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06.05.2019

EU will Lücken schliessen

Mit über 40 Milliarden Euro will die EU-Kommission den Ausbau der Energie-, Transport- und Kommunikationsnetze in den kommenden Jahren mit der «Connecting Europe Fazilität» (CEF) fördern. Der Umwelt- und der Energieausschuss im EU-Parlament haben einem Kompromiss der rumänischen Ratspräsidentschaft zugestimmt.

CEF finanziert Projekte, die Lücken in Europas Energie-, Transport- und digitaler Infrastruktur schliessen. Neu ist, dass Energieinfrastrukturprojekte in Übereinstimmung mit dem europäischen CO2-Einsparziel für 2030 und den nationalen Klimaplänen sein müssen. Vermehrt unterstützt wird auch die Digitalisierung der Strom- und Pipelinenetze.

Die finanzielle Ausstattung der CEF steht aber erst fest, wenn sich die beiden EU-Mitgesetzgeber – Parlament und Rat – auf den EU-Haushalt für 2021 bis 2027 geeinigt haben. Die EU-Kommission hatte dafür ein Finanzvolumen von rund 42 Milliarden Euro vorgeschlagen, davon rund neun Milliarden für Energieinfrastrukturprojekte. Förderfähig sind vor allem grenzüberschreitende Stromtrassen und Pipelines. Infrage kommen ausserdem nur Projekte von europäischem Interesse, die die EU-Kommission auswählt.
Quelle: europa.eu


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