanks bieten sich als Alternativlösung für einen Bunker außerhalb des Gebäudes auf dem Grundstück an. Auch für größere und große Pelletfeuerungen (Anlagen ab 50 Kilowatt Leistung) werden diese Lagersysteme angeboten. Hinzu kommen noch Container, die als Pelletlager dienen und auch fertige Hochsilos mit mehreren hundert Kubikmeter Volumen, wie sie seit Jahrzehnten von landwirtschaftlichen Betrieben verwendet werden.

Pellets

Pellets sind zu Stäbchen gepresstes Brennmaterial aus Holz. Pellets werden in speziellen Pelletheizungen verfeuert und zeichnen sich durch eine hohe Umweltfreundlichkeit aus. Im Gegensatz zu Öl- oder Gasheizungen emittieren sie kein CO2 aus fossilen Quellen.

Performance Ratio

Den angegebenen Nennwirkungsgrad, der unter Stan­dard-Testbedingungen ermittelt wird, erreichen So­larmodule in der Realität kaum. Denn hier reduzieren Widrigkeiten wie Staub, Vogeldreck, Reflexionen, Er­wärmung, Leitungs- und Wechselrichterverluste den realen Ertrag. Deshalb spricht man auch vom realen Wirkungsgrad. Das Verhältnis von realem Wirkungsgrad zum Nennwirkungsgrad nennt man Performance Ratio (PR). Dieser wird auch als Qualitätsfaktor bezeichnet. Neue Anlagen, die optimal auf dem Dach installiert und wenig verschmutzt sind, haben einen PR-Wert von 0,85. Das heißt, dass 85 Prozent des vom Generator erzeugten Stroms real zur Verfügung steht. Eine durchschnittliche Anlage mit kleineren Verlusten durch Verschattung hat einen PR-Wert von ca. 0,7.

Peripheriegerät

Das Peripheriegerät ist eine Komponente oder ein Gerät, das sich außerhalb der Zentraleinheit eines Computers befindet (kurz: Zubehör). Vereinfacht können folgende Peripheriegeräte unterschieden werden:
Interne Peripheriegeräte – im Computer verbaut
Externe Peripheriegeräte – durch ein Kabel (oder auch durch Infrarot- oder Funktechnik) verbunden

Peripheriegeräte dienen der Ein- und Ausgabe von Daten oder Befehlen in die Zentraleinheit. Sie erbringen eine „Dienstleistung“ für den Benutzer, diese kann entweder sichtbar (z. B. Papier-Ausdruck) oder unsichtbar (z. B. Signalwandlung interner Modems) erfolgen.

Petrothermale Geothermie

Im Gegensatz zur hydrothermalen Geothermie kann die petrothermale Geothermie nicht auf natürlich vorhandenen Dampf oder Thermalwasser zurückgreifen. Die petrothermale Geothermie „sitzt auf dem Trockenen“ und nutzt die natürliche Wärme des heißen Gesteins in ca. 2.000 bis 6.000 Metern Tiefe. Mit hydraulischen und chemischen Stimulationsverfahren können Risse und Klüfte im Gestein erzeugt oder erweitert werden, in die dann per Injektionsbohrung unter hohem Druck Wasser eingepresst wird. Das Wasser erhitzt sich im heißen Gestein und wird über eine Förderbohrung mit einer Temperatur von ca. 90 bis 150°C wieder an die Erdoberfläche gepumpt. Dort kann es wie bei der hydrothermalen Geothermie genutzt werden: Das heiße Wasser gibt seine Wärme an einen schnell verdampfenden Wärmeträger ab. Der erzeugte Dampf treibt über einen separaten Kreislauf eine Turbine zur Stromerzeugung an. Auch der Anschluss eines Nahwärmenetzes ist möglich.

Pflanzenöl

Pflanzenöl, zum Beispiel aus heimisch angebautem Raps, kann als Biokraftstoff dienen.

Photovoltaik

Photovoltaik-Zellen wandeln Licht direkt in Strom um. Die Umwandlung gelingt mit Hilfe von modernen Solarzellen. Diese bestehen aus zwei Siliziumschichten mit unterschiedlichen elektrischen Eigenschaften. Bei Sonneneinstrahlung entsteht am Übergang zwischen den Schichten ein elektrisches Feld, aus dem direkt Strom abgenommen werden kann.

Pilot- und Demonstrationsprojekte

Die Pilot- und Demonstrationsprojekte und -anlagen sind ein wichtiges Element eines Programms, das Forschungsergebnisse in die Praxis umsetzt. Dies ist besonders relevant für die Erstanwendung neuer Systeme und Komponenten. Solche Projekte sind ein unabdingbares Bindeglied zwischen Labor und Markt und ermöglichen die Prüfung und Demonstration innovativer Energietechnologien in einem Massstab, der Aufschluss über Wirtschaftlichkeit, Anwendbarkeit, Effizienz und technische Machbarkeit gibt.

Plasma

The fourth state of matter. At extreme temperatures, electrons are separated from nuclei and a gas becomes a plasma - a hot, electrically charged gas. In a star as in a fusion device, plasmas provide the environment in which light elements can fuse and yield energy. Some 99% of the known universe is in the plasma state. Examples of plasmas include the sun, fluorescent light bulbs, and other gas-discharge tubes.

Plasma Current

The electrical current going the long way around the torus.

Plasma Disruption

A rapid deposition of plasma energy resulting from the loss of plasma confinement to part of the plasma-facing structure as a result of instabilities.

Plasma Shutdown

The orderly process of extinguishing the plasma at the end of a plasma burn pulse, involving reduction of the plasma thermal energy, and reduction of plasma current to zero.

Plasma Temperature

Temperature expressed in Kelvin (thermodynamic temperature) or electron volts (kinetic temperature). A measure of the random kinetic energy (energy of motion) of the ions or electrons present.

Plasma-Facing Components

Tokamak components which directly interact with the plasma, and are subject to high heat fluxes. In ITER, this includes the first wall and the divertor.

plug and pay

Zu deutsch sinngemäss "anschließen und loslegen". Allgemein die Befähigung informations- und kommunikationstechnischer Einrichtungen nach ihrem Anschließen oder Einstecken, im Netz automatisch erkannt zu werden, sich automatisch zu installieren und zu konfigurieren, sodass man diese Einrichtungen problemlos ohne spezielles Fachwissen sofort benutzen kann.

Podcast

Kunstwort, das sich aus "iPod" (MP3-Player von Apple) und "Broadcasting" (engl. für Rundfunk) ableitet. Es bezeichnet einen Audio-Beitrag, der über das Internet als Download zu beziehen ist und auf einem Computer, MP3-Player oder Handy abgehört werden kann. Eine klare Abgrenzung zu Video-Beiträgen gibt es nicht, doch bezeichnet man diese in der Regel als Webcast.

Point of Sale

PoS wird im herkömmlichen Sprachgebrauch und im Marketing als Bezeichnung für den Verkaufsort verwendet. Zugleich ist es enger gefasst auch eine Bezeichnung für die Kasse am Verkaufsort bzw. die technischen Einrichtungen zum Verkauf (PoS-Terminal, Scannerkasse). Im speziellen Gebiet der Warenwirtschaft wird der Begriff Electronic Point of Sale (EPoS) verwendet, der für einen anwendungsorientierten kommunikationstechnischen Mehrwertdienst für das bargeldlose Bezahlen von Waren z.B. per EC- oder Kreditkarte steht.

Poloidal Direction

Movement in the vertical plane intersecting the plasma torus along projections in that plane of any of the tokamak's nested toroidal flux surfaces.

Poloidal Field

The magnetic field generated by an electric current flowing in a ring. In toroidal devices, the magnetic field that encircles the plasma axis. (i.e. loops around the torus the short way.)

Poloidal Field Coils

Components of a tokamak that assist in stabilizing the plasma. In ITER, the poloidal field coil system consists of six horizontal coils placed outside the toroidal magnet structure.

Power Adaptive Algorithmus

Power adaptive algorithms select their method, changing the intensity of the computing resources (and thus energy use) to accomplish different objectives for power savings or service levels. This requires that the designer of the adaptive software think of multiple ways to accomplish the function, code each method and provide a mechanism to switch between them, based on a desired policy.

Polykristalline Solarzellen

bestehen aus einer Scheibe eines gegossenen Siliziumblockes. Beim Abkühlen des flüssigen Siliziums entstehen verschieden ausgerichtete, voneinander abgegrenzte Kristallkörner. Wirkungsgrad bis 14 %.

PoP

Point of Presence. Standort, an dem die FDA einen Eintrittspunkt
zu ihrem eigenen Netz hat.

Porenwasserdruck

Problem bei Offshore-Gründungen: Porenwasserdruck entsteht, wenn ein wassergesättigter Boden schnell zyklisch belastet wird. Das durch die Bodenporen strömende Wasser gerät dabei zunehmend unter Druck, bis sich der Untergrund verflüssigt.

Port

bezeichnet eine externe Schnittstelle, an die man weitere Geräte mit einem Kabel anschliessen kann oder in die man Steckkarten einschieben kann.

Portierung

Die Portierung bzw. die Rufnummernmitnahme ist die Möglichkeit im Bereich der Telefonie, bei einem Anbieterwechsel die Rufnummer zu behalten. Technisch wird dabei die Rufnummer vom alten Anschluss abgekoppelt und auf den Anschluss des neuen Anbieters eingetragen. Dieser der Rufnummernmitnahme zugrunde liegende Vorgang heißt Portierung und kann mit Portiergebühren behaftet sein.

Primäranforderung (Minergie)

Die Primäranforderung von Minergie bezieht sich auf den Heizwärmebedarf eines Gebäudes. Sie muss neben der Anforderung an die gewichtete Energiekennzahl bei Neubauten eingehalten werden, damit eine suboptimale Gebäudehülle nicht mit einer sehr guten Haustechnik wettgemacht werden kann.

Primärenergie

Als Primärenergie bezeichnet man natürliche Energiequellen, die noch keiner Verarbeitung und Umwandlung unterworfen wurden. Primärenergie kommt in verschiedenen Formen vor, zum Beispiel als fossile Energie (Kohle, Erdöl oder Erdgas) oder erneuerbare Energie (Sonnenstrahlung, Wasserkraft, Windenergie, Biomasse u.a.).

Primärenergiebedarf

Energiemenge, die zur Deckung des Endenergiebedarfs benötigt wird unter Berücksichtigung der zusätzlichen Energiemenge, die durch vorgelagerte Prozessketten außerhalb der Systemgrenze "Gebäude" bei der Gewinnung, Umwandlung und Verteilung der jeweils eingesetzten Brennstoffe entstehen. Die Primärenergie wird als Beurteilungsgröße für ökologische Kriterien wie z.B. die CO2-Emissionen herangezogen, da der gesamte Energieaufwand für die Gebäudebeheizung mit einbezogen wird.

Primärenergiefaktoren

Multipliziert man die verbrauchte Endenergiemenge (z.B. 1 Mio. kWh in Form von Heizöl) mit dem Primärenergiefaktor für den entsprechenden Energieträger (z.B. 1,24 für Heizöl; gemäss SIA), weiss man, wie viel Primärenergie man verbraucht hat (1,24 Mio. kWh Rohöl).

Primärenergieverbrauch

Summe des Energiegehalts der für die inländische Versorgung eingesetzten Energieträger. Der Primärenergieverbrauch wird in der Regel in Petajoule (PJ), das heißt 1015 Joule, angegeben. In Deutschland lag der Primärenergieverbrauch im Jahr 2010 bei 14.057 Petajoule und damit ca. 5 % höher als 2009.

Primärreserve (auch: Primärregelung, Primärregelenergie oder Primärregelleistung)

Die Primärreserve zählt neben Sekundär- und Minutenreserve zu den drei Arten von Regelleistung, die zur Stabilität der Netzfrequenz dient. Bei der Regelenergieleistung wird nach der Aktivierungs- und Änderungsgeschwindigkeit zur Strombereitstellung bzw. -verbrauch unterschieden. Die Primärreserve ist vorgehaltene Leistung, die innerhalb von 30 Sekunden und mindestens 15 Minuten lang verfügbar sein muss, um zum Beispiel bei ungeplanten Kraftwerksausfällen einzuspringen und Stromausfall zu verhindern.
Die Bereitstellung von Primärreserveleistung wird über das Verbundnetz der zentraleuropäischen Übertragungsnetzbetreiber (ENTSO-E: European Network of Transmission System Operators for Electricity) gesichert und automatisch aus regelfähigen Kraftwerken innerhalb des Verbundnetzes abgerufen. Bei allen Regelenergiearten gibt es positive und negative Reserveleistung, positiv bedeutet die Erhöhung der Einspeisung, negativ die Absenkung der eingespeisten Energie.

Procurement Arrangement

Procurement Arrangements are a unique ITER invention. Each one of these documents governs the procurement of plant systems, components, or site construction and details all the necessary technical specifications and management requirements. The value of each Procurement Arrangement is expressed in ITER Units of Account (IUAs). About 140 individual Procurement Arrangements are currently planned to implement the work packages for building ITER.

Product Lifecycle Management

PLM. Das Management des Produktlebenszyklus bezeichnet ein IT-System, das alle Daten, die bem Entstehen, Lagern und Vertreiben eines Produkts anfallen, speichert und verwaltet. Im Idealfall greifen alle Bereiche bzw. Systeme, die mit einem Produkt in Berührung kommen, auf eine gemeinsame Datenbasis zu - von der Planung, Konstruktion, Berechnung und Fertigung bis zum Controlling, Vertrieb und Service. Ein PLM-System ist aufgrund der Komplexität nicht als käufliches Produkt, sondern als eine Strategie zu verstehen, die nach geeigneten technischen und organisatorischen Massnahmen verlangt.

Produktionskapazität

Umfang, in dem Unternehmen ein Produkt erzeugen können. Für die Produktionskapazität sind verschiedene Produktionsfaktoren wichtig. Dazu zählen Arbeitskräfte, Maschinen, das vorhandene Kapital und die Versorgung mit Rohstoffen. Die Erneuerbare Energien-Industrie in Deutschland hat ihre Produktionskapazitäten in den letzten Jahren rasant ausgebaut. Beispiele: Die Holzpelletproduktionskapazität stieg von knapp 300.000 Tonnen im Jahr 2005 auf etwa 1 Million Tonnen im Jahr 2007. Die Biodieselproduktionskapazitäten betrugen Ende 2007 rund 4,4 Millionen Tonnen, 2006 waren es noch 3,6 Millionen Tonnen. Im Bereich Solarstromtechnik haben sich die Produktionskapazitäten zwischen 2000 und 2007 verzehnfacht.

Prognose

Vorhersage zukünftiger Entwicklungen auf Basis aktueller Fakten. Allseits bekannt sind Wetterprognosen. Prognosen sind mit bestimmten Eintrittswahrscheinlichkeiten verbunden. Mit der wachsenden Stromeinspeisung von dargebotsabhängigen Erzeugern (vor allem Wind- und Solarenergie) nimmt die Bedeutung von sowohl kurzfristigen als auch langfristigen Prognosen zu. Für den sicheren Netzbetrieb und eine effiziente Kraftwerkseinsatzplanung sind möglichst genaue Vorhersagen über die Einspeiseleistung aus Wind- und Solarstrom entscheidend. Die Zuverlässigkeit von Windleistungsvorhersagen und Solarprognosen wirkt sich auf den Bedarf an Regelenergie aus, die für die Netzstabilität bereitgestellt werden muss. Längerfristige Prognosen zum Beispiel zum künftigen Ausbau der Erneuerbaren Energien und dem zu erwartenden Energiebedarf sind wichtig für entsprechende energiewirtschaftliche Weichenstellungen und die Investitionsplanungen von Kraftwerks- und Netzbetreibern. Dabei sind Prognosen abzugrenzen von Szenarien, die unter bestimmten Rahmenbedingungen mögliche Entwicklungen skizzieren.

Prosumer

Der Endverbraucher wird zum Prosumer, falls er eine dezentrale Erzeugungsanlage besitzt, die am gleichen Netzanschlusspunkt angeschlossen ist und die Produktion zu gewissen Zeiten den Verbrauch überschreitet. Der Prosumer ist also gleichzeitig Einspeiser (kleine, dezentraler Anlagen) und Endverbraucher (Konsument). Er ist normalerweise in den Netzebenen 4 - 7 angeschlossen.

Protection

Bezeichnet in Kommunikationsnetzen die Möglichkeit, im Fehlerfall automatisch auf redundant vorgehaltene Ressourcen umzuschalten.

Provider

Oberbegriff für Lieferant oder Anbieter von Waren oder Dienstleistungen (von englisch: to provide - liefern, bereitstellen, besorgen). In der ICT Bezeichnung für Anbieter oder Vermittler von Dienstleistungen aus Informations- und Kommunikationstechnik. Zusätze geben oft Hinweise auf das betreffende Marktsegment und die betreffende Stufe der Wertschöpfungskette. Beispiele: Service Provider, Network Service Provider (NSP), Internet Service Provider (ISP), Internet Access Provider (IAP), Application Service Provider (ASP), Internet Content Provider (ICP).

Public Private Partnership

Als Public Private Partnership (Abkürzung PPP), auch Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP), wird die Mobilisierung privaten Kapitals und Fachwissens zur Erfüllung staatlicher Aufgaben bezeichnet. Im weiteren Sinn steht der Begriff auch für andere Arten des kooperativen Zusammenwirkens von Hoheitsträgern mit privaten Wirtschaftssubjekten. PPP geht in vielen Fällen mit einer Teil-Privatisierung von öffentlichen Aufgaben einher.

Publish and subscribe

A communication pattern in which information sources “publish” (i.e., send) information to a somewhat intelligent middleware infrastructure, and information consumers “subscribe” by specifying what kind of information they want to receive from the infrastructure. The middleware must be able to physically transport messages from one or more publishers to one or more subscribers. It also must be smart enough to find the proper destinations by matching each message to subscription criteria. This model naturally supports one-to-many or many-to-many communication — in contrast to either message passing or message queuing, both of which mostly (but not entirely) aim at one-to-one communication.

Pumpspeicherkraftwerk

Während reine Speicherkraftwerke die in einem oder mehreren Speicherseen aufgestauten Wassermassen zur Stromerzeugung nutzen, werden Pumpspeicherkraftwerke zur Reservehaltung errichtet. Nach der Energieerzeugung wird das Wasser für die weitere Stromproduktion in den Speichersee zurückgepumpt. Die Pumpen werden meist mit günstigem oder überschüssigem Strom betrieben.

PVB

Folien aus Polyvinylbutyral werden wie EVA als Schmelzkleber für die Laminierung der Solarmodule verwendet. Neben der Solarindustrie nutzt es beispiels­weise die Automobilindustrie als Zwischenfolie im Glas von Windschutzscheiben. PVB ist sehr hitzebeständig, zunehmend wird es als Ersatz für Tedlar-Folien eingesetzt. Der Grund: Die gängige Tedlar-Folie enthält Blei. Polyvinylbutyral bietet eine bleifreie Alternative.

Q

Plasma power amplification; the ratio of fusion power input to the plasma divided by external power supplied to the plasma. In ITER, the programmatic goal - Q≥10 - signifies delivering ten times more power than that which is consumed by operation.

QoS

Quality of Service (QoS) oder Dienstgüte beschreibt die Güte eines Kommunikationsdienstes aus der Sicht der Anwender, das heißt, wie stark die Güte des Dienstes mit deren Anforderungen übereinstimmt. Formal ist QoS eine Menge von Qualitätsanforderungen an das gemeinsame Verhalten beziehungsweise Zusammenspiel von mehreren Objekten.

Anforderungen:
Ein Anwender möchte zuverlässig mit dem gewünschten Ziel verbunden werden und nach Ende der Kommunikation zuverlässig getrennt werden.
Der Verbindungsaufbau soll rasch erfolgen.
Probleme beim Verbindungsaufbau (z. B. Ziel-Teilnehmer nicht erreichbar) sollen dem Anwender schnellstmöglich mitgeteilt werden.
Eine Kommunikationsverbindung soll stabil bestehen bleiben.
Die Kommunikationsteilnehmer wollen sich verstehen können.
Die Informationen sollen vollständig und ohne Fehler übertragen werden.
Es sollen keine Informationen anderer Kommunikationsteilnehmer und keine Störungen übertragen werden.
Die Kommunikation soll möglichst originalgetreu vor sich gehen.
Es sollen keine langen Wartezeiten während der Kommunikation bestehen.
Die Abrechnung der Kommunikation soll dem korrekten Zeit- und Datenumfang entsprechen.

Um solche allgemeinen Anwender-Anforderungen messen zu können, werden Qualitätsparameter definiert, die diese Anforderungen beschreiben sollen.
Qualität des Verbindungsaufbaus: Prozentsatz der nicht zustande gekommenen Verbindungen, Prozentsatz der Falschverbindungen, Prozentsatz der Doppelverbindungen, Prozentsatz von langsamen Verbindungsaufbauten.
Qualität einer bestehenden Verbindung: Prozentsatz vorzeitiger Verbindungsabbrüche, Prozentsatz nicht übertragener Informationen, Prozentsatz fehlerhaft übertragener Informationen, Verzögerungen der Informationsübertragung, Effektive Bandbreite der übertragenen Informationen, Schwankungen der Signalverzögerung, Anteil von Störungen an den übertragenen Signalen, Echoanteile.

Durch Messung dieser netznahen Parameter und deren Zuordnung zu Anwender-Anforderungen versucht man die Qualität des Services zahlenmäßig zu erfassen.

Qualität (Pelletqualität)

Die am deutschen Markt verfügbare höchste Pelletqualität stand bislang in einem Zeichen: DINplus. Das Gütezeichen DINplus der DINCertco kennzeichnete die Pellets für den Endverbraucher. Seit Sommer 2010 können Endverbraucher nun zwischen zwei Zeichen wählen: DINplus und/oder ENplus. Beide Gütezeichen basieren auf der neuen europäischen Norm für Holzpellets, die die bisherigen nationalen Normen für Holzpellets ablöst.
Diese Norm wird in Zukunft einheitlich für Europa drei Qualitätsklassen für Pellets bringen: A1, A2 und B. Pellets der Klasse A1 sind die beste Qualität und dienen vornehmlich dem Markt der Kleinfeuerungen (Hausbrand). Mit der Klasse B werden erstmals Industriepellets normativ erfasst. Für A2-Pellets ist beispielsweise ein etwas höherer Aschegehalt zugelassen als in der Klasse A1. Auf den Normvorgaben für die Klasse A1 basieren die beiden Gütezeichen DINplus und ENplus. ENplus kennzeichnet den Bezug dabei im Gütezeichen: ENplus-A1.

Quench

A quench is an abnormal termination of magnet operation that occurs when part of the superconducting coil loses its superconductive state, and reenters the normal, resistive state. Resistance results in ohmic heating in a specific area; this heat then rapidly causes other areas of the magnet to quench. ITER will be equipped with quench detection systems, and rapid discharge units to dissipate the excess magnet energy during a quench.

Ramp-Up Time

The time necessary to initiate the plasma and heat it up to burn temperature, involving a phase of increase (ramp-up) of plasma current, followed by an increase (ramp-up) of plasma temperature.

Raumbelastung

Maß für die Fermentereffektivität einer Biogasanlage, gibt unter anderem Auskunft über die Nährstoffversorgung der Mikroorganismen und die Abbaugeschwindigkeit der Substrate, wird gemessen in kg oTS/m³/d (Menge an organischer Trockenmasse (oTS) gemessen in Kilogramm pro Kubikmeter und Tag)

Reaktionszeit

Ist die Zeitspanne zwischen dem Eingang einer Störungsmeldung und der Eröffnung des Trouble Tickets bis zum Beginn der Störungsanalyse.

Rechnernetz

Ein Rechnernetz ist ein Zusammenschluss verschiedener technischer, primär selbstständiger elektronischer Systeme (insbesondere Computer, aber auch Sensoren, Aktoren, Agenten und sonstiger funktechnischer Komponenten usw.), der die Kommunikation der einzelnen Systeme untereinander ermöglicht. Ziel ist hierbei z. B. die gemeinsame Nutzung von Ressourcen wie Netzwerkdruckern, Servern, Mediendateien und Datenbanken. Wichtig ist auch die Möglichkeit zur zentralen Verwaltung von Netzwerkgeräten, Netzwerkbenutzern, deren Berechtigungen und Daten. Besondere Bedeutung hat heute auch die direkte Kommunikation zwischen den Netzwerkbenutzern (Chat, VoIP-Telefonie etc.).

Die allgemein bekannteste Netzstruktur ist das Internet und die bekanntesten Protokolle sind das TCP (Transmission Control Protocol) und das IP (Internet Protocol).

Redispatch

Die jeweilige Last, d.h. die Stromnachfrage, muss zu jedem Zeitpunkt mit der Stromerzeugung übereinstimmen. Um die Stromeinspeisung aus Kraftwerken an die jeweilige Last anzupassen und um auf die tatsächliche oder drohende Überlastung der Stromnetze zu reagieren, müssen die Übertragungsnetzbetreiber in die Stromerzeugung eingreifen. Der Übertragungsnetzbetreiber fährt in solchen Fällen regelbare Kraftwerke je nach Bedarf hoch- bzw. zurück. Dieses Verfahren wird als Redispatch bezeichnet. Es wird eingesetzt, um vorhandene, bevorstehende oder zu erwartende Überlastungen zu beheben.

Redoxpotential

Maß für die Bereitschaft, in einer chemischen Reaktion als Oxidationsmittel zu fungieren.

Regelenergie

Energie, die für den kurzfristigen Ausgleich von Schwankungen in Erzeugung und Verbrauch von Strom bereitgehalten wird, damit zu jedem Zeitpunkt exakt so viel Strom ins Netz eingespeist, wie verbraucht wird. Regelenergie wird an den Regelenergiemärkten der Strombörse gehandelt. Dabei unterscheidet der Markt positive und negative Regelenergie, je nachdem, ob es einen Mangel bzw. Überschuss an Leistung gibt im Vergleich zur prognostizierten Stromversorgung. Bei Bedarf an positiver Regelenergie wird kurzfristig zusätzliche Kraftwerksleistung zur Verfügung gestellt. Als Regelkraftwerke werden Dampfturbinen-, Speicherwasser-, Pumpspeicher- und Gasturbinenkraftwerke eingesetzt, die entweder im Teillastbetrieb operieren oder im Bedarfsfall gestartet werden. Negative Regelenergie ist nötig, wenn überschüssiger Strom vorhanden ist. Das kommt vor, wenn die Stromnachfrage unerwartet gering ausfällt oder die Sonneneinstrahlung oder das Windaufkommen höher ausfällt als prognostiziert. Negative Regelenergie kann aus Anlagen mit großer elektrischer Leistung bestehen, die als zusätzliche Verbraucher zugeschaltet werden, um den Überschussstrom aufzufangen (z.B. Pumpspeicherkraftwerke oder andere Stromspeicher). Prinzipiell ist auch eine Bereitstellung negativer Regelenergieleistung zum Beispiel durch das Abschalten von Windparks möglich. Die verschiedenen Arten der Regelenergie (Primär-, Sekundär-, Tertiärreglung) werden hinsichtlich der Aktivierungs- und Änderungsgeschwindigkeit zur Strombereitstellung bzw. zum Stromverbrauch unterschieden.

Regelenergieleistung (auch Regelleistung)

Vorgehaltene Leistung einer Stromerzeugungsanlage zur Bereitstellung von Regelenergie.

Regelenergiemarkt

Ein Teilmarkt des Strommarktes, an dem Regelenergie gehandelt wird. Mit der Zunahme an fluktuierenden Stromeinspeisern im Zuge des Ausbaus der Erneuerbaren Energien ist ein erhöhter Regelleistungsbedarf verbunden. Damit gewinnt der Markt für Regelenergie an Bedeutung. Mit den Ende 2011 geänderten Rahmenbedingungen will die Bundesnetzagentur den Regelenergiemarkt für neue Anbieter, weitere flexible Lastpotenziale und neue Technologien erschließen, unter anderem um den Wettbewerb auf dem Strommarkt zu fördern.

Regelungszuschlag zur Raumheizung

Die Berechnung des Heizwärmebedarfs beruht auf der Annahme einer idealen Regelung, die in allen Räumen die Raumtemperatur auf die Solltemperatur regelt und rasch auf veränderte Wärmegewinne/-verluste reagiert. Der Regelungszuschlag beschreibt den Einfluss einer nicht idealen Regelung auf den Heizwärmebedarf.

0 K: Einzelraum-Temperaturregelung und/oder Vorlauftemperatur θhmax = 30°C bei Auslegungstemperatur
1 K: Referenzraum-Temperaturregelung
2 K: in den übrigen Fällen

Remote Maintenance

Maintenance and modification of the radioactive elements and components of the tokamak using machines and tools controlled remotely to avoid human exposure to radioactivity

Repowering

Ersetzen alter Anlagen zur Stromerzeugung durch neue, leistungsfähigere und effizientere (vor allem im Bereich der Windkraft).

Resilienz

Die Resilienz beschreibt die Widerstandsfähigkeit eines Systems gegenüber internen oder externen Störungen oder die Fähigkeit eines Systems, sich nach einer Störung wieder in den Ausgangszustand zu versetzen. Als Resilienz des Stromnetzes ist zu verstehen, inwiefern sich das Netz kurzfristigen (z.B. Ausfälle) oder langfristigen (z.B. Netztopologie) Veränderungen anpassen kann und die Funktionsfähigkeit des Netzes aufrechterhalten werden kann.

Resistive Heating

See Ohmic Heating

Ressourcen

Vorräte materieller und ideeller Art, die in der Regel nur im begrenzten Umfang vorhanden sind. Natürliche Ressourcen werden als Naturgüter bezeichnet (Quelle: BMU).

Reststoffe

Reststoffe werden, im Gegensatz zu Energiepflanzen, nicht eigens für die energetische Nutzung angebaut, sondern sind bei einer anderen, vorherigen Nutzung von Biomasse angefallen. Was auf den ersten Blick als überflüssiger Abfall erscheint, ist aber ein wertvoller Reststoff, der auch energetisch genutzt werden kann. Für Bioenergie werden biogene Reststoffe wie Erntereste, Biomüll, Stroh sowie tierische Exkremente (z.B. Gülle, Mist) genutzt.

Retail

Englisch für Einzelhandel. Im Telekommunikationsgeschäft der so genannte Endkundenmarkt, ein Marktsegment, dessen Produkte/Dienste sich an die Endkunden bzw. die Endverbraucher, von Privatkunden über Klein- und Mittelbetriebe bis zu Grosskunden (Key Accounts), wenden. Im Unterschied zum Retail bedient das Marktsegment Wholesale (Grosshandelsverkauf/-geschäft, Business-to-Business-Verkauf/-Geschäft) die Mitbewerber wie alternative Festnetzbetreiber (Alternative Netzbetreiber, ANB), Internet Service Provider (ISP) und Mobilfunkunternehmen, d.h. die so genannten Wiederverkäufer, mit den so genannten Vorleistungsprodukten.

RFID

Radio Frequency Identification (Identifizierung per Funk) ist die Technologie zur berührungs- bzw. drahtlosen Erkennung von Informationen mit Hilfe von Funkwellen. Ein RFID-System setzt sich zusammen aus einem Transponder und einem Erfassungs-/Lesegerät. Ein Transponder ist ein Gerät, welches eingehende Signale aufnimmt und automatisch darauf antwortet. In Verbindung mit RFID werden diese Transponder TAGs genannt, von denen aktive und passive Varianten existieren. Das TAG wird an einem Objekt angebracht, wodurch die darauf gespeicherten Informationen kontaktlos ausgelesen werden können. Somit ist das Objekt eindeutig identifizierbar.

RFID tags

RFID tags are generally small devices that respond to an RFID reader’s interrogation via radio frequency. Tags vary in terms of memory, the range over which they can be read, the level of read and write capabilities, and the availability of other computational functions. The tag can hold just a product’s serial number all the way up to a mass of information about the product and its history.

Passive RFID: A passive RFID tag has no battery. It harvests all its power from the radio interrogation of the RFID reader, including enough power to respond. This yields fairly low-cost devices, but they can be read only at a fairly short range (about 20 feet in the best operating conditions).

Active RFID: Active tags have batteries attached to them so that they can respond to a reader with more power. They are much more expensive than passive tags but have a much-greater range (up to 300 feet).

Smart Cards: Contactless smart cards are often referred to as RFID tags. From a technical perspective, they are just a specially packaged form of RFID tags.

Sensors: RFID tags don’t tell you anything about their environment. They can only tell you what is in the memory of the tag. However, a common application of RFID is to attach the tag to a sensor that can fill the tag’s memory with data. This is then communicated to other systems through RFID protocols. The sensory technology, while intertwined with RFID, is independent.

RFS

Ready For Service. Bereitstellungszeitpunkt eines Services

RIS

Radiologieinformationssystem - bezeichnet Computer-Systeme zur Dokumentation und Verwaltung medizinischer und administrativer Daten in der Radiologie.

RJ45

Register Jack 45. Genormte Steckverbindungen für Telekommunikationsverkabelungen wie z.B. Ethernetkabel.

Roaming

Roaming (engl. Wandern) bezeichnet die Nutzung eines Kommunikationsendgerätes oder auch nur die Nutzung der Teilnehmeridentität in einem anderen Netzwerk (visited network) als dem Heimatnetzwerk (home network). Hierzu ist erforderlich, dass die Betreiber der beiden Netzwerke ein Roamingabkommen getroffen haben, sowie die erforderlichen Signalisierungs- und Datenverbindungen zwischen ihren Netzen geschaltet haben. Roaming kommt etwa zum Tragen bei der länderübergreifenden Nutzung von Mobiltelefonen.

Rohbiogas

Als Rohbiogas wird das unaufbereitete Biogas bezeichnet, wie es nach der Vergärung der Substrate aus dem Fermenter einer Biogasanlage kommt.

Router

Router sind Koppelelemente, die zwei oder mehr Subnetze miteinander verbinden. Darüber hinaus können Router die Grenzen eines Netzwerkes erweitern und den Datenverkehr kontrollieren, indem sie fehlerbehaftete Datenpakete nicht weiterleiten.

RSS

Really Simple Syndication bezeichnet sowohl ein Verfahren als auch ein Dateiformat, die beide im Internet benutzt werden, um Informationen auf besonders effektive Weise zu verbreiten. Dabei dient RSS vor allem der Verbreitung bzw. dem Austausch von Nachrichten. Der "wirklich einfachen Verbreitung" von Nachrichten liegt folgendes Konzept zugrunde: Eine RSS-Datei ist eine maschinenlesbare Kurzbeschreibung eines Dokuments, etwa eines aktuellen Zeitungsartikels. Sie enthält in der Regel die Überschrift dieses Artikels sowie eine knappe Zusammenfassung. Ausserdem enthält sie einen Link zur Internetadresse der jeweiligen Seite, über den das beschriebene Dokument aufgerufen werden kann. Eingesetzt wird RSS vor allem dort, wo der Inhalt von Webseiten häufig aktualisiert wird.

RSS-Feed

RSS-Feeds lassen sich auch abonnieren. Neue RSS-Dateien werden dann automatisch an die Abonnenten geschickt. Einige neuere Webbrowser sind in der Lage, abonnierte RSS-Feeds anzuzeigen. Webseiten, die RSS-Feeds anbieten, kennzeichnen dies durch orangefarbene Symbole; es handelt sich in der Regel um kleine Schaltflächen, die mit "XML" oder "RSS" beschriftet sind, gelegentlich auch mit "RDF" oder "Channel".

RTP

Das Real-Time Transport Protocol (RTP) ist ein Protokoll zur kontinuierlichen Übertragung von audiovisuellen Daten (Streams) über IP-basierte Netzwerke.

Es dient dazu, Multimedia-Datenströme (Audio, Video, Text, etc.) über Netzwerke zu transportieren, d. h. die Daten zu kodieren, zu paketieren und zu versenden.

R-UIM (removable user identity module)

Introduced by the CDMA Development Group (CDG) and the 3GPP2, an R-UIM card is a smart card for use with CDMA-based mobile phones. It enables customers to switch phones without changing their mobile numbers, stores frequently called numbers and provides some functions similar to the SIM card in GSM mobile phones.

Safety Integrity Level (SIL)

Die Sicherheitsanforderungsstufe ist ein Begriff aus dem Gebiet der Funktionalen Sicherheit und wird in der internationalen Normung gemäß IEC 61508/IEC61511 auch als Sicherheits-Integritätslevel (SIL) bezeichnet. Er dient der Beurteilung elektrischer, elektronischer und programmierbar-elektronischer Systeme in Bezug auf die Zuverlässigkeit von Sicherheitsfunktionen.

SAN

Storage Area Network (Speichernetzwerk)

SAP

Service Access Point (Service Übergabepunkt)

SAS (Statement on Auditing Standards)

Statement of Auditing Standards ist ein Standard des American Institute of Certified Public Accountants (AICPA). Der Standard unterstützt Wirtschaftsprüfer mit Vorgaben für die Überprüfungen in Unternehmen.

Schwerkraft-Fundament

Eine Schwerkraft-Fundament (auch Schwerkraftgründung oder Schwergewichtsgründung genannt) ist eine Bauform für Offshorebauwerke, die mit Hilfe eines schweren Ballasts und ohne weitere Verankerungen für die Stabilität des Bauwerks sorgt.

Schwimmendes-Fundament

Eine Konstruktion, bei der die schwimmende OWEA mit einem Seil an einem Fundament auf dem Meeresboden befestigt werden. Geeignet für große Wassertiefen.

SCR-Technologie

Selective Catalytic Reduction: Katalysatoren zur Stickoxidentfernung sowohl im Kraftwerksbereich als auch bei mobilen Anwendungen. Ein Reduktionsmittel (meist Harnstoff) wandelt Stickoxide in unschädlichen Stickstoff und Wasser um.

SDH

Synchronous Digital Hierarchy. Multiplextechnik, die das Zusammenfassen von niederratigen Datenströmen zu einem hochratigen Datenstrom erlaubt.

SDMA (spatial division multiple access)

Advanced multiple antenna technique that increases the spectral efficiency, range and bandwidth available to moving wireless devices. Traditional cellular base stations radiate power in all directions, because they have no information about where the mobile device is located. This wastes power and causes interference to adjacent cells, as well as making it harder to distinguish weaker incoming signals from among the noise and interference. By using smart antenna technology to track the spatial location of mobile devices, the radiation pattern of the base station can be adjusted to optimize both transmission and reception for each user device. By rapidly adjusting the phase of signals from several antennas, the base station can effectively steer a beam or a spot of RF power to or from each user. Unlike MIMO, only one antenna is required at the client device, potentially reducing customer premises equipment (CPE) costs. SDMA techniques are used in proprietary wireless broadband systems and are likely options for mobile WiMAX and LTE. See also smart antenna.

SDSL

SDSL (Symmetric Digital Subscriber Line) ist eine DSL-Zugangstechnik zu einem öffentlichen digitalen Netzwerk wie beispielsweise dem Telefonnetz über eine Telefonleitung. Im Gegensatz zu ADSL lassen sich Daten mit der gleichen Geschwindigkeit in beide Richtungen übertragen. SDSL wird meist von Geschäftskunden verwendet sowie zur Anbindung von Netzkomponenten der Netzbetreiber.

SDT

Service Down Time. Beschreibt die Dauer, in welchem der Service gemäss der vertraglichen Vereinbarung nicht zur Verfügung stand.

Seamless Communication

Seamless Communication steht für "nahtlose" Kommmunikation. Dies bezieht sich zum einen auf die zunehmende Integration der Festnetz- und Mobilfunk-Technologie (was häufig auch mit Fixed mobile Convergence (FMC) bezeichnet wird), zum anderen auch auf die Integration von IT-basierter und analoger Kommunikationstechnologie. Seamless Communication bedeutet somit die Möglichkeit, einfach und komfortabel übergreifend über verschiedene Technologien kommunizieren zu können.

Seismizität

Gesamtheit der Erdbebenereignisse in einem Gebiet

Sekundärenergie

Die Sekundärenergie wird unter Inkaufnahme von Umwandlungsverlusten durch Umwandlungsprozesse (Raffination, thermische Stromerzeugung, Turbinierung usw.) aus Primärenergie gewonnen. Beispiele: Elektrizität, Fernwärme, Heizöl, Benzin, Stadtgas.

Sekundärreserve (auch: Sekundärregelenergie, Sekundärreserveleistung oder Tertiärleistung)

Die Sekundärreserve zählt neben Minuten- und Primärreserve zu den drei Arten von Regelleistung, die zur Stabilität der Netzfrequenz dient. Damit ist die Bereitstellung von Stromerzeugungsleistung gemeint, die innerhalb von 30 Sekunden vollständig aktivierbar bzw. deaktivierbar ist. Im Unterschied zur Primärreserve, wird die Sekundärreserve nicht durch das europäische Verbundnetz, sondern vom jeweiligen nationalen Übertragungsnetzbetreiber bereitgestellt. Dabei müssen sich die nationalen Übertragungsnetzbetreiber allerdings austauschen, um ein ineffizientes „Gegeneinanderregeln“ zu vermeiden. Ebenso wie bei der Primärreserve wird Sekundärreserveleistung vom Übertragungsnetzbetreiber automatisch aus regelfähigen Kraftwerken abgerufen und es gibt positive und negative Sekundärreserve.

Selektivität

Die Zielgenauigkeit der nötigen Abschaltung nur des betroffenen Netzabschnitts bei einem Fehler im Netz wird als Selektivität bezeichnet.

Service Level Agreement

SLA. Dieses fomal vereinbarte Dokument, das in der Regel Vertragsbestandteil einer ICT-Dienstleistung ist, legt quantitative (oder qualitative) Messgrößen fest, die regelmäßig zur Überprüfung eines Service ermittelt werden. Das SLA enthält dabei alle notwendigen Regelungen und Verantwortlichkeiten. Typische SLAs beschreiben z.B. Betriebszeiten oder Verfügbarkeiten.

Service Provider Access Line

Glasfaserverbindung

Servicequalität

Die Qualität der Dienstleistungen des Versorgungsunternehmens, die über die Stromlieferung hinausgehen, z. B. Erreichbarkeit, Qualität des Beschwerdemanagements und Beratungsqualität.

Set-Top-Box

Gerät, das an ein anderes - meist einen Fernseher - angeschlossen wird und damit dem Benutzer zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten bietet.

SFN

Swiss Fibre Net

SFP

Small Form Factor Plugable

SGF

Strategisches Geschäftsfeld

Shut Down Time

The time span between the end of burn and the end of the plasma state; part of the operating time.

SIA-Import

Die Gebäudedaten für den GEAK können offline im XML-Format erfasst und später importiert werden. Das XML-Schema (XSD) finden Sie unter folgender Adresse: www.geak.ch/Resources/IO/xsd/SIAImportPlus.xsd

Sievert

Symbol Sv. An international unit for biological radiation dosage measurement. A chest X-ray, for example, delivers a dose of 150µSv.

Silicon Anode Batteries

Silicon anode batteries are an extension of widely used lithium ion (Li-Ion) batteries. Early generation Li-Ion batteries used lithium as the anode material. This was replaced with carbon/graphite following a number of widely reported overheating and explosion incidents. Next-generation Li-Ion batteries are likely to make use of silicon anodes that utilize silicon nanotubes, or a comparable coating process. This will result in significantly higher energy storage and longer battery life.

Silizium (Si)

Bestandteil der meisten Solarzellen (95 %). Das Halbleitermaterial bietet den Vorteil, dass es als zweithäufigstes Element der Erdrinde in ausreichenden Mengen vorhanden und die Verarbeitung des Materials umweltverträglich ist.

Silofahrzeug

Holzpellets werden per Silofahrzeug angeliefert. Es handelt sich bei diesen Spezialfahrzeugen für den Transport der kleinen Presslinge um die Weiterentwicklung des Fahrzeugbaus für Silotankwagen aus der Futtermittelindustrie. Auch wenn viele spezifische Details hinzugekommen sind, wie zum Beispiel die Bordwaage, so ist das Ausladeprinzip das Gleiche geblieben: Der Inhalt des Silos (in diesem Fall Holzpellets) wird über einen bis zu 30 Meter langen Schlauch und per Druckluft in das Pelletlager des Kunden eingeblasen. Silofahrzeuge für Pellets können bis zu 26 Tonnen Brennstoff laden.

SIM card (subscriber identity module) card

Programmable smart card in a mobile device that gives access to a network. It contains codes (such as the IMSI) to identify a subscriber to a digital mobile service and the details of the special services the subscriber has elected to use. A SIM card may be a removable plastic card with embedded memory and a processor chip or may be fixed within the mobile device.

Single Mode Faser

Haben einen sehr kleinen Kerndurchmesser, wodurch sich nur die sogenannte Grundmode ausbreiten kann.

SIP

Das Session Initiation Protocol (SIP) ist ein Netzprotokoll zum Aufbau, zur Steuerung und zum Abbau einer Kommunikationssitzung zwischen zwei und mehr Teilnehmern. In der IP-Telefonie ist das SIP ein häufig angewandtes Protokoll.

SIP-Telefon/SIP-Client

SIP-Telefone sind ein Typ von Telefonen, die auf Voice over IP basieren und dazu das Session Initiation Protocol (SIP) nutzen. Das Gespräch wird dabei in einzelnen Datenpaketen über das Internet versendet. SIP-Telefone können als Einzelgerät (Hardphone), Telefonadapter plus klassisches Telefon oder als Softwarelösung auf einem PC oder PDA (Softphone) realisiert sein. Es existieren sowohl leitungsgebundene (meist Ethernet) als auch schnurlose (meist WLAN) Varianten.

SLA

Service-Level-Agreement. Bezeichnet eine Vereinbarung zwischen Auftraggeber und Dienstleister für wiederkehrende Dienstleistungen.

Slamming

Bezeichnet eine unberechtigte Auftragserteilung ohne vorliegende Bestellung des Endkunden.

Smart Antenna

Also known as adaptive antennas, these use an array of antennas in combination with smart signal processing algorithms that track the location of a mobile client device using techniques such as the direction of arrival of a signal. The location or angular direction is then used to calculate beam-forming vectors to focus more of the power of the antenna beam on the mobile target. Smart antennas are used in cellular mobile phone systems and in proposed wireless broadband technologies such as 802.16e-2005 (WiMAX) and 802.11n (MIMO). See also SDMA.

Smart buildings

ICT is today pervasive to all industrial and business domains, it is expected to generate a deep impact in the energy efficiency of buildings of tomorrow (should they be new or renovated)

Smart Card

A smart card is a plastic card that contains a microprocessor and a memory chip or just a memory chip. The microprocessor card has the ability to add, delete and manipulate information on the card. A memory-chip card, such as a phone card, can only add information. By maintaining all necessary functions and information on the card, smart cards do not require access to remote databases. Growing interest in smart cards crosses barriers of geography, industry and business functions.

Smart cities

Nachhaltiges Innovationsnetzwerk von Kommunen und Hochschulen. Besonderer Schwerpunkt auf Technologie und öffentlicher Verwaltung. Umsetzungen im Bereich der Mobilen Dienste und Bürgerbeteiligungen zur städtischen Entwicklung. Einbindung stadtplanerischer Aspekte, insbesondere im Quartiermanagement. Einbindung lokaler kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU).

Smart grid

Der Begriff intelligentes Stromnetz (engl. Smart Grid) umfasst die kommunikative Vernetzung und Steuerung von Stromerzeugern, Speichern, elektrischer Verbraucher und Netzbetriebsmitteln in Energieübertragungs- und -verteilungsnetzen der Elektrizitätsversorgung. Damit wird eine Überwachung und Optimierung der miteinander verbundenen Bestandteile ermöglicht. Ziel ist die Sicherstellung der Energieversorgung auf Basis eines effizienten und zuverlässigen Systembetriebs.

Smart Home

Das sind Gebäude unterschiedlicher Art, die Einheiten besitzen, welche intelligent gesteuert werden können. So können z.B. Fensterläden automatisch bei Bedarf auf- und abgefahren werden, Wärmepumpen, Boiler, Licht und andere Verbraucher oder gar Produktion gesteuert werden. Eine Funktion von Smart Home könnte daher auch sein, die eigens produzierte Energie möglichst zu verbrauchen und nicht in das Netz zu speisen (Maximierung des Eigenverbrauchs). Die Steuerung dieser intelligenten Gebäuden kann ganz unterschiedliche Ziele haben, kann aber durchaus auch in Verbindung zum Smart Grid, z.B. über das Smart Meter stehen.

Smart homes

Intelligentes Wohnen bezeichnet Lösungen im privaten Wohnbereich, bei denen Geräte, Systeme und Technologien eingesetzt werden, die mehr Energieeffizienz, Komfort, Wirtschaftlichkeit, Flexibilität und Sicherheit schaffen.

Smart metering

Ein intelligenter Zähler (auch Smart Meter genannt) ist ein elektronischer Stromzähler mit dem es über eingebaute Zusatzfunktionen oder nachträgliche Module möglich ist, die erfassten Zählerstände vom Energieversorgungs-unternehmen über die Ferne auszulesen.

Smart mobility

Smart Mobility steht für intelligente, nachhaltige Mobilitätslösungen. Für Lösungen, die Antworten auf drängende Zukunftsfragen unserer Zeit geben. Wie lässt sich der mobilitätsbedingte Verbrauch an Energie, Kosten und Zeit reduzieren? Wie lassen sich vorhandene Ressourcen effizienter nutzen? Welche Rolle können dabei neue Technologien spielen? Wie wird die Mobilität von morgen aussehen?

Smart Pills

Smart pills are essentially ingestible sensors that are swallowed and can record various physiological measures. They can also be used to confirm that a patient has taken his or her prescribed medication, and can measure the effects of the medication.

Smart Terminal

A display terminal that can operate in either conversational or block mode and can support a full range of local editing capabilities.

Smart transportation

Smart Transportation simply asks us to under-stand and embrace our evolving financial, environmental, technological, and social contexts as we approach our transportation challenges. It is about consistently applying the most innovative tools and ideas to solve our new transportation challenges.

Smart work

Smart Work embraces, even takes advantage of, change by creating a more agile, collaborative and connected business environment. It can make your business more profitable and productive. While it makes the world a better place to live and work.

SMFP (smart MFP)

A regular MFP can print, fax, copy and scan paper documents. An SMFP can also be programmed by a third party, the user or the technology provider to perform custom functions; easily integrates with office and enterprise applications; is management-friendly, with consistent architecture and user interface; works well on the network; and is based largely on open industry standards. SMFPs can perform usage tracking and other functions that help organizations actively manage their office printer/MFP fleet.

Softphone

Ein Softphone ist ein Computerprogramm, das Telefonie ermöglicht. Man unterscheidet zwischen PSTN-Software für Festnetztelefonie und Internet-Telefonie-Software.

Software

Software ist ein Sammelbegriff für Programme und die zugehörigen Daten. Sie kann als Beiwerk zusätzlich Bestandteile wie z. B. die Softwaredokumentation in der digitalen oder gedruckten Form eines Handbuchs enthalten.

Die Software bestimmt, was ein softwaregesteuertes Gerät tun soll und wie es getan werden muss. Die Hardware (das Gerät selbst) führt diese hingegen aus und setzt sie so in die Tat um. Damit ein softwaregesteuertes Gerät für ein definiertes Aufgabenspektrum nutzbar wird, muss die Software als Gesamtheit von Informationen der Hardware hinzugefügt werden. Durch dieses Arbeitsprinzip kann eine starre Hardware individuell arbeiten.

Software Defined Radio (SDR)

Software-defined radio (SDR) provides software control of significant parts of a wireless function rather than through traditional hardware control. This allows devices to switch dynamically between protocols and frequencies under software control. SDR is most attractive where standards are changing and uncertain, or where multiple standards are required. Smart antennas are an important part of SDR and are typically implemented as an array of elements with programmable characteristics such as field width, frequency and waveform shape.

Solaranlage

Anlage zur Erzeugung von Strom oder Wärme aus Sonnenlicht.

Solarthermie

Nutzung der Sonnenenergie zur Erzeugung von Wärme. Eine typische Nutzungsmöglichkeit der Solarthermie sind Sonnenkollektoren. Sie dienen der Warmwasserversorgung und je nach Dimensionierung auch der Raumheizung. Solarenergie kann auch zur Raumkühlung genutzt werden: Bei der solaren Kühlung wird die Solarthermie an Stelle von elektrischem Strom als Antriebsenergie für Kältemaschinen, wie etwa eine Klimaanlage, genutzt. In den Sonnengürteln der Erde können solarthermische Kraftwerke Strom erzeugen. Hier erhitzt das über Spiegel konzentrierte Sonnenlicht Wasser oder andere Wärmeträger, um Dampf zu erzeugen und damit Dampfturbinen anzutreiben.

Sommerwert

Nutzungsgrad / Jahresarbeitszahl für eine Heizung, die im Sommer nur für die Warmwasserbereitung läuft.

Sonnenenergie

In der Alltagssprache versteht man darunter fotovoltaische und thermische Solarenergieanlagen. Fotovoltaische Anlagen erzeugen Strom, der ins elektrische Netz eingespeist werden kann. Thermische Solaranlagen dienen der Wärmeerzeugung durch Sonneneinstrahlung zur Unterstützung der Zentralheizung oder zur Warmwasseraufbereitung. Daneben existieren abgewandelte Formen von Solaranlagen.

Sonnenenergienutzung (aktiv und passiv)

Sonnenenergienutzung (aktiv und passiv)

Unter aktiver Sonnenenergienutzung versteht man die Wärmegewinnung mit thermischen Sonnenkollektoren respektive die Stromerzeugung mit Photovoltaik-Anlagen. Von passiver Sonnenenergienutzung spricht man, wenn ein Teil des Solarwärmeeintrags durch die Fenster passiv genutzt wird. Wie hoch dieser Anteil ist, hängt von der Speichermasse und den thermisch aktivierbaren Oberflächen im Gebäude ab – Bauteile aus Beton mit nackten Oberflächen eignen sich diesbezüglich.

Sonnenkollektoren

Sonnenkollektoren wandeln Sonnenenergie in thermische Energie um. Sie absorbieren die einfallende Solarstrahlung und erhitzen sich dadurch. Die Wärme wird an das Wasser übertragen, welches durch den Kollektor fliesst und kann zur Beheizung des Gebäudes respektive für die Wassererwärmung eingesetzt werden.

SOX

Der Sarbanes Oxley Act of 2002 (SOX, SarbOx) ist ein US-Gesetz zur verbindlichen Regelung der Unternehmensberichterstattung infolge von Bilanzskandalen grosser US-Konzerne.

Spannungsqualität

Die Spannungsqualität bestimmt sich aus der Übereinstimmung der Spannung an einem Messpunkt mit gewissen normativ vorgegebenen oder vertraglich vereinbarten Eigenschaften der Spannung (z.B. Spannungshöhe, Flicker).

SPF

Service Provider Feed

Spitzenlast

Anteil am täglichen Strombedarf, der über Grundlast und Mittellast hinaus verlangt wird. Die kurzzeitigen Nachfragespitzen werden durch Spitzenlastkraftwerke abgedeckt, in der Schweiz vorab Pumpspeicher- und Speicherkraftwerke.

Spleissen

Anbindung zweier Enden von Glasfasern

Spotmarkt

Am Spotmarkt der Strombörse wird kurzfristig Strom gehandelt. Dabei kann je nach Fristigkeit unterschieden werden zwischen dem Handel für den Folgetag (Day-Ahead) und dem untertäglichen Handel (Intraday). Der Handel von Strom auf dem Spotmarkt ergänzt den Terminmarkt, wo langfristige Geschäfte getätigt werden. Auf dem Spotmarkt fließen kurzfristigere und damit genauere Prognosen zur Stromnachfrage und Stromangebot ein, um zu jedem Zeitpunkt Stromerzeugung und Nachfrage in Einklang zu bringen.

SRTP

Bei dem Secure Real-Time Transport Protocol (Sicheres Echtzeit-Transportprotokoll) handelt es sich um die verschlüsselte Variante des Real-Time Transport Protocol (RTP).

Das SRT-Protokoll eignet sich besonders zur verschlüsselten Übertragung von Kommunikation über das Internet und findet auch bei der IP-Telefonie zunehmend Verwendung.

Stagnation

Kritischer Zustand einer solarthermischen Anlage, bei dem im Kollektor das gesamte Fluid verdampft ist und demzufolge keine Wärme mehr zum Sammler transportiert wird.

Standardnutzung (SIA)

Für die Berechnung des Heizwärmebedarfes nach SIA 380/1 benötigt man mehrere Annahmen wie beispielsweise für die Raumtemperatur, die Personenfläche, die Wärmeabgabe pro Person, die Präsenzzeiten, die Abwärme von elektrischen Anwendungen u.a. Zur Vereinfachung definiert der SIA für diese Grössen Standardnutzungswerte, die sich je nach Gebäudekategorie unterscheiden.

Standby-Verlust

Standby-Verlust bezeichnet den Energieverbrauch von technischen Anlagen und Geräten im Bereitschaftsbetrieb. In solchen Zuständen ist die Nutzfunktion vorübergehend deaktiviert, aber jederzeit und ohne Vorbereitungen oder längere Wartezeiten wieder aktivierbar. Es wird dabei im Vergleich zur vollen Nutzung reduziert Energie verbraucht.

Steady State Operation

In ITER, the operation of the plasma in a way in which termination of the pulse is not determined by plasma behaviour, but is rather a choice of the operator. Operation that, in principle, can continue indefinitely.

Steady Time Tokamak

A tokamak in which conditions such as temperature, reaction rate, and neutron flux do not change appreciably with time.

Stellerator

A device invented by Lyman Spitzer (USA) for the containment of a plasma inside a racetrack-shaped tube. The toroidal device produces a poloidal field in a plasma with the use of external magnetic field coils.

Strohpellets

Strohpellets

In Stäbchenform gepresstes Brennmaterial aus Stroh. Mit Strohpellets können moderne vollautomatische Heizungsanlagen betrieben werden. Für Strohpelletheizungen gibt es Zuschüsse aus dem Marktanreizprogramm.

Stromgestehungskosten

Gestehungskosten im Allgemeinen sind die Kosten für die Herstellung eines Gutes. Diese umfassen die Materialkosten sowie die Fertigungskosten. Die Kosten für Transport und Vertrieb werden nicht hinzugerechnet.

Stromgestehungskosten sind die Kosten, die für die Umwandlung einer Energieform in elektrischen Strom aufgewendet werden müssen. Sie entstehen im Wesentlichen aus den Materialkosten wie dem Brennstoff und den Fertigungskosten, die beispielsweise die Kosten für ein Kraftwerk und dessen Betrieb umfassen. Sie werden in der Regel in Euro je Megawattstunde angegeben.

Die Einspeisevergütung durch das EEG orientiert sich ebenfalls an den Stromgestehungskosten, also an den Kosten, die dem Anlagenbetreiber beispielsweise einer Photovoltaik- oder Windenergieanlage entstehen.

Stromkennzeichnung

Aus welchen Energiequellen stammt der Strom, den Elektrizitätsversorgungsunternehmen nach Hause liefern? Wie hoch ist der Anteil an Sonnenenergie, Biomasse oder Wasserkraft am gesamten Strommix? Stammt der Strom aus der Schweiz oder aus dem Ausland? Auf diese und viele andere Fragen erhalten Konsumenten einmal jährlich detailliert Auskunft: mit der Stromkennzeichnung. In der Schweiz ist die Herkunft des Stroms seit 2006 gemäss der Energieverordnung (EnV) kennzeichnungspflichtig. 

Die EnV schreibt vor, dass Unternehmen, die in der Schweiz Endverbraucher mit Elektrizität beliefern, diese mindestens einmal im Jahr über folgende Punkte informieren müssen:

Prozentualer Anteil der eingesetzten Energieträger an der gelieferten Elektrizität

Herkunft der Elektrizität (Produktion im In- und Ausland)

Name und Adresse des kennzeichnungspflichtigen Unternehmens

In der Revision Energieverordnung vom 1. Oktober 2011 wurde zudem festgelegt, dass die Stromlieferanten ihren Lieferantenmix bis spätestens am Ende des folgenden Kalenderjahres über eine einzige frei zugängliche Adresse im Internet veröffentlichen müssen.

Der VSE als Branchendachverband und als Schirmherr sowie Swissgrid als nationale Netzgesellschaft sind die geeigneten Partner für diesen gesetzlichen Auftrag und stellen gemeinsam die Internetplattform zur Verfügung. Die URL www.stromkennzeichnung.ch wird vom BFE bereitgestellt.

Strommix

Gesamtheit der Bereitstellung elektrischer Energie durch einen Kraftwerkspark. Der Mix variiert von Versorger zu Versorger und muss mit der Herkunftsdeklaration gegenüber dem Endverbraucher dokumentiert werden.

Strompreis

Zu unterscheiden sind der Stromgroßhandelspreis und der Endverbraucherstrompreis. Der Großhandelspreis ergibt sich im Wesentlichen an der Strombörse aus dem Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage. Einfluss auf den Großhandelspreis haben unter anderem die Rohstoffpreise, der Emissionshandel sowie die Zukunftserwartungen. Endverbraucher wie Privathaushalte zahlen über den Großhandelspreis hinaus Entgelte für die Nutzung des Stromnetzes (Netzentgelte), die Förderung der Erneuerbaren Energien, Steuern und Abgaben, sowie die Gewinnmargen der Stromversorger. Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe.

Stromqualität

Der Begriff wird tendenziell noch immer uneinheitlich verwendet. Man kann unter ihm verschieden, technische Dingen verstehen. Für dieses Dokument soll der IEEE Standard 1100-1099 zugrunde gelegt sein, der unter Beeinträchtigungen der Stromqualität u. a. Spannungsstösse, Spannungseinbrüche (Unterspannungen), Spannungsspitzen (Überspannungen), Verzerrungen der Wellenform oder Spannungsschwankungen aufzählt.

Stromsparlampen

Stromsparlampen sind kleine Leuchtstofflampen, in denen eine Gasentladung stattfindet. Die durchschnittliche Lebensdauer ist mit 3’000-15'000 Betriebsstunden um den Faktor 3-15 mal höher als die Lebensdauer der Glühbirnen. Sie verbrauchen 4-5 Mal weniger Energie als Glühlampen und sind deshalb unter Berücksichtigung der Lebensdauer wesentlich wirtschaftlicher als Glühlampen.

Stromspeicher

Ein Stromspeicher bezeichnet ein technisches Element, das Strom bzw. elektrische Energie aufnehmen und wieder abgeben kann. Dezentrale Stromspeicher bezeichnen daher Schwungräder, Kondensatoren, Batterien aber auch Elektromobile u.a. Lösungen. In gängigster Bezeichnung sind unter dezentralen Stromspeichern eben Batterien und in weiterer Zukunft eventuell Elektromobile gemeint.

Stromversorgungsgesetz (StromVG)

Dieses eidgenössische Gesetz ist im Jahr 2008 fast vollumfänglich in Kraft getreten. Die Ausführungsdetails regelt die vom Bundesrat erlassene Stromversorgungsverordnung (StromVV).

Stromversorgungssicherheit

Stromversorgungssicherheit bedeutet, dass eine stets ausreichende und ununterbrochene Bereitstellung der nachgefragten Elektrizität – unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit – gewährleistet ist.

Superconducting Coil

Magnetic coils which use superconductors that have zero resistivity when cooled below the critical temperature.

Superconducting Magnets

Superconducting magnet coils which circumscribe the torus to confine the plasma within and away from its inner surface.

Superconductivity

Superconducting magnet coils which circumscribe the torus to confine the plasma within and away from its inner surface.

Superconductor

A type of electrical conductor that permits a current to flow with zero resistance.

Supercritical Helium

Helium will remain liquid in a bath at 1 atmosphere pressure provided the temperature does not rise above 4.2K. If the ITER coils are placed in such a coolant bath and a high pulse of heat ensues in their operation, most of the helium must be vented to avoid large overpressures. To avoid this, the coils of ITER operate with pumped supercritical helium, just above the critical temperature, which retains a large measure of the heat transfer properties of liquid helium without the risk of overpressure.

Supergrid

Um die wachsende Stromerzeugung aus unterschiedlichen Erneuerbaren Energien und unterschiedlichen Ländern verlustarm über weite Strecken zu transportieren, wird der Aufbau eines Supergrids diskutiert. Dabei handelt es sich um ein europaweites Stromnetz, das zum Beispiel die Stromerzeugung aus Offshore-Windenergieanlagen in der Nordsee, solarthermischen Kraftwerken in Nordafrika und die großen Wasserkraftspeicher in Skandinavien miteinander verbindet und so dazu beitragen soll, die stark fluktuierenden Energiequellen Wind und Sonne optimal auszunutzen.

Supply Chain

Lieferkette, auch logistische Kette oder Wertschöpfungskette in einem unternehmensübergreifenden Versorgungs- oder Wertschöpfungprozess. Die Wertschöpfungkette beginnt mit der Erzeugung der Rohstoffe, geht weiter über verschiedene Produktions- und Transportstufen über die Handelsstufen bis zum Endverbraucher. In dieser Kette sind viele verschiedene Unternehmen mit unterschiedlichen IT-Systemen beteiligt. Wenn in der Supply Chain Unternehmen stufenübergreifend vernetzt sind, wird das als Wertschöpfungsnetz bezeichnet. Der Grossteil des Informationsaustausches eines Wertschöpfungsnetzes erfolgt dabei über sogenannte Enterprise Resource Planning Systeme (ERP) der Unternehmen.

Suspendzeit

Nicht berücksichtigte Zeiten bei der Messung/Berechnung der Service Down Time (SDT).

Switch

In Computer-Netzwerken wird als Switch (vom Englischen für "Schalter", "Umschalter" oder "Weiche") – auch Netzwerkweiche oder Verteiler genannt – ein Kopplungselement bezeichnet, das Netzwerksegmente miteinander verbindet. Es sorgt innerhalb eines Segments (Broadcast-Domain) dafür, dass die Datenpakete, sogenannte "Frames", an ihr Ziel gelangen. Im Unterschied zu einem auf den ersten Blick sehr ähnlichen Repeater-Hub werden Frames aber nicht einfach an alle anderen Ports weitergeleitet, sondern nur an den, an dem das Zielgerät angeschlossen ist – ein Switch trifft eine Weiterleitungsentscheidung anhand der selbsttätig gelernten Hardware-Adressen der angeschlossenen Geräte.

Systemdienstleistungen

Unter anderem sind Primär-, Sekundär- und Tertiärregelung Systemdienst- stungen (SDL), die auf nationaler Ebene aufgebracht werden. Sie werden heutzutage schon erbracht und marktbasiert durch den Übertragungsnetzbetreiber besorgt. Flexible Kraftwerke, z. B. Wasserkraftwerke aber auch Verbraucher können diese erbringen. Diese Systemdienstleistungen sorgen dafür, dass Verbrauch und Produktion jederzeit im Gleichgewicht bleiben und sich dadurch die Frequenz im Elektrizitätsversorgungssystem auf 50 Hz stabilisiert. Ein zu grosses Ungleichgewicht kann schlussendlich zu einem Blackout führen. Der Unterschied zwischen den drei Regelungen sind im Wesentlichen die Zeit- und die Leistungsbereiche, in denen die flexiblen Kraftwerke ihre Produktion anpassen. Während die Primärregelung bis zum Sekundenbereich agiert ist die Sekundärregelung im Sekunden- bis kurzen Minutenbereich angesiedelt. Die Tertiärregelung ist im Minuten- bis Stundenbereich aktiv.

Systemstabilität

siehe Netzstabilität

Szenario

Ein Szenario beschreibt eine mögliche zukünftige Entwicklung bei alternativen Rahmenbedingungen. Die Szenario-Analyse bildet also nicht den unter den gegenwärtigen Bedingungen wahrscheinlichsten Entwicklungspfad ab (vgl. Prognose), sondern entwirft mehrere alternative Zukunftsbilder. Die Analyse verschiedener möglicher Entwicklungen fließt dann in die strategische Planung ein. Bekannte Szenarien in der aktuellen Diskussion sind die Szenarien des Weltklimarates (IPCC) zum Ausstoß von Treibhausgasen und den Folgen von bestimmten Treibhausgaskonzentrationen in der Erdatmosphäre.
Zielszenarien untersuchen, inwieweit und unter welchen Voraussetzungen ein bestimmtes Ziel zu erreichen ist. Dazu zählt beispielsweise die Frage, welche Möglichkeiten es gibt, den CO2-Ausstoß in Deutschland bis 2050 um mindestens 80 Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 zu senken. Ein im Hinblick auf diese Fragestellung wichtiges Forschungsprojekt ist die Erstellung von „Langfristszenarien und Strategien für den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland bei Berücksichtigung der Entwicklung in Europa und global“, vgl.

T-15

Tokamak-15, an experiment at the Kurchatov Institute, Moscow. It was the first tokamak to use superconducting magnets to control the plasma.

TABS

Bei thermoaktiven Bauteilsystemen (TABS) werden die Verrohrungen für Heizung respektive Kühlung direkt in die Betonbauteile eingelegt (Böden/Decken). Damit nutzt man die Speichermasse und die grossen Wärmeaustauschoberflächen von Betondecken für die Konditionierung der Räume.

Tandem- oder Stapelzellen

Um ein breiteres Strahlungsspektrum nutzen zu können, werden in Photovoltaikmodulen unterschiedliche Halbleitermaterialien, die für verschiedene Spektralbereiche geeignet sind, übereinander angeordnet.

TC/TK (Telecommunications/Telekommunikation)

Im engeren Sinne wird heute Telekommunikation als Datenaustausch unter Verwendung von Elektrotechnik und Elektronik verstanden - speziell Telefonie.

Tedlar

Polyvinylfluorid, also ein fluorhaltiges Polymer, verwandt mit dem bekannten Polyvinylchlorid (PVC), allerdings wurde an die Stelle der Chloratome Fluor eingeschleust. Das Fluor macht diesen Kunststoff sehr fest, weil es starke chemische Bindungen mit dem Kohlenwasserstoff eingeht. Es ist zwischen minus 70 und plus 110 Grad Celsius einsetzbar, kommt ohne Weichmacher aus und weist Schmutz und Feuchtigkeit ab. Es ist auch beständig gegen das Ausbleichen (UV-Licht) und viele Chemikalien. Transparente Tedlar-Folie ist ab 300 Nanometer Wellenlänge bis weit in den infraroten Bereich hinein lichtdurchlässig. In der Photovoltaik verwendet man es vor allem für Rückseitenfolien in Solarmodulen.

Teflon

Linear aufgebautes, teilweise kristallines Polymer aus Fluor und Kohlenstoff. Ausgangsstoff ist Chloroform. Das Material ist chemisch extrem beständig und wiedersteht Temperaturen zwischen minus 270 und plus 260 Grad Celsius aushält, ohne sich zu zersetzen. In Solarmodulen werden Teflonfolien als Frontsheets verwendet. Da ihre Lichtdurchlässigkeit besser als bei Floatglas ist, könnten sie das schwere Frontglas mittelfristig ersetzen.

Teillastbetrieb

Bei niedrigem Wärmebedarf passen moderne Heizkessel ihre Leistung automatisch an und regeln sich bei Bedarf in den Teillastbetrieb hinein. Die Vollast ist die maximale Leistung, die ein Heizkessel fahren kann. In der Regel ist der Wirkungsgrad einer Heizung im Volllastbetrieb höher als im Teillastbetrieb. Unter anderem deshalb raten Pelletkesselhersteller, Kessel mit einem Pufferspeicher zu kombinieren. Der Kessel lädt dann im Volllastbetrieb den Pufferspeicher auf und schaltet sich danach ab. Die Wärme liefert der Pufferspeicher.

Telematik

Kompositum aus Telekommunikation und Informatik. Forschungsbereich, der sich mit der wechselseitigen Beeinflussung und Verflechtung verschiedener nachrichtentechnischer Disziplinen befasst, insbesondere mit den auf den gleichen Basistechnologien (Digitaltechnik, Halbleitertechnologie, Mikro- und Optoelektronik) beruhenden Gebieten der elektronischen Informationsverarbeitung und der Telekommunikation. Als spezielles Gebiet der Telematik entwickelten sich in den letzten Jahren die Verkehrstelematik und die darauf aufbauenden Dienste, die für mehr Sicherheit, Effizienz, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit im Verkehr sorgen. Hierbei spielen die satellitengestützte Ortungs- und Navigationssysteme (z.B. GPS, GLONASS, Galileo) zur Standortbestimmung und Routenaufzeichnung eine immer grössere Rolle.

Teonex

Thermoplast, das aus der Polykondensation von Ethylenglycol entsteht. Neben der hervorragenden Festigkeit und Beständigkeit gegen Wasser und chemische Substanzen, spielt vor allem seine Dauerbiegefestigkeit eine wichtige Rolle, vor allem als Substrat zur Abscheidung von dünnen, solaraktiven Halbleiterschichten in flexiblen Solarzellen.

Terawattstunde (TWh)

1 Terawattstunde (TWh) = 1000 Gigawattstunden (GWh) = 1 000 000 Megawattstunden (MWh) = 1 000 000 000 (1 Milliarde) Kilowattstunden (kWh).

Terminal

A device, combining keyboard and display screen, that communicates with a computer. Terminals are divided into different classes depending on whether they are able to process data on their own.

 • Dumb terminals — display monitor or simple input/output (I/O) devices that send and accept data from a network server or mainframe. They have no built-in processing capabilities. Workers enter data and commands, which are sent to a computer located elsewhere.

 • Smart terminals — monitors that process limited amounts of information.

 • Intelligent terminals — devices that contain main memory and a central processing unit (CPU) to perform special display functions. Examples include an information kiosk and AT&T Display Phones.

 • 3270 terminals — IBM display stations used to communicate with mainframes made by IBM and other manufacturers. They are in widespread use, and are widely copied.

Terminmarkt

Für den Handel von Strommengen, die langfristig bis zu einige Jahre im Voraus an der Strombörse gehandelt werden, dient der Terminmarkt. Ziel ist es, eine sichere Grundversorgung zu garantieren bzw. sich gegenüber künftigen Preisrisiken abzusichern. Der sogenannte Terminhandel macht den weitaus größten Teil der gehandelten Strommengen aus.

TETRA (Terrestrial Trunked Radio)

TETRA (terrestrial trunked radio, ursprünglich trans european trunked radio) ist ein Standard für digitalen Bündelfunk. Er eignet sich wegen seiner besonderen Leistungsmerkmale besonders für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben.

TFTR

The Tokamak Fusion Test Reactor (TFTR) was an experimental tokamak built at Princeton Plasma Physics Laboratory (New Jersey, USA), and operated from 1982-997. See: www.pppl.gov/Tokamak%20Fusion%20Test%20Reactor

Thermal Shield

The tokamak component that absorbs neutrons and transfers heat, protecting the vacuum vessel and the magnets.

Thermophil

Wärmeliebend, Lebewesen (Mikroorganismen), die hohe Temperaturen (45–80 °C) bevorzugen.

Tiefenstörungen

Tiefenstörungen entstehen in der Erdkruste, wenn dortige Gesteine auf einwirkende tektonische Kräfte – meist bruchhaft– reagieren. Störungen können durchlässiger als benachbarte Gesteine sein. Aufsteigendes Thermalwasser konzentriert sich deshalb auf diese Bruchzonen, so dass Wärme in geringere Tiefen transportiert wird. Dies macht Tiefenstörungen für eine geothermische Nutzung interessant. Störungszonen werden bisher in Deutschland noch nicht für die Erdwärmegewinnung genutzt.

TLS

Der TLS – Transport Layer Security (Transportschichtsicherheit) ist ein hybrides Verschlüsselungsprotokoll zur sicheren Datenübertragung im Internet.

Tokamak

A fusion device for containing a plasma inside a torus chamber through the use of two magnetic fields--one created by electric coils around the torus, the other created by intense electric current in the plasma itself. The tokamak was invented in the 1950s by Soviet physicists Igor Yevgenyevich Tamm and Andrei Sakharov. The term tokamak is a transliteration of a Russian expression (toroidalnaya kamera + magnitnaya katushka) meaning toroidal chamber with magnetic coils.

Tore Supra

A superconducting fusion experiment at the Institute for Magnetic Fusion Research, IRFM (CEA Cadarache research centre) in France, which aims particularly at demonstrating long-pulse tokamak operation. Currently, Tore Supra is being upgraded with an actively cooled tungsten divertor (the WEST project) to serve as a test bed for ITER.

Toroidal Current

The basic means of driving toroidal current in the tokamak plasma uses the fact that most field lines created by the central solenoid pass down its bore and do not return on themselves until they pass outboard of (i.e., radially beyond) the plasma. This "inductive linkage" between the solenoid and plasma allows a change in current in the solenoid to drive current in the plasma (Maxwell's Laws).

Toroidal Direction

In a doughnut-shaped torus, the direction parallel to the large circumference.

Toroidal Field

The magnetic field generated by an electrical currrent flowing around a torus.

Toroidal Field Coils

Components of a tokamak that assist in stabilizing the plasma, by creating a "magnetic bottle" for confinement. In ITER, the toroidal field coil system consists of 18 D-shaped vertical coils placed around the vacuum vessel.

Torus

A surface of revolution generated by revolving a circle in three-dimensional space about an axis coplanar with and not touching the circle. Examples of tori include the surfaces of doughnuts and inner tubes. The solid contained by the surface is known as a toroid.

Transmissionswärmeverlust

Wärme, die während einer Berechnungsperiode (Monat) vom beheizten Raum an die äussere Umgebung durch Wärmeübertragung durch die Aussenbauteile abgegeben wird, bezogen auf die Energiebezugsfläche (MJ/m2). Der Transmissionswärmeverlust kann durch gute Dämmung reduziert werden.

Treibhauseffekt

Wasserdampf, CO2, Methan, Lachgas, FCKW’s und andere Gase in der Atmosphäre sind verantwortlich für den Treibhauseffekt. Wie das Glasdach in einem Treibhaus ist die Atmosphäre der Erde für die Sonnenstrahlung in Form von sichtbarem Licht durchlässig, für die Wärmeabstrahlung der Erde (und der warmen, unteren Atmosphäre) in Form von Infrarotstrahlung aber nicht. Ohne diesen Effekt wäre die Durchschnittstemperatur auf der Erde -18 °C. Vom Menschen verursachte Treibhausgasemissionen – vor allem CO2 – verstärken den natürlichen Effekt und sorgen für einen unnatürlich hohen Temperaturanstieg.

Treibhausgas

Gasförmiger Stoff natürlichen oder anthropogenen Ursprungs, der einen Treibhauseffekt bewirkt, d.h. Wärmestrahlung in der Erdatmosphäre hält, die sonst in den Weltraum abstrahlen würde. Hauptursache für den vom Menschen verursachten Treibhauseffekt, der zum Klimawandel führt, ist der Ausstoß der Treibhausgase Kohlendioxid (CO2) und Methan (CH4).

Tripile-Gründung

Konstruktion aus drei unter Wasser verankerten Stahlpfeilern, auf die über Wasser eine Dreibeinkonstruktion aufgesetzt wird, geeignet für 25 - 50 m Wasstertiefe.

Tripod-Gründung

Dreibeinkonstruktion aus Stahlrohren, die unter Wasser den Hauptpfahl eines Windradmasten stützen, geeignet für Wassertiefen größer 20m.

Triticale

Triticale ist ein Getreide. Es ist eine Kreuzung aus Weizen und Roggen. Seine Körner sind ca. 3–5 cm lang und vierkantig. Triticale verbindet hohe Erträge mit geringen Ansprüchen an Klima und Bodenqualität. Triticale eignet sich nicht nur als Futtergetreide und für die menschliche Ernährung, sondern auch als Energiegetreide um z.B. Bioethanol herzustellen.

Tritium

The third isotope of hydrogen, containing one proton and two neutrons in the nucleus.

Tritium Handling

The processes of tritium removal from gas streams, including plasma exhaust and the plant atmosphere, and returning it to use as fuel in the plasma or to storage, in a safe manner.

Trockenschlempe

Trockenschlempe fällt in einer Anlage zur Herstellung von Bioethanol auf Basis von stärkehaltigen Getreiden an. Während der Produktion entstehen Dämpfe, die nach Abkühlung Rückstände hinterlassen. Dieses Nebenprodukt heißt Schlempe. Nach der Trocknung wird die so genannte Trockenschlempe pelletiert und als lagerfähiges Futtermittel verwendet.

Trouble Ticket

Empfang, Bestätigung und Bearbeitung von Kundenereignissen insbesondere von Störungen und deren Dauer werden darin festgehalten.

Trunk (E-NNI)

Eine NNI Interconnection bezeichnet eine Kopplung zweier Telekommunikationsnetze

Turbine

Maschine, welche die kinetische Energie von Flüssigkeiten oder Gasen in Rotationsenergie umwandelt. Turbinen werden etwa bei der Windenergie, bei der Wasserkraft, der Biomasse und der Geothermie zur Stromerzeugung eingesetzt, aber auch bei konventionellen Kraftwerken, die mit fossilen Energieträgern betrieben werden. Die Rotationsenergie von Turbinen wird mit Hilfe von Generatoren in elektrischen Strom umgewandelt.

U-Wert

Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) quantifiziert den Wärmeverlust durch ein Bauteil, in Watt pro m2 Fläche und pro Grad Temperaturdifferenz zwischen der warmen und der kalten Seite (W/m2K).

Übertragungsnetz (auch: Transportnetz)

Das Stromübertragungsnetz dient dem überregionalen Ferntransport von Strom. Um die Übertragungsverluste möglichst zu minimieren, wird dazu Höchstspannung gewählt. Üblicherweise kommen dabei die Spannungsebenen von 220 und 380 Kilovolt zur Anwendung. Über Umspannwerke (Transformatoren) ist das Übertragungsnetz mit den regionalen Verteilnetzen verbunden.

Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB)

Betreiber der Höchstspannungsnetze, die den Strom über große Entfernungen transportieren. Ihnen kommt die Aufgabe zu, die Übertragungsnetze zu warten und instand zu halten sowie Stromerzeugern, -händlern und -lieferanten Zugang zu den Netzen zu gewähren. Außerdem gleichen die Übertragungsnetzbetreiber Netzschwankungen aus, indem sie Regelenergie bereitstellen. Sie sind dem Gesetz nach die Systemverantwortlichen, das heißt für die Versorgungssicherheit zuständig.

Ultracapacitors

Ultracapacitors use nanomaterials to store a static charge on either side of a vast surface area of insulating material. The voltages are low, but the charge density is high. Ultracapacitors exceed lead-acid energy densities, and lab units far exceed the capacity of conventional batteries. The technology continues to evolve, as energy storage capacity increases and costs decrease. For the data center, we expect ultracapacitors to become an option to replace batteries as the backup power source for an uninterruptible power supply (UPS).

UMTS

Universal Mobile Telecommunications System ist ein Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G). Der Standard löst die bisherige Mobilkommunikation über GSM, wie sie in den D- und E-Netzen angewandt wird, mit einem erweiterten Leistungsspektrum ab. UMTS unterstützt leistungsfähige Multimediadienste. Dazu gehören neben den Sprach- und Audiodiensten die schnelle Daten-, Grafiken- und Textübertragung sowie die Übertragung von Bewegtbildern und Video. Den Anforderungen entsprechend sind UMTS-Handys mit einer Videokamera und einem Farbdisplay ausgestattet.

Umwälzpumpe

Die Umwälzpumpe in einem Heizkreislauf (bestehend aus Vor- und Rücklauf des geschlossenen Heizsystems), fördert das Wärmemedium vom Ort der Erzeugung (=Kessel) zum Ort des Bedarfs und von dort zurück zur Heizung. Das Wärmemedium ist meist Wasser. Wärme-Ausstrahlungsmedien am Verbrauchsort sind die bekannten Radiatoren im Raum: Heizkörper. Durch die Abgabe von Wärme (=Energie) am Verbrauchsort über die Radiatoren kühlt das Wärmemedium Wasser ab. Nach Durchlauf durch den Radiator wird es über den Rücklauf zur Heizung transportiert. Auch diese Aufgabe übernimmt die Umwälzpumpe.

Unbundling

Im liberalisierten Telekommunikationsmarkt die regulatorisch vorgesehene Pflicht marktbeherrschender Netzbetreiber (überwiegend die früheren Monopolisten), jene Leitungssegmente des Zugangsnetzes, die von der lokalen Vermittlungsstelle zum Teilnehmer führen, anderen Betreibern gegen Entgelt zur Verfügung zu stellen.

UNI

User Network Interface. Schnittstelle, an welcher der Service der Kundin übergeben wird. Das UNI grenzt den Verantwortungsbereich zwischen SFN und der Kundin ab.

Unicast

Bezeichnet die Übertragung von Nachrichten zwischen einem Sender und einem einzigen Empfänger.

Unified Communications

Unified Communications (UC) (englisch für „vereinheitlichte Kommunikation“), oft auch Real-Time Communication (RTC) (englisch für „Echtzeitkommunikation“) genannt, beschreibt die Integration von Kommunikationsmedien in einer einheitlichen Anwendungsumgebung. Die Idee hinter Unified Communications ist, durch eine Zusammenführung aller Kommunikationsdienste und die Integration mit Präsenzfunktionen, wie sie aus Instant Messengern bekannt sind, die Erreichbarkeit von Kommunikationspartnern in verteilter Arbeit zu verbessern und so geschäftliche Prozesse zu beschleunigen. UC kann als Erweiterung von Unified Messaging verstanden werden; Letzteres bezieht sich auf die Nachrichtenintegration in einem Portal und damit auf asynchrone Medien, während UC die Integration synchroner Medien zum Ziel hat.

Upper Ports

Upper-level entryways into the ITER vacuum vessel. The 18 upper ports will provide access into the vessel for remote handling, diagnostics, heating, and vacuum systems.

USV

Unterbruchsfreie Stromversorgung

Vacuum Pumps

Pumps which remove gas, usually air, from a chamber, leaving it under vacuum. A variety of types are used in ITER, depending on the quality and degree of the vacuum needed.

Vacuum Vessel

The Vacuum Vessel establishes the confinement barrier in a tokamak and limits the heat flux to the toroidal field coils. It provides low-impurity volume for the reacting plasma.

VALIDAT

VALIDAT garantiert die Qualität beim Datenaustausch über Schnittstellen zwischen unterschiedlichen CAD-Plattformen. Dies ist beipielsweise erforderlich, wenn weltweit verteilte Entwicklerteams zusammen an einem Projekt arbeiten.

VDSL

Very High Speed Digital Subscriber Line (VDSL) ist eine DSL-Technik, die wesentlich höhere Datenübertragungsraten über gebräuchliche Telefonleitungen liefert als beispielsweise ADSL. Wie alle DSL-Techniken benutzt auch VDSL für das letzte Stück der Übertragungsstrecke zum Kunden die (verdrillte) Kupferleitung.

Versiegelung von Flächen

Flächenversiegelung oder Bodenversiegelung bezeichnet das Bedecken des natürlichen Bodens durch Bauwerke des Menschen. Von Flächenversiegelung wird deshalb gesprochen, weil in den Boden kein Niederschlag mehr eindringen kann und so viele der dort normalerweise ablaufenden Prozesse gestoppt werden.

Versinterung/Verschlackung

Asche besitzt eine so bezeichnete Ascheerweichungstemperatur, ab der sie vom festen in den flüssigen Zustand übergeht: Sie wird weich. Dies wird als Versinterung oder Verschlackung bezeichnet. Versinterung bzw. Verschlackung kann für Pelletfeuerungen ein Problem werden: Denn wenn die versinterte Asche wieder abkühlt, härtet sie zu Brocken aus. Wenn sie nicht von der Ascheaustragung des Kessels aus der Brennkammer entfernt werden kann, sammelt sie sich dort an, stört den Betrieb und verursacht Heizungsausfälle. Mit dem neuen Gütezeichen ENplus wird erstmals die Ascheerweichungstemperatur als Kriterium für Holzpellets eingeführt. ENplus-A1-Pellets müssen eine Ascheerweichungstemperatur von mindestens 1.200 Grad Celsius aufweisen.

Versorgungssicherheit

Qualität der elektrischen Rund-um-die-Uhr-Versorgung. Im technischen Sinne bezeichnet sie die Abwesenheit von Stromunterbrüchen. Für statistische Zwecke wurden Normen für Stromunterbrüche geschaffen, die ein versorgungssicheres Netz kennzeichnen.

Versorgungsqualität

Die Versorgungsqualität bestimmt sich aus den Komponenten Versorgungszuverlässigkeit, Servicequalität und Spannungsqualität (siehe auch Stromqualität). Folglich wird die Versorgungsqualität hauptsächlich durch die Netzbetreiber beeinflusst.

Versorgungszuverlässigkeit

Die Versorgungszuverlässigkeit bestimmt sich aus der Verfügbarkeit des Netzes. Bestimmende Faktoren sind hauptsächlich die Unterbrechungshäufigkeit, die jeweilige Unterbrechungsdauer, die Nichtverfügbarkeit, die Wiederversorgungsdauer sowie die zeitgerechte Lieferung der Energie108.

Verteilnetz / Verteilernetz

Umfasst Nieder-, Mittel- und Hochspannungsnetze. Sie sorgen dafür, dass der Strom regional verteilt wird. Haushalte bis mittelgroße Abnehmer sind an das Verteilnetz angeschlossen, das über Umspannwerke (Transformatoren) mit dem Übertragungsnetz (Höchstspannung) verbunden ist.

Verteilnetzbetreiber

Sind für den Stromtransport im Verteilnetz und damit die lokalen Stromnetze zuständig. Zu den Aufgaben der Verteilnetzbetreiber gehört neben Wartung und Instandhaltung der Netze und dem Betrieb der Messstellen auch die Gewährung des Netzzugangs für Stromhändler und -lieferanten, wie zum Beispiel Betreibern von kleineren EEG-Anlagen. Etwa 900 Verteilnetzbetreiber gab es im Jahr 2010 deutschlandweit.

Video on demand

VOD ist ein multimedialer Dienst, der es Teilnehmern ermöglicht, zu einem beliebigen Zeitpunkt aus einer angebotenen Menge von Videos (wie Spielfilmen, Lehrmodulen oder Musik-Clips) ein Video auszuwählen und abzuspielen. Die Inhalte sind in vernetzten Video-Servern komprimiert gespeichert und werden meist über ein breitbandiges Netz (Internet) übermittelt und auf dem Fernseher oder einem anderen geeigneten Gerät abgespielt. Im TV Markt wird VOD oft als kostenpflichtiger "pay per view"- (Bezahlung pro Abruf) oder Abonnement- (Bezahlung auf zeitraumbezogener Vertragsbasis) Service angeboten.

Virtuelles Kraftwerk

Ein Verbund aus verschiedenen dezentralen Stromerzeugungsanlagen, die zusammengeschaltet werden. Gesteuert wird ein solches Netzwerk aus kleineren Erzeugern zentral. Durch die enge Vernetzung der Einzelanlagen bekommen die vielen dezentralen Anlagen den Charakter eines Großkraftwerks. Bausteine eines virtuellen Kraftwerks können z.B. Photovoltaikanlagen, Windräder, Biogasanlagen, Blockheizkraftwerke oder Wasserkraftanlagen aber auch Energiespeicher sein, die zusammen gekoppelt betrieben werden. Die Vorteile und Schwachstellen der einzelnen Technologien lassen sich durch die Zusammenschaltung insgesamt ausgleichen. Das Zusammenspiel sowohl von fluktuierenden als auch regelbaren Einspeisern gewährleistet eine sichere und flexible Stromerzeugung. Ein virtuelles Kraftwerk kann z.B. Lastspitzen glätten oder Regelenergie bereitstellen. Die Bezeichnung „virtuell“ rührt daher, dass der Erzeugungsverbund nach außen hin wie ein einzelnes großes Kraftwerk erscheint, aber eigentlich kein einzelnes Kraftwerk existiert, sondern mehrere, über verschiedene Standorte verteilte Anlagen.

VLAN

Virtual Local Area Network. Ist ein logisches Teilnetz eines Switches oder eines gesamten physischen Netzwerks.

VoIP/IP-Telefonie/Internet-Telefonie/Festnetz-IP

IP-Telefonie (Internet-Protokoll-Telefonie), auch Internet-Telefonie oder Voice over IP (VoIP) genannt, ist das Telefonieren über Computernetzwerke, welche nach Internet-Standards aufgebaut sind. Dabei werden für Telefonie typische Informationen, d. h. Sprache und Steuerinformationen beispielsweise für den Verbindungsaufbau, über ein auch für Datenübertragung nutzbares Netz übertragen. Bei den Gesprächsteilnehmern können Computer, auf IP-Telefonie spezialisierte Telefonendgeräte oder klassische Telefone, die über spezielle Adapter angeschlossen sind, die Verbindung herstellen.

IP-Telefonie ist eine Technologie, die es ermöglicht, den Telefondienst auf IP-Infrastruktur zu realisieren, so dass diese die herkömmliche Telefontechnologie samt ISDN und allen Komponenten ersetzen kann. Zielsetzung dabei ist eine Reduzierung der Kosten durch ein einheitlich aufgebautes und zu betreibendes Netz.

Vorlauftemperatur

Temperatur des Heizwassers, das in die Heizkörper bzw. Fussbodenheizung eingespeist wird (zurück fliesst der Rücklauf). Für den Wirkungsgrad verschiedener Wärmeerzeuger ist die bei der maximalen Heizleistung erforderliche Vorlauftemperatur von Bedeutung: je tiefer, desto besser. Tiefe Vorlauftemperaturen sind auch komfortabler, erfordern aber grössere Heizkörper bzw. mit kleinerem Rohrabstand verlegte Fussbodenheizungen.

VPBX

Virtuelle Telefonanlage (Virtual PBX)

VPN

Ein Virtual Private Network, deutsch: Virtuelles Privates Netz, ist ein Kommunikationsnetz, das zum Transport privater Daten ein öffentliches Netz nutzt. Die Verbindung über das öffentliche Netz läuft dabei durch so genannte Tunnel und wird üblicherweise verschlüsselt. Allerdings bedeutet der Begriff „Private“ nicht zwangsläufig, dass es sich um eine verschlüsselte Übertragung handelt. Die heute gebräuchliche Interpretation für VPNs sind die IP-VPNs, bei denen die Teilnehmer über IP-Tunnel verbunden sind.

Walze (Kollerwalze)

Kollerwalzen sind zentraler Bestandteil von Pelletpressen. Man kann sagen: Im Prinzip reduziert sich der eigentliche Pressvorgang von zum Beispiel Holzpellets in einer Pelletpresse auf die Maschinenbestandteile Kollerwalzen und Matrize, die im vorderen Bereich der Pelletpresse angesiedelt sind. Kollerwalzen sind, entweder mit senkrechten Riefen auf der Außenfläche oder alternativ auch Bohrungen versehene Zylinder aus massiven Stahl. Ihre Aufgabe ist, den Rohstoff, zum Beispiel Sägespäne, der in den Pressraum einer Pelletpresse von von oben „einrieselt“, in die Pelletform (=Matrize) hinein zu walzen. Die Riefen oder Bohrungen dienen dabei zum besseren Eintrag des Materials in die Matrize.
Bei der Matrize handelt es sich um einen ringförmige Pressform aus Stahl, in der sich etliche Tausend Bohrkanäle befinden, in die die Kollerwalzen den Rohstoff hineinwalzen, während die Matrize rotiert. An der Außenseite der Matrizen sprießen Endlos-Pelletstränge hervor, die von Schermessern permanent abgeschert werden, so dass die bekannten Pellets mit mehr als 4,5 Zentimeter Länge entstehen.

WAN

Wide Area Networke sind für die Sprach- oder Datenübertragung über weite Strecken hinweg konzipiert. Die Konzeption solcher Netze wird im Wesentlichen durch das Dienstangebot geprägt. So eignet sich das klassische analoge Fernsprechnetz ebenso wie ISDN für die Telefonie. Dagegen wurden die öffentlichen Datenpaketnetze für Datenübertragungsdienste konzipiert.

WAP (Wireless Application Protocol)

Das Wireless Application Protocol (WAP) bezeichnet eine Sammlung von Technologien und Protokollen, deren Zielsetzung es ist, Internetinhalte für die langsamere Übertragungsrate und die längeren Antwortzeiten im Mobilfunk sowie für die kleinen Displays der Mobiltelefone verfügbar zu machen.

Wärmeanomalie

In vulkanisch nicht aktiven Regionen nimmt die Temperatur normalerweise mit 3°C pro 100 m Tiefe zu. Steigt die Temperatur schneller an, spricht man von einer geothermischen Wärmeanomalie. Zum Beispiel herrschen im Oberrheingraben durch aufsteigende, heiße Tiefenwässer stellenweise schon in 1 km Tiefe 100°C. Das ist einmalig in Mitteleuropa.

Wärme-Kraft-Koppelung (WKK)

Kombinierte Erzeugung von Wärme und Kraft (in der Regel als Elektrizität), z.B. mittels Gas- oder Dieselmotoren, wobei Kühlwasser- und Abgaswärme über Wärmetauscher genutzt werden. Bei Kraftwerken mit Dampfturbinen und Wärmeauskoppelung spricht man auch von Kraft-Wärme-Koppelung (weil die Elektrizitätserzeugung im Vordergrund steht) oder auch von Heizkraftwerken. Kleine kompakte Anlagen werden auch als Blockheizkraftwerke (BHKW) bezeichnet.

Wärme-Kraft-Kopplung

Gleichzeitige Erzeugung von Strom und Heizwärme, z. B. in Heizkraftwerken oder Blockheizkraftwerken

Wärme-Kraft-Kopplungsanlagen (WKK)

WKK-Anlagen nutzen gleichzeitig mechanische Energie, die in der Regel unmittelbar in elektrischen Strom umgewandelt wird, und Wärmeenergie für Heizzwecke (Fernwärme oder Nahwärme) oder für Produktionsprozesse (Prozesswärme). Die Abgabe von ungenutzter Abwärme an die Umgebung wird dabei weitestgehend vermieden. Gas, konventionelles oder Biogas, wird dabei als Primärenergieträger verwendet.

Wärmeabgabe

Heizwärme kann über verschiedene Systeme an die Räume abgegeben werden: Heizkörper (Radiatoren, Heizwände, Konvektoren), Fussbodenheizung, andere Flächenheizungen (in Wänden eingebaut), Luftheizung (nur bei sehr gutem Wärmedämmstandard sinnvoll). Heizkörper sollten grundsätzlich mit Thermostatventilen ausgerüstet werden.

Wärmebrücke

Wärmebrücken sind Schwachstellen in der thermischen Gebäudehülle, über welche verhältnismässig viel Wärme an die Umgebung verloren geht. Sie entstehen beispielsweise bei Anschlüssen (Fenster) oder bei Bauteilen aus gut wärmeleitenden Materialien. Es gibt konstruktive und geometrische Wärmebrücken. Konstruktive Wärmebrücken entstehen durch Einbauten oder Materialien mit höherer Wärmeleitfähigkeit oder fehlender Wärmedämmung, beispielsweise Stahlbetonbauteile, die eine gedämmte Aussenwand durchstossen. Typische Wärmebrücken sind auch Balkone, Rollladenkästen, Mauersohlen, Fensterrahmen und Fensterstürze, Heizkörperbefestigungen im Mauerwerk, Heizkörpernischen oder Deckenanschlüsse. Geometrische Wärmebrücken ergeben sich immer dann, wenn der Innenfläche eine größere Außenfläche gegenüber liegt, durch die Wärme abfliessen kann, also beispielsweise an Gebäudeecken oder Versprüngen. Das Problem: an den Wärmebrücken sinkt die Oberflächentemperatur auf der Innenseite stark ab. Dadurch schlägt sich an dieser Stelle Feuchtigkeit aus der Raumluft nieder. Häufig bildet sich an solchen meist versteckt gelegenen Stellen dann Schimmel oder andere Kondensationsschäden.

Wärmedämmung

Umgangssprachlich auch „Isolierung“. Mit Schichten aus schlecht wärmeleitendem (also gut wärmeisolierendem) Material wird der Wärmeverlust durch ein Bauteil vermindert und so Energie gespart, aber auch der Komfort erhöht (kalte Wände etc. sind ungemütlich). Mit üblichen Wärmedämmstoffen sind Dämmstärken von 10 bis 30 cm für Aussenwände, Dach etc., 4 bis 12 cm für warme Leitungen sinnvoll. Neue Vakuum-Elemente bringen die gleiche Dämmwirkung mit etwa 5x kleinerer Stärke.

Wärmeerzeuger

Apparat, der durch Energieumwandlung Wärme bereitstellt, z.B. durch Verbrennung (Heizkessel) oder durch einen Wärmepumpenprozess oder durch Einfangen von Sonnenstrahlung.

Wärmepumpe (WP)

Eine Wärmepumpe entzieht der Umwelt (umgebende Luft, Grundwasser oder Erdreich) Wärmeenergie und hebt ("pumpt") diese in einem sogenannten Kältekreislauf auf ein verwertbares höheres Temperaturniveau an. Als Antrieb dient meist ein Elektromotor; als Wärmequellen "tiefe Temperatur" kommen Aussenluft, Abluft, Erdreich/Untergrund (Erdsonden), Grund-, Oberflächenwasser in Frage.

Wärmepumpenboiler

Kompakter Speicher-Wassererwärmer (Boiler), der auf- oder angebaut eine Luft-Kleinwärmepumpe enthält (nur für 1 bis 3 Wohnungen). Diese erwärmt das Wasser mit 25 bis 30% des Elektrizitätsverbrauchs eines gewöhnlichen Elektroboilers,wobei die Umgebungsluft als Wärmequelle abgekühlt wird.

Wärmerückgewinnung (WRG)

Nutzbarmachung von Abwärme aus einer Anlage/einem Prozess (z.B. aus Abluft oder Abwasser), meist mittels Wärmetauscher. Wird die Wärme für einen anderen Prozess verwendet, spricht man auch von Abwärmenutzung.

Wärmeschutzverglasung

Bei der Wärmeschutzverglasung wird eine der Glasscheiben mit einer hauchdünnen unsichtbaren Silberschicht bedampft. Sie lässt die kurzwelligen Lichtstrahlen in den Wohnraum hinein und reflektiert die langwelligen Wärmestrahlen aus dem Wohnraum wieder nach innen. Wärme gelangt von außen hinein und kann nicht mehr entweichen. Wärmeschutzverglasung hat einen dreimal besseren Wärmeschutz als bisherige Isolierverglasungen.

Wärmespeicherfähigkeit

Die Wärmespeicherfähigkeit gibt an, wie lange eine Konstruktion braucht, um auszukühlen. Meist haben Materialien mit hohem Dämmwert eine geringere Speicherfähigkeit als Materialien mit schlechtem Dämmwert. Die Speicherfähigkeit ist aber trotzdem für das Raumklima wichtig, da sie Temperaturspitzen ausgleichen kann und damit zu hohe Temperaturschwankungen vermeiden hilft.

Wärmetauscher

Apparatur, die Wärme bzw. thermische Energie von einem Stoffstrom auf einen anderen überträgt. Wärmetauscher werden unter anderem bei der hydrothermalen Stromerzeugung oder der Solarthermie eingesetzt.

Wärmeträger

Als Wärmeträger wird einStoff bezeichnet, der dem Wärmetransport und/oder der Wärmespeicherung dient.

Warmwasserspeicher

Auch "Boiler" genannt: enthält erwärmtes Trinkwasser. Ein Warmwasserspeicher soll etwa einen Tagesbedarf enthalten, wenn er nur 1x täglich aufgeheizt wird (bei Elektroboilern), bei mehrmaliger Erwärmung pro Tag entsprechend weniger.

Wasserkraft

Energie, die mit Hilfe von Wasserrädern oder Wasserturbinen aus fließendem Wasser gewonnen wird. Das Wasser setzt eine Turbine in Bewegung, die einen Generator zur Stromerzeugung antreibt.
Dabei wird die Wasserkraftnutzung im Binnenland in folgende drei Bereiche unterteilt:

  • Laufwasserkraftwerke (Flusskraftwerke)
  • Speicherwasserkraftwerke (Talsperren, Stauseen)
  • Pumpspeicherkraftwerke

Bei der Meeres-Wasserkraftnutzung, die sich größtenteils noch in der Phase der Forschung und Entwicklung befindet, ist im Wesentlichen zwischen den folgenden Möglichkeiten zu unterscheiden:

  • Meeresströmungskraftwerke
  • Gezeitenkraftwerke
  • Wellenkraftwerke
Wasserstoff

Chemisches Element. Mit der Transformation des Energieversorgungssystems auf Erneuerbare Energien gewinnt Wasserstoff als Speichermedium an Bedeutung. Das Gas kann per Elektrolyse durch die Aufspaltung von Wasser in seine Bestandteile Sauerstoff und Wasserstoff hergestellt werden. Hierbei kann künftig auf zeitweilig überschüssige Wind- und Solarstrommengen zurückgegriffen werden. Da Wasserstoff ein gut speicher- und transportfähiger Energieträger ist (bis zu fünf Prozent lassen sich direkt in das Erdgasnetz einspeisen), kann er als Langzeitspeicher und in vielfältigen Anwendungen eingesetzt werden. Auch als Antrieb für Autos mit einer Brennstoffzelle kann Wasserstoff genutzt werden.

Wave Power

Wave power is generated from the conversion of the kinetic energy associated with the rise and fall of ocean waves into electrical energy via a range of capture and conversion technologies, including hydraulic rams, pumps and turbine technologies.

Wearable Computer

Wearable computers and their interfaces are designed to be worn on the body, such as a wrist-mounted screen or head-mounted display, to enable mobility and hands-free/eyes-free activities. Traditional uses are for mobile industrial inspection, maintenance and the military. Consumer uses include display peripherals, computer-ready clothing and smart fabrics. MIT has also demonstrated SixthSense, a gesture-controlled necklace device that projects digital information onto real-world objects and locations.

Webcast

Webcast bezeichnet die Sendung von audiovisuellen Inhalten über das Internet. Webcasts haben dabei in der Regel informierende oder wissenschaftliche Inhalte.

Web-Interface

Als Webschnittstelle bezeichnet man eine Schnittstelle zu einem System, die über das Hypertext Transfer Protocol (HTTP) angesprochen werden kann. Dabei handelt es sich um eine grafische Benutzeroberfläche (GUI), über die ein Benutzer mit Hilfe eines Webbrowsers mit dem System interagieren kann, oder einen Webdienst, durch den das System anderen Systemen Daten oder Funktionen zur Verfügung stellt.

Wechselrichter

Elektrisches Gerät zur Umwandlung von Gleich- und Wechselstrom oder umgekehrt.

Wellenkraftwerk

Erzeugt Strom durch die Energie von Meereswellen.

Wertschöpfung / Kommunale Wertschöpfung

Der Begriff der „Wertschöpfung“ sowie der „kommunalen Wertschöpfung“ bezeichnet die Schaffung von ökonomischen Werten im Allgemeinen bzw. auf kommunaler Ebene. Eine Studie des Instituts für Ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) berechnet die kommunale Wertschöpfung als Summe aus:

  • den erzielten Gewinnen (nach Steuern) beteiligter Unternehmen,
  • den Nettoeinkommen der beteiligten Beschäftigten
  • den auf Basis der betrachteten Wertschöpfungsschritte gezahlten Steuern.

Die „kommunale Wertschöpfung“ durch Erneuerbare Energien in Deutschland ist eine Teilmenge der gesamten Wertschöpfung, die durch Produktion, Errichtung und Betrieb von Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien induziert wird. Zieht man von der gesamten Wertschöpfung diejenigen Vorleistungen und Rohstoffe ab, die aus dem Ausland kommen, so verbleibt die Wertschöpfung, die dem nationalen Bezugsraum zuzurechnen ist. Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional, wohingegen die Wertschöpfung der Energieversorgung aus importierten fossilen Energieträgern zu großen Teilen im Ausland stattfindet.

Wertschöpfungsanteil

Anteil eines Produktionsschrittes, eines Unternehmens oder einer Branche an der gesamten Wertschöpfung eines Erzeugnisses. Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus erneuerbaren Energieträgern findet vor allem in Deutschland statt, wohingegen die Wertschöpfung der Energieversorgung aus importierten fossilen Energieträgern zu großen Teilen im Ausland stattfindet.

Wertschöpfungskette

Mehrstufiger Prozess, der bei der Erstellung eines Produktes abläuft – von der Rohstoffbeschaffung über verschiedene Stufen der Produktion bis hin zum Vertrieb. In dieser Kette können verschiedene Unternehmen oder Branchen unterschiedliche Anteile an der Wertschöpfung haben.

WEST

The upgrade of the Tore Supra tokamak in France to a test bed for ITER, with supplementary magnetic coils and a new ITER-like tungsten divertor. See the West websitehttp://west.cea.fr/en/index.php

White Papers

Als White Papers werden Überblicke über Leistungen, Standards und Technik zu IT-Themen bezeichnet. Hierzu zählen auch Anwenderbeschreibungen, Fallstudien und Marktforschungsergebnisse. 

Wibree

Please refer to Bluetooth Low Energy (see entry above).

WIM (WAP identity module)

Used in Wireless Transport Layer Security (WTLS) and application-level security functions. A WIM can be used to process and store user identification and authorization information. It also can be used to store encryption and authentication keys, and to perform encryption and digital signature functions on the module. A WIM can be a hardware device, such as a smart card or SIM.

WIMAX

Worldwide Interoperability for Microwave Access, Synomym für den Standard IEEE 802.16. Oberbegriff für drahtlose Zugangssysteme (bzw. deren Luftschnittstellen) zu Breitbandnetzen. Die WiMAX-Technologie ist aufgrund ihrer Reichweite und ihrer hohen Bitraten in der Lage, Unternehmen und Privathaushalten einen drahtlosen stationären Breitbandzugang zum Internet und zu anderen Breitbandnetzen zu verschaffen. Eine mobile Variante ist besonders für Unternehmen von Interesse: Sie können sogenannte "nomadische Notebook-Nutzer" bedienen, die sich von verschiedenen Aufenthaltsorten innerhalb oder ausserhalb des Unternehmens in das Internet oder Intranet einloggen müssen.

Windklasse

Windkraftanlagen können für verschiedene Windklassen zugelassen werden. Die Windklassen der IEC (International Electrotechnical Commission) spiegeln die Auslegung der Anlage für windstarke oder windschwache Gebiete wider. Charakteristisch für Windkraftanlagen in höheren Klassen (weniger Wind) sind größere Rotordurchmesser bei gleicher Nennleistung und oft auch ein höherer Turm. Als Bezugswerte werden die durchschnittliche Windgeschwindigkeit in Nabenhöhe und ein Extremwert verwendet, der statistisch nur ein Mal im 10-Minuten-Mittel innerhalb von 50 Jahren auftritt.In Deutschland gibt es zudem die Einteilung des Deutschen Institutes für Bautechnik (DIBt) in Windzonen.

Windkraftkonverter

Ein Sammelbegriff für Windenergieanlagen/Windkraftanlagen, die die kinetische Energie des Windes in elektrische Energie und damit in Strom umwandeln könne.
(kinetische Energie ist die Energie, die ein Körper aufgrund von Bewegung enthält, also die Arbeit, die nötig ist, um ihn zu bewegen)

Windkraftwerk

Anlage zur Gewinnung von elektrischer Energie aus Wind. Man unterscheidet die Anlagen nach ihren Standorten im Binnenland, küstennah oder auf See (offshore).

Windlast

Druck bzw. Sog, der durch direkte Windeinwirkung auf die äußere Oberfläche eines Gebäudes ausgeübt wird. (Einheit: N/m2)

Winterwert

Nutzungsgrad / Jahresarbeitszahl für die Heizung mit/ohne Warmwassererwärmung in der Heizperiode.

Wireless Power

A wireless power supply facilitates the charging or direct powering of electrical and electronic equipment using inductive or radio frequency (RF) energy transfer. Inductive systems are preferred for short ranges (a few centimeters) and can provide very high levels of power equaling several thousand watts or more. RF power transfer operates over longer distances (tens or hundreds of meters or more) and provides more modest levels of power (a few milliwatts or less).

Wirkleistung

Die Wirkleistung ist die elektrische Leistung, die für die Umwandlung in andereLeistungen verfügbar ist. Sie treibt Wärmepumpen an, erzeugt Licht und wirdfür viele andere Anwendungen benötigt.

Wirkungsgrad

Verhältnis von Energieeinsatz und erhaltener Leistung (z.B. Strom oder Wärme). Der Gesamtwirkungsgrad von Anlagen zur Stromproduktion setzt sich zusammen aus dem elektrischen und dem thermischen Wirkungsgrad. So kann man den Wirkungsgrad erhöhen, indem man auch die Wärme, die bei der Stromerzeugung entsteht, nutzt.

Wirtschaftlichkeit

Das Verhältnis von Aufwand und Ertrag. Die Wirtschaftlichkeit ist ein Maß für Effizienz. Sie entscheidet darüber, ob ein Produkt oder eine Technologie im Wettbewerb bestehen kann.

WLAN

Wireless Local Area Network (drahtloses lokales Netzwerk – Wireless LAN) bezeichnet ein lokales Funknetz. In manchen Ländern weitläufig auch als Wi-Fi bekannt.

World Wind Energy Association (WWEA)

Internationaler Dachverband zur Förderung der Windenergie mit Sitz in Bonn. Wurde 2001 gegründet und hat ihren Sitz in Bonn. 250 Mitgliedsorganisationen, darunter 65 Windenergieverbände auf nationaler Ebene, knapp 50 wissenschaftliche Forschungseinrichtungen und über 120 Unternehmen aus der Windenergiebranche.

WSG

Wholesale Gateway von Swisscom

WV

Wholesale Vertrag

X.25

X.25 ist ein Übertragungssstandard für synchrone Paketvermittlung über das Telefon-Netzwerk, die von der ITU-T (Bereich der Internationalen Fernmeldeunion) standardisierte Protokollfamilie wird besonders für grossräumige Computernetze (WANs) genutzt .

XMDF

Crossover Distribution Frame

Zertifikat/Label

MINERGIE, MINERGIE-P, MINERGIE-A, MINERGIE-ECO, MINERGIE-P-ECO und MINERGIE-A-ECO sind Labels bzw. Gebäudestandards, nach welchen Objekte zertifiziert werden können. Die nach diesen Labels zertifizierten Objekten werden mit einem Zertifikat ausgezeichnet und mit einer Plakette beschriftet.

ZigBee

ZigBee is a global wireless mesh networking technology based on the IEEE 802.15.4-2003 standard. Consumer applications include electronics, smart meter infrastructure, home automation and machine-to-machine automation. The technology can be used in several topologies, such as point-to-point or simple mesh. Battery life and low cost — a chip costs $1 to $2; $2 to $4 (with a controller required for most applications) — are prime concerns about the technology, and ZigBee’s targeted battery life and data rates differentiate it from Wi-Fi.

Zirkulationsleitung

Die Zirkulationsleitung sorgt in einer zentralen Warmwasserversorgung dafür, dass an den Zapfstellen auch schnell warmes Wasser austritt, wenn der Zapfhahn geöffnet wird. Dazu zirkuliert über die Zirkulationsleitung dauernd Wasser zwischen dem Speicher und den Zapfstellen. Dies verursacht trotz Isolierung bedeutende Wärmeverluste, die aus dem Speicher gedeckt werden. Die Zirkulation des Wassers sollte daher temperatur- oder zeitabhängig gesteuert werden, um unnötige Wärmeverluste zu vermeiden. Bei elektrischer Rohrbegleitheizung ist keine Zirkulationsrückleitung nötig, aber teure Energie (Strom).

Zündstrahlmotoren

Motoralternative zum Gasmotor (Ottomotor) im Biogas-Blockheizkraftwerk. Im Zündstrahlmotor wird über Einspritzdüsen dem Gas-Luft-Gemisch Zündöl zugeführt beim Starten und beim laufenden Betrieb des Motors. Fragwürdig grundsätzlich aus Erneuerbare-Energien-Sicht ist, wenn als Zündöl fossiles leichtes Heizöl in einer Erneuerbare-Energien-Anlage (Biogas-BHKW) verwendet wird. Ältere Zündstrahlmotoren kommen auf einen Zündölanteil von bis zu zehn Prozent vom gesamten Kraftstoffverbrauch (in diesem Fall Zündöl und Biogas).

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