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06.02.2019

Die Zukunft ist digital und dezentral

Der Schweizer Strommarkt ist seit 2009 teil-liberalisiert. Doch jetzt soll die vollständige Öffnung kommen. Der Bundesrat hat im Oktober einen neuen Anlauf für die Liberalisierung des Strommarkts genommen und Revision des Stromversorgungsgesetzes in die Vernehmlassung gegeben. Die Frist ist am 31. Januar abgelaufen. Mit der Öffnung könnten auch Haushalte und kleine Gewerbebetriebe künftig ihren Stromlieferanten frei wählen. Und hätten jeweils Ende Jahr die Möglichkeit, den Lieferanten zu wechseln. Somit könnten die für sie attraktivste Art der Versorgung wählen und auch die weitere Entwicklung der Stromversorgung beeinflussen, schreibt der Bundesrat. Dadurch würden sich innovative Produkte, Dienstleistungen und die Digitalisierung rascher durchsetzen.

Im Zuge der jahrelangen Debatte über die Liberalisierung entsteht der Eindruck, sie sei die alles entscheidende Frage. Dabei geht laut Michael Frank vergessen, dass die Strombranche unabhängig davon vor einem technologischen Umbruch steht. Für den Direktor Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen Aarau stellt sich vor diesem Kontext vielmehr die Frage, ob die vollständige Marktöffnung wirklich die grosse Herausforderung und damit die entscheidende Frage ist. Oder ob sie letztlich eine Folge von viel grösseren Veränderungen ist, die so oder so auf uns zukommen.
Quelle: Die Volkswirtschaft


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