27.06.2016

Erneuerbare steigern Anteil am Stromverbrauch

Die erneuerbaren Energien liefern mehr als die Hälfte des Stroms, der aus Schweizer Steckdosen fliesst. 2014 stammte der Strom zu 49 Prozent aus der Wasserkraft, wie das Bundesamt für Energie (BFE) mitteilt. Ein Jahr zuvor waren es 51 Prozent. Der übergrosse Teil des 2014 verbrauchten Wasserstroms – 88 Prozent - wurde in der Schweiz produziert. Die neuen erneuerbaren Energien, also Strom aus Sonne, Wind, Biomasse und Kleinwasserkraft, lieferten 4,7 Prozent des verbrauchten Stroms. Im Vorjahr waren es noch 3,8 Prozent gewesen. Der Anteil der Kernkraftwerke dagegen ist von 30 auf 26 Prozent zurückgegangen. Der Anteil des verbrauchten Stroms, dessen Herkunft nicht nachgewiesen werden konnte, ist dagegen von 13 auf 18 Prozent gestiegen. Das BFE macht das vermehrte Angebot von Strom ohne Herkunftsnachweis aus fossilen und nuklearen Quellen auf dem europäischen Strommarkt für den Anstieg verantwortlich.
Powertage - Branchentreffpunkt der Schweizer Stromwirtschaft
Quelle: BFE


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