Enterprise-Resource-Planning (ERP) bezeichnet die unternehmerische Aufgabe, Ressourcen wie Kapital, Personal, Betriebsmittel, Material, Informations- und Kommunikationstechnik, IT-Systeme im Sinne des Unternehmenszwecks rechtzeitig und bedarfsgerecht zu planen und zu steuern. Gewährleistet werden soll ein effizienter betrieblicher Wertschöpfungsprozess und eine stetig optimierte Steuerung der unternehmerischen und betrieblichen Abläufe.

Eine Kernfunktion von ERPS ist in produzierenden Unternehmen die Materialbedarfsplanung, die sicherstellen muss, dass alle für die Herstellung der Erzeugnisse und Komponenten erforderlichen Materialien an der richtigen Stelle, zur richtigen Zeit und in der richtigen Menge zur Verfügung stehen. Diese Aufgabe ist heutzutage nur noch mit Hilfe von IT-Systemen auf Basis einer modernen Informations- und Kommunikationstechnik zu erreichen.

Ethernet ist eine Technologie, die Software (Protokolle usw.) und Hardware (Kabel, Verteiler, Netzwerkkarten usw.) für kabelgebundene Datennetze spezifiziert, welche ursprünglich für lokale Datennetze (LANs) gedacht war und daher auch als LAN-Technik bezeichnet wird. Sie ermöglicht den Datenaustausch in Form von Datenframes zwischen den in einem lokalen Netz (LAN) angeschlossenen Geräten (Computer, Drucker und dergleichen). In seiner ursprünglichen Form erstreckt sich das LAN dabei nur über ein Gebäude; Ethernet über Glasfaser hat eine Reichweite von 10 km und mehr.

Der Begriff Einspeisemanagement wird üblicherweise für Konzepte zur netzdienlichen Nutzung von dezentraler Erzeugungen verwendet. Ein Einspeisemanagement ist ein auf den unteren Netzebenen stattfindender Redispatch. Einspeisung wird aufgrund der lokalen Netzsituation zu mehr oder minder grösseren Teilen heruntergefahren bzw. abgeregelt und steht nicht mehr zur Verfügung im System. Die Ausprägung des Einspeisemanagements ist abhängig von der Erzeugungstechnologie (z. B. Photovoltaik oder WKK), die angesteuert wird.

Der Endverbraucher kann ein Haushalt oder ein Industriekunde, etc. sein. Er verbraucht elektrische Energie und verfügt über statische und flexible Lasten. Die flexiblen Lasten können durch ihn oder durch Dritte, wie den VNB oder einen Energiedienstleister / Aggregator gesteuert werden.

Dieser Netzfehler kann auch als Erdkurzschluss bezeichnet werden. Erdschlüsse sind Verbindungen eines Phasenleiters (isoliertes Netz) mit der Erde und entstehen meist über dritte Gegenstände, wie bspw. Bäume oder Bagger, die unbeabsichtigt die Leitung berühren. Die auftretenden Ströme in isolierten Netzen sind i.d.R. deutlich niedriger als jene von Kurzschlüssen. Erdschlüsse müssen je nach Netz geortet und automatisch abgeschaltet werden.

Ensemble interactions describe the syncing of a user’s multiple devices to support the completion of a task in an optimal manner. This was first demonstrated in video calls, in which the calls shifted automatically from a mobile handheld device to a large-screen TV as the user walked into a room and used gesture controls to “throw” a video from a mobile device to a larger monitor. As the complexity of ensemble interactions grows with the number of smart networked equipment, support for multitasking and collaborative activity will ensue.

Extreme low-energy servers are systems constructed around processor types that were originally designed for very low-power environments, typically in devices like smartphones or in an object with a processor embedded inside.

Energy management systems (EMSs) make up the “central nervous system” of the power transmission network and are the critical governing component of the power grid’s operational reliability. EMSs perform state estimation, contingency analysis and other advanced applications. Operator training applications offer offline study modes and real-time simulations.

Energy trading and risk management (ETRM) systems involve commercial decision making and market execution using an integrated system that enables data exchanges among trade floor, operations, credit, contract and accounting functions. Integral to the process are event and trade identification/capture, comprehensive risk management strategies/policies, scheduling/nomination/transportation and settlement execution. The process also provides for price transparency, market monitoring, controlled access and regulatory compliance.

Electronic paper refers to several reflective display technologies that do not require a backlight and can be viewed in conditions of good ambient illumination. Bistable pixels — that remain in a particular state after the power is removed — are used. For static images, this results in ultralow energy consumption. Most electronic paper technologies involve physical movement within the pixel to facilitate a change from light to dark, or to change color. The performance achieved has therefore been slower than with other displays, such as LCDs.

Der Energieinhalt der Energieträger entspricht den Werten in der Tabelle „Energie und Strompreise“ und kann dort angepasst werden.

The Experimental Advanced Superconducting Tokamak (EAST) is an experimental superconducting tokamak magnetic fusion energy reactor in Hefei, the capital city of Anhui Province, in eastern China. See this english.hf.cas.cn/ic/ip/east/

A stream of electrons moving with the same velocity and direction in neighbouring paths and usually emitted from a single source such as a cathode.

(ECRH) An external mode of heating the plasma through resonant absorption of energy by introducing electromagnetic waves into the plasma at the cyclotron frequency of electrons.

Edge Localized Mode. Regular, energetic bursts of energy and particles that escape from the magnetic field surrounding the plasma and cause loss of energy. The mitigation of this phenomenon is an important preoccupation of tokamak physics.

The ratio of instantaneous plasma energy content to the net power flow into the plasma required to maintain that energy content.

Mid-level entryways into the ITER vacuum vessel. The 17 equatorial ports will provide access into the vessel for remote handling, diagnostics, heating, and vacuum systems.

EUROfusion, the European Consortium for the Development of Fusion Energy, manages European fusion research activities on behalf of Euratom. See: https://www.euro-fusion.org/.

Enterprise Application Integration (EAI) ist ein Konzept zur unternehmensweiten Integration der Geschäftsfunktionen entlang der Wertschöpfungskette, die über verschiedene Applikationen auf unterschiedlichen Plattformen verteilt sind.

Enterprise Content Management umfasst die Technologien zum Erfassen, Verwalten, Speichern, Bewahren und Bereitstellen von Content und Dokumenten zur Unterstützung von organisatorischen Prozessen. ECM setzt sich aus drei Einzelbegriffen zusammen, die in dieser Kombination eine spezielle Bedeutung haben. Enterprise steht für unternehmensweit im Sinne einer einheitlichen, von allen Beteiligten im Unternehmen nutzbaren Lösung. Content steht für beliebige Inhalte in elektronischen Systemen. Management wird im Sinne eines Softwaresystems benutzt und steht für die Verwaltung, Verarbeitung und Kontrolle von Systemen.

Unter E-Democracy versteht man die Vereinfachung und Durchführung von Prozessen zur Information, Kommunikation und Transaktion innerhalb und zwischen Institutionen der Legislative, Bürgern, Unternehmen und weiteren staatlichen Institutionen durch den Einsatz von Informations- und Kommunikations-technologien.

Enhanced Data Rates for GSM Evolution (EDGE) bezeichnet eine Technik zur Erhöhung der Datenrate in GSM-Mobilfunknetzen durch Einführung eines zusätzlichen Modulationsverfahrens. Mit EDGE werden GPRS zu E-GPRS (Enhanced GPRS) und HSCSD zu ECSD (Enhanced Circuit Switched Data) erweitert.

Alle elektronischen Verfahren zum asynchronen und vollautomatischen Versand von strukturierten Nachrichten zwischen Anwendungssystemen unterschiedlicher Institutionen.

Electronic Data Interchange For Administration Commerce and Transport (EDIFACT) ist eine Norm für den elektronischen Datenaustausch (EDI), die die vollständige oder teilweise elektronische Abwicklung vieler geschäftlicher Vorgänge zwischen Unternehmen, Branchen und Ländern möglich macht, und dies hard- und softwareunabhängig. EDIFACT sind Informationen, welche über eine standardisierte Textdatei übermittelt werden. Standardisierendes Gremium sind die Vereinten Nation (UN).

eEconomy    Bezeichnung (a) der «Internet Economy» und (b) des Programms «eEconomy»

Elektronische Bereitstellung und Abwicklung von Behördengängen, zwischen Behörden, der Wirtschaft und den Einwohner/innen

Elektronische Bereitstellung und Abwicklung von Diensten und Prozessen im Gesundheitswesen

Multipunkt zu Multipunkt Ethernet Virtual Verbindung

Enterprise Mobility fasst eine Vielfalt mobiler ICT-Lösungen für Unternehmen zur Unterstützung unterschiedlicher Formen von Mobilität unter einem einheitlichen Begriff zusammen.

European Network Exchange ist eine unternehmens- und länderübergreifende Kommunikationsplattform für die Automobilindustrie.

Elektronische Abwicklung von Zahlungen in Online-Interaktionen, z.B. bei E-Business oder E-Commerce-Transaktionen, oder Bezahlung von E-Invoicing.

Enterprise Resource Planning umfasst das Planen und Steuern der gesamten Wertschöpfungskette und zielt auf den möglichst effizienten Einsatz von Ressourcen in Unternehmensprozessen.

Endkunden Service Access Points

Synonym für Volkswirtschaften und Gesellschaften (und ihren Behörden), die sich aktiv auf dem Weg zu modernen Informations- und Wissensgesellschaften befinden

Ethernet ist eine kabelgebundene Datennetztechnologie für lokale Datennetze (LANs). Sie ermöglicht den Datenaustausch zwischen allen in einem lokalen Netz angeschlossenen Geräten. Nur in seiner traditionellen Ausprägung erstreckt sich das LAN dabei nur über ein Gebäude. Ethernet-Technologie verbindet heute auch Geräte über weite Entfernungen.

Alle Formen von elektronischen Wahlen. Dazu gehört der Einsatz von Wahlcomputern im Wahllokal sowie Internetwahlen vom heimischen PC oder Mobilgerät

EGS ist der Oberbegriff für Stimulationsverfahren der Tiefengeothermie. Diese zu Deutsch "verbesserten geothermischen Systeme“ dienen einer effizienten Erdwärmegewinnung aus Tiefengestein, sowohl zur Wärmenutzung als auch zur Stromerzeugung. Damit werden tiefe Gesteinsschichten wassergängig gemacht, wenn kein oder nicht ausreichend Thermalwasser für eine direkte Nutzung der Erdwärme vorliegt. Bei EGS wird mit hohem Druck Wasser durch ein Bohrloch in mehr als 3.000 Meter Tiefe in den Untergrund gepresst, wodurch Risse im Gestein entstehen. Anschließend wird durch das Bohrloch erneut Wasser in das unterirdische Risssystem geleitet, wo es sich erwärmt und durch ein anderes Bohrloch wieder hoch gepumpt wird. Der größte Teil der Geothermiepotenziale in Deutschland ist nur durch EGS-Verfahren wirtschaftlich erschließbar.

Authoritative weekly newspaper focusing on international politics and business news and opinion

Der effektive Heizwärmebedarf Qh,eff wird unter Berücksichtigung des effektiven, thermisch wirksamen, flächenbezogenen Aussenluft-Volumenstroms V'/AE bestimmt.

Die Effizienz der Gesamtenergie des Gebäudes setzt sich aus dem Energiebedarf für Heizung und Warmwasser sowie einem standardisierten Strombedarf zusammen, wobei die verschiedenen Energieträger mit den nationalen Energie-Gewichtungsfaktoren bewertet werden. Die aktuellen gewichteten Energiefaktoren finden Sie unter www.endk.ch.

Die Effizienz der Gebäudehülle bringt die Qualität des Wärmeschutzes zum Ausdruck, d.h. die Wärmedämmung von Wand, Dach und Boden, aber auch die energetische Qualität der Fenster. Die Effizienz der Gebäudehülle ist die massgebliche Grösse zur Beurteilung der Beheizung des Gebäudes. Sie wird durch den Heizwärmebedarf beschrieben.

Gesetzlich festgelegte Mindestvergütung für die Einspeisung von Strom aus Anlagen, die mit Erneuerbaren Energien betrieben werden, in das öffentliche Netz. In Deutschland legt das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) fest, wie viel für Strom aus den verschiedenen Erneuerbaren Energien gezahlt wird. Einspeisevergütungen gibt es inzwischen in den meisten EU-Ländern sowie in vielen Ländern weltweit.

Der Nachweis der energetischen Gebäudequalität kann gemäss SIA 380/1 auf zwei Wegen durchgeführt werden. Entweder erfüllen alle Bauteile die Einzelanforderungen – im Wesentlichen sind dies Grenz- und Zielwerte für die Wärmedurchgangskoeffizienten der Einzelbauteile. Oder es wird die Systemanforderung eingehalten – der Grenz- respektive Zielwert für den Heizwärmebedarf des Gebäudes als Ganzes. Der Nachweis über Einzelanforderungen ist einfacher, weil keine Berechnung des Heizwärmebedarfes notwendig ist. Häufig aber bietet nur der Systemnachweis genügend Planungsspielraum für die wirtschaftlichste Lösung.

Bohrmethode basierend auf der zerstörenden Wirkung elektrischer Entladungen zwischen zwei Elektroden.

Allgemein ein Vorgang, bei dem elektrischer Strom den Austausch von Elektronen zwischen zwei Reaktionspartnern auslöst. Bekanntestes Beispiel ist die Elektrolyse von Wasser. Dabei wird durch elektrischen Strom Wasser in seine beiden Bestandteile Sauerstoff und Wasserstoff aufgespalten. So wird elektrische Energie in chemische Energie umgewandelt. Wasserstoff eignet sich über einen Zeitraum von Monaten hinweg als Speichermedium.

Umfasst alle Fahrzeuge, die mit elektrischem Strom betrieben werden. Im Schienenverkehr dominieren elektrisch angetriebene Fahrzeuge, auch Elektrofahrräder sind Teil der Elektromobilität. Überwiegend wird Elektromobilität aktuell jedoch mit Elektroautos in Zusammenhang gebracht. Im Straßenverkehr erleben Elektroautos eine Renaissance, stehen allerdings noch vor der Einführung in den Massenmarkt. Noch nicht ausreichend leistungsfähige Akkus oder Brennstoffzellen, hohe Preise und fehlende Lade-Infrastruktur gelten noch als Hindernisse.

Der Emissionshandel ist ein marktwirtschaftlich orientiertes Instrument zur Begrenzung des Treibhausgasausstoßes. Die Politik gesteht einer Gruppe von Emittenten, zum Beispiel Kraftwerksbetreibern und Industrieunternehmen, eine bestimmte Menge an Kohlendioxid-Ausstoß zu. Für diese Menge werden CO2-Zertifikate ausgegeben, deren Besitz zum Ausstoß einer begrenzten Menge an Kohlendioxid berechtigt. Überschreitet ein Emittent sein Emissionskontingent, muss er weitere Zertifikate erwerben oder in Emissionsreduktionsmaßnahmen investieren. Auf diese Weise sollen zunächst die kostengünstigsten CO2-Minderungspotenziale erschlossen werden. Zudem sollen die durch den CO2-Ausstoß entstehenden externen Kosten, wie etwa Umweltschäden, (teilweise) internalisiert und die Volkswirtschaft entlastet werden.

Als Endenergie bezeichnet man denjenigen Teil der Primärenergie, welcher dem Verbraucher – nach Abzug von Transport- und Umwandlungsverlusten – zur Verfügung steht. Das Heizöl im Öltank im Keller oder der Strom in der Steckdose sind Formen von Endenergie.

Das ist die Energiemenge, die für die Gebäudeheizung, Lüftung und Warmwasserbereitung unter Berücksichtigung des Heizwärmebedarfs und der Verluste des Heizwärmesystems sowie der Warmwasseraufbereitung aufgebracht werden muss. Die Endenergie bezieht die für den Betrieb der Anlagentechnik (Pumpen, Regelung, usw.) benötigte Hilfsenergie (i.d.R. Strom) mit ein und ist daher nach den benötigten Energieträgern zu differenzieren. Die Endenergie wird an der "Schnittstelle" Gebäudehülle übergeben und stellt die Energiemenge dar, die der Verbraucher für Heizung und Warmwasser bezahlt.

Der Energiebedarf ist ein rechnerisch standardisierter Gebäudekennwert, der unter normierten Randbedingungen (zum Beispiel Nutzerverhalten und Wetterbedingungen) ermittelt wird.

Energie, die dem Wassererwärmungssystem während eines Jahres zugeführt werden muss, um den Wärmebedarf für Warmwasser zu decken (bezogen auf die Energiebezugsfläche; in MJ/m2). Der Energiebedarf für Warmwasser setzt sich zusammen aus dem Wärmebedarf für Warmwasser, den Verlusten bei der Wärmeerzeugung und Wassererwärmung, bei der Wasserspeicherung und der Wasserverteilung (inklusive der Warmhaltung der Verteilleitungen) und den Ausstossverlusten.

Summe aller ober- und unterirdischen Geschossflächen, die innerhalb der thermischen Gebäudehülle liegen und für deren Nutzung ein Beheizen oder Klimatisieren notwendig ist. Geschossflächen mit einer lichten Raumhöhe kleiner als 1,0 m zählen nicht zur Energiebezugsfläche.

Ein Nutzeffekt wird mit möglichst geringem Energieeinsatz erzielt. Unnützer Verbrauch wird vermieden.

Umfasst allgemein alle Maßnahmen, die den Energieverbrauch senken. Energieeinsparung ist allerdings nicht das Gleiche wie die Steigerung der Energieeffizienz: Bei der Steigerung der Energieeffizienz geht es darum, durch technische Mittel weniger Energie für die gleiche Leistung aufzuwenden. Demgegenüber bezieht sich der Begriff Energieeinsparung meist auf ein geändertes Nutzerverhalten, das den Energieverbrauch reduziert. Im Falle des Autoverkehrs bedeutet Effizienzsteigerung zum Beispiel, dass durch technische Weiterentwicklungen für dieselbe Strecke weniger Energie in Form von Kraftstoff benötigt wird. Energie einsparen lässt sich aber auch durch ein verändertes Nutzerverhalten, zum Beispiel durch die Reduktion der Geschwindigkeit oder den Umstieg auf das Fahrrad.

Für die Klassierung in die Energieetikette werden die berechneten Kennzahlen auf Standard-Kennzahlen (Grenzwerte) nach SIA 380/1, SIA MB 2031 für Neubauten bezogen.

Energieholz ist die Bezeichnung für Holz von schnell wachsenden Baumarten wie Pappel, Weide oder Rhobinie, die zu energetischen Zwecken auf landwirtschaftlichen Flächen in Form von Kurzumtriebplantagen angepflanzt werden.

Das Verhältnis des Primärenergieverbrauchs zum Bruttosozialprodukt einer Volkswirtschaft. Auch für kleinere Bereiche oder einzelne Güter lässt sich die Energieintensität berechnen. Die Energieintensität ist eine Kennzahl, die Aufschluss über die Effizienz des Einsatzes von Energie liefert. Sie wird beispielsweise in Millionen Tonnen Öleinheiten je 1.000 US-Dollar Bruttoinlandsprodukt gemessen.

Die Energiekennzahl ist ein Mass für die gesamte, einem Gebäude während eines Jahres netto gelieferte Energie, bezogen auf die Energiebezugsfläche (MJ/m2). Im einfachsten Fall entspricht sie der Summe der zugeführten Endenergie. Normalerweise aber werden die Energieträger (fossile, erneuerbare Energien oder Elektrizität) zur Berechnung der Energiekennzahl unterschiedlich gewichtet – man spricht dann von der gewichteten Energiekennzahl. Beim Minergie-Nachweis beispielsweise wird Elektrizität doppelt so hoch gewichtet wie Heizöl und zugeführte Sonnenenergie ist wegen dem Gewichtungsfaktor 0 gar nicht Teil der Energiekennzahl. Der SIA verwendet Primärenergiefaktoren zur Gewichtung.

Das im Sommer 2009 verabschiedete Energieleitungsbaugesetz dient der Beschleunigung des Ausbaus der Höchstspannungsnetze. Ziel ist es, das Übertragungsnetz auszubauen, um die Einbindung von Strom aus Erneuerbaren Energien, den Anschluss neuer Kraftwerke und den internationalen Stromhandel zu erleichtern und strukturelle Engpässe zu vermeiden. Zu diesem Zweck legt das Gesetz für bestimmte Trassen einen vordringlichen Bedarf fest.

Energiepflanzen sind Pflanzen, die gezielt für die energetische Nutzung angebaut werden. Kulturpflanzen, die sich besonders gut für die energetische Nutzung eignen, sind in Deutschland z.B. Getreide wie Mais, Weizen, Roggen oder Triticale, neben Gräsern wie Chinaschilf (Miscanthus) und Weidelgras. Als Energiepflanzen werden auch Ölsaaten wie z.B. Raps und Sonnenblumen sowie außerhalb Deutschlands Ölpalmen und Soja genutzt.

Kehrwert der Energieintensität, also das Verhältnis der volkswirtschaftlichen Gesamtleistung zur aufgewendeten Energie. Die Energieproduktivität liefert Aufschluss über die Effizienz des Energieeinsatzes.

Als Energiespeicher bezeichnet man Technologien, die bei Bedarf Energie aufnehmen, speichern und wieder abgeben können. Es gibt eine Vielzahl von Speichertechnologien und mehrere Möglichkeiten, sie zu klassifizieren. Speicher werden anhand der zu speichernden Energieform (Strom-, Wärme- und Kältespeicher, Kraftstoffe bzw. chemische Speicher), des Speichermediums, ihrer Speicherkapazität und Entladezeit unterschieden.

Energieträger wie z.B. Heizöl, Holzpellets, Erdgas, Elektrizität geben bei Ihrer Umwandlung (z.B. Verbrennung) technisch nutzbare Energie ab.

Der Energieverbrauch stellt die gemessene Energiemenge für die Beheizung eines Gebäudes dar, die neben der energetischen Qualität des Gebäudes auch die unterschiedlichen Nutzungsgewohnheiten der Bewohner (Anwesenheit, Raumtemperaturen, Lüftungsverhalten etc.) und die aufgetretenen unterschiedlichen Witterungsverhältnisse während der Messperiode abbildet.

Das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) hat als primäres Ziel die „möglichst sichere, verbraucherfreundliche, effiziente und umweltverträgliche“ Versorgung mit Strom und Gas: Es ist das Hauptgesetz der deutschen Energiewirtschaft, das den Rahmen für die Marktstrukturen auf dem Energiemarkt vorgibt. Damit soll ein fairer Wettbewerb zwischen den Energieversorgern sowie eine stabile und leistungsfähige Infrastruktur sichergestellt werden. Zudem begrenzt es die freie Preisbildung und regelt die Zuständigkeiten der Bundesnetzagentur, die durch das Gesetz zur Intervention in interne Strukturen der Netzunternehmen befugt ist.

Beschreibt das bestehende Marktsystem zum Handel von Strom. Das heißt, dass auf dem Strommarkt nur die erzeugte Kilowattstunde zählt - sie wird gehandelt und vergütet. Durch die Merit Order-Logik sind für den Handel allein die kurzfristigen Erzeugungskosten einer Anlage entscheidend. Weitere Leistungen, wie zum Beispiel die Bereithaltung von Erzeugungskapazitäten, werden in diesem Markt nicht berücksichtigt oder honoriert. Stark dargebotsabhängige Energietechniken, die mit hohen Investitionskosten und sehr geringen Betriebskosten verbunden sind, wie Wind- und Solaranlagen werden im Energy-only-Markt nie wirtschaftlich bestehen können. Der Grund dafür ist, dass die Marktpreise für die erzeugte Kilowattstunde immer dann sehr niedrig sind, wenn diese Anlagen einspeisen. Diese Prägung des Marktpreises durch die zunehmende Erzeugungsleistung auf Basis von Wind und Sonne ist bereits heute deutlich zu beobachten. Wind- und Solaranlagen werden also im Energy-Only-Markt nie die erforderlichen Deckungsbeiträge zur Refinanzierung der Investition erwirtschaften können. Aber auch für fossile Kraftwerke erweist sich das bestehende Marktdesign als zunehmend schwierig. Sie haben mit sinkenden Volllaststunden bei gleichzeitig sinkenden Börsenstrompreisen zu kämpfen. Zudem sollen Kraftwerksneubauten mit Strom aus abgeschriebenen Altkraftwerken konkurrieren. Experten diskutieren daher verschiedene Möglichkeiten zur Umgestaltung des Strommarkts.

Gibt die maximal mögliche Leistung eines Kraftwerks an, die es unter normalen Betriebsumständen dauerhaft erreichen kann. Bestimmt wird die Engpassleistung durch den leistungsschwächsten Teil der Anlage, den Engpass, der das eigentliche Leistungsmaximum des Kraftwerks verringern kann. Zieht man die Leistung, die für den Eigenverbrauch des Kraftwerks gebraucht wird, ab, ergibt sich die Nettoengpassleistung. Dementsprechend ist die Bruttoengpassleistung die insgesamt erbrachte Leistung eines Kraftwerks, einschließlich des Eigenbedarfs, den es für den Betrieb benötigt.

Die Stromübertragungskapazitäten an den Grenzkuppelstellen zu den Nachbarländern sind historisch bedingt begrenzt. Seit dem Zusammenwachsen des europäischen Strombinnenmarkts und damit verbundenen wachsenden Stromhandel überschreiten deshalb vielerorts die nachgefragten Übertragungskapazitäten die Übertragungsmöglichkeiten – es kommt zu Engpässen. Durch das Engpassmanagement werden solche Engpässe bewirtschaftet. Dazu dienen insbesondere Auktionen, bei denen die Übertragungskapazitäten versteigert werden. Über die Erlöse, die die Übertragungsnetzbetreiber aus dem grenzüberschreitendem Engpassmanagement erzielen, veröffentlicht die Bundesnetzagentur jährlich einen Bericht.

Ein transparenter Ethernet-Service (EVC) zwischen zwei dezidierten Ethernet-Schnittstellen (Ports).

Ein transparenter Ethernet-Service (EVC) zwischen 3 und mehr Ethernet-Schnittstellen (Ports).

Aus natürlichen Lagerstätten stammendes methanreiches, brennbares Gas. Es enthält weniger Kohlenstoff als Heizöl und setzt deshalb bei der Verbrennung etwas weniger CO2 frei.

Erdwärmekollektoren werden in 80-160 cm Tiefe horizontal verlegt. In den Kollektoren befindet sich eine Wärmeträgerflüssigkeit, die die von Regen und Sonne ins Erdreich eingebrachte Wärme aufnimmt und der Wärmepumpe zuführt. Nachdem diese die Temperatur erhöht hat, kann die Wärme zum Heizen und für die Warmwasserbereitung genutzt werden.

Erdwärmesonden werden in senkrechten Bohrungen mit einer Tiefe von wenigen Metern bis über 100 Metern installiert. Im Sondenkreislauf zirkuliert eine Wärmeträgerflüssigkeit, die die im Untergrund gespeicherte Wärme aufnimmt. Über eine Wärmepumpe wird die Temperatur weiter erhöht und die so gewonnene Wärme zum Heizen und für die Warmwasserbereitung verwendet.

Energiequellen, die ohne Rohstoffquellen auskommen und nach menschlichem Zeitmassstab gerechnet unbegrenzt zur Verfügung stehen - im Gegensatz zu fossilen Energieträgern wie Erdöl und Erdgas. Unter Erneuerbare Energien fallen die Nutzung der Wasserkraft, Sonnenenergie, Umweltwärme, Biomasse, Windenergie, erneuerbaren Anteile aus Abfall sowie der Energie aus Abwasserreinigungsanlagen.

Das EEG ist das wichtigste Instrument zur Förderung der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in Deutschland. Es trat am 1. April 2000 in Kraft und garantiert den Betreibern von Erneuerbare-Energien-Anlagen die Abnahme des erzeugten Stroms zu gesetzlich festgelegten, Kosten deckenden Mindestvergütungen. Die Differenz zwischen den Ausgaben gezahlten Vergütungen und den Einnahmen aus der Vermarktung des EEG-Stroms an der Strombörse bezeichnet man als Differenzkosten. Diese Kosten werden über die so genannte EEG-Umlage auf die Stromverbraucher umgelegt. Im Jahr 2014 zahlen die Verbraucher pro Kilowattstunde Strom 6,24 Cent EEG-Umlage, mit Ausnahme privilegierter Industrieunternehmen, die von der Umlage zum größten Teil befreit sind.

Zu Lande, zu Wasser und in der Luft können Personen und Güter mit Erneuerbaren Energien bewegt werden. In we­niger als zehn Jahren ist der Anteil der Erneuerbaren En­ergien am Kraftstoffverbrauch von Null auf 5,8 Prozent im Jahr 2011 gestiegen. Dieser Beitrag wird bisher fast aus­schließlich von Biokraftstoffen geliefert, die in Verbrennungs­motoren von Autos und Lkw, in Bahnen, Schiffen und Flugzeugen zum Einsatz kommen können.
Einen steigenden Anteil wird in Zukunft die Elektromobilität bestreiten: Strom aus Erneuerbaren Energien treibt sauber und effizient Elektromotoren in Autos und Motorrädern, in Bussen und Bahnen an. Bis 2050 kann der Anteil der Erneu­erbaren Energien im Verkehrsbereich nach der Leitstudie des Bundesumweltministeriums auf über 50 Prozent steigen.
Die Erneuerbare-Energien-Branche prognostiziert bereits für 2020 einen Anteil von 19 Prozent.

Auch der Wärmebedarf wird in Deutschland zunehmend durch Erneuerbare Energien gedeckt (Anteil 2012: 10,2 Prozent). Bisher stammt die erneuerbare Wärme überwiegend aus Bioenergie in Form von Holz. Neben dem Heizen mit Holzpel­lets bieten solarthermische Anlagen sowie Erdwärmepum­pen kostengünstige Wärmequellen. Mit steigenden Heizöl- und Erdgaspreisen ist eine verstärkte Nutzung zu erwarten. Ausbauziel der Bundesregierung ist ein Anteil am Wärme­verbrauch von 14 Prozent im Jahr 2020. Die Leitstudie des Bundesumweltministeriums hält eine Steigerung des Anteils auf über 50 Prozent bis 2050 für möglich. Schon für 2020 er­wartet die Branche der Erneuerbaren Energien einen Anteil von 25 Prozent.

Erneuerbare Energien deckten 2012 rund 23 Prozent des deutschen Strombedarfs. Bereits drei Jahre zuvor übertrafen die Erneuerbaren Energien die politische Zielmarke von 12,5 Prozent, die von der Europäischen Union erst für 2010 vorgesehen war. Noch bis Mitte der 1990er Jahre waren alte Wasserkraftwerke nahezu die einzige Quelle für erneuerbaren Strom in Deutschland. Seitdem hat sich die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien mehr als verdreifacht. Ausbauziel der Bundesregierung ist ein Anteil am Stromverbrauch von mindestens 35 Prozent bis 2020. Die Branche der Erneuerbaren Energien prognostiziert einen Anteil von 47 Prozent.

Bei EE-Methan handelt es sich um ein Gas, das mit Hilfe von Strom aus Erneuerbaren Energien hergestellt wird. Im ersten Schritt wird dazu durch Elektrolyse Wasserstoff erzeugt. Dieser wird im Anschluss durch Zugabe von CO2 in Methan umgewandelt. Das Verfahren ist auch unter dem Begriff „Power-to-Gas“ bekannt und eine Möglichkeit für die Langzeitspeicherung von Energie. Es befindet sich allerdings noch im Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsstadium. Es ist noch keine Wirtschaftlichkeit gegeben.

Deklaration der Erneuerbaren Energien - Branche, in der für das Jahr 2020 konkrete Ziele festgelegt wurden (Ausgangsjahr 1990). Die Erklärung umfasst unter anderem Wachstumsziele für die aus Erneuerbaren Energien bereitgestellten Energiemengen, den Arbeitsmarkt, den Export und den Klimaschutzbeitrag durch Erneuerbare Energien.

Ethernet ist eine Technik für ein kabelgebundenes Datennetz. Sie ermöglicht den Datenaustausch in Form von Datenpaketen zwischen den in einem lokalen Netz angeschossenen Geräten.

European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition, weltgrößter Solarstromkongress an wechselnden Orten. Internationale Experten präsentieren bei der Europäischen Photovoltaikkonferenz mit 1000 wissenschaftlichen Beiträgen die neuesten Entwicklungen aus der Forschung, der Technologie, der Industrie und der Politik. Begleitende Workshops, Exkursionen und Diskussionsforen bieten eine Plattform für den Wissenstransfer.

Einzelvertrag/Endkundenvertrag

Ethylvinylacetat, copolymerisiertes Vinylacetat, das man auch als Harz oder Schmelzkleber bezeichnet. Auf dem Markt ist es als Granulat, Pulver oder wässrige Lösung erhältlich. Um Solarzellen im Modul zu versiegeln, nutzt man weiße EVA-Folien, sowohl in Glas-Glas-Laminaten als auch in Glas-Folie-Modulen. Dabei wird die Folie zuerst auf das Rückglas oder die Rückseitenfolie aufgelegt, es folgen der Solarzellenstring und die obere EVA-Folie. Obenauf kommt das Frontglas. Dieser Stapel wird im Laminator auf rund 150 Grad Celsius erhitzt und evakuiert. Bei der Verflüssigung wird das EVA glasklar und vernetzt sich. Wenn es ausgehärtet ist, sind die Solarzellen witterungsfest eingepackt, im so genannten Laminat.

Ethernet Virtual Connection

Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement

Ethernet Virtual Privat Line ist ein Datenservice, welcher eine Punkt zu Punkt Ethernet Verbindung zwischen einem Paar von Netznutzerschnittstellen unterstützt.

Das Energieversorgungsunternehmen ist ein Unternehmen, welches seine Kunden mit Energie (Strom, Wasser, Gas und mit Telekommunikation) versorgt.

European Wind Energy Association, Europäisches Windenergenetzwerk mit über 600 Mitgliedern aus fast 60 Ländern.

Anteil an der Gesamtproduktion einer Branche, der exportiert wird. Die Exportquote von Anlagen und Technik in der Erneuerbare-Energien-Industrie ist hoch. Im Jahr 2009 lag die Exportquote in der Windenergieindustrie bei etwa 80%. Der Bundesverband Solarwirtschaft gibt für die Photovoltaikindustrie eine Exportquote von 47% im Jahr 2009 an. Der Exportumsatz der Erneuerbaren Energien Branche lag 2008 bei ca. 12 Milliarden Euro.

Das Extranet nach ISO/IEC 2382 ist eine Erweiterung des Intranets um eine Komponente, die nur von einer festgelegten Gruppe externer Benutzer verwendet werden kann. Extranets dienen der Bereitstellung von Informationen, die zum Beispiel Unternehmen, Kunden oder Partnern zugänglich gemacht werden, nicht aber der Öffentlichkeit.

Der volkswirtschaftliche Begriff umfasst Kosten, die aufgrund wirtschaftlicher Tätigkeit entstehen, aber nicht in den Marktpreisen des erzeugten Produktes enthalten sind. Die Kosten werden in dem Fall nicht vom Verursacher getragen, sondern zum Beispiel vom Steuerzahler. Ein typisches Beispiel für externe Kosten sind Umwelt- und Gesundheitsschäden, die etwa durch den Betrieb eines Kohlekraftwerks entstehen.

Energie-Finder Schweiz: Newsletter