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Intensivkurs Digitale Transformation im EVU; Bern
23.05.2018 - 24.05.2018 Powertage; Messe Zürich
05.06.2018 - 07.06.2018

Backbone-Partner

Business Service Provider

Der Breitband-Internetzugang (auch Breitbandzugang, Breitbandanschluss) ist ein Zugang zum Internet mit verhältnismäßig hoher Datenübertragungsrate von einem Vielfachen der Geschwindigkeit älterer Zugangstechniken wie der Telefonmodem- oder ISDN-Einwahl, die im Unterschied als Schmalbandtechniken bezeichnet werden.

Ein Broadcast (Rundfunk) in einem Computernetzwerk ist eine Nachricht, bei der Datenpakete von einem Punkt aus an alle Teilnehmer eines Nachrichtennetzes übertragen werden. In der Vermittlungstechnik ist ein Broadcast eine spezielle Form der Mehrpunktverbindung.

Ein Broadcast-Paket erreicht alle Teilnehmer eines lokalen Netzwerks, ohne dass sie explizit als Empfänger angegeben sind. Daraus folgt, dass Broadcasts sich auf das eigene Netzwerksegment beschränken sollten, und nicht von Routern in Wide Area Networks weitergeleitet werden.

Jeder Empfänger eines Broadcasts entscheidet selbst, ob er im Falle seiner Zuständigkeit die erhaltene Nachricht entweder verarbeitet oder andernfalls stillschweigend verwirft.

Eine Bridge (Brücke) verbindet im Computernetz zwei Segmente auf der Ebene der Sicherungsschicht des OSI-Modells. Eine Bridge kann auf der Unterschicht MAC oder der Unterschicht LLC arbeiten. Sie wird dann MAC-Bridge oder LLC-Bridge genannt. Eine weitere Unterscheidung ergibt sich durch die Art der Leitwegermittlung von Datenpaketen in Transparent Bridge und Source Routing Bridge.

Eine MAC-Bridge wird hauptsächlich eingesetzt, um ein Netz in verschiedene Kollisionsdomänen aufzuteilen. Somit kann die Last in großen Netzen vermindert werden, da jeder Netzstrang nur die Pakete empfängt, deren Empfänger sich auch in diesem Netz befindet. Somit verbindet eine MAC-Bridge Netze mit gleichem Zugriffsverfahren.

Die LLC-Bridge (auch Remote-Bridge oder Translation Bridge) wird verwendet, um zwei Teilnetze mit verschiedenen Zugriffsverfahren zu koppeln. Sie besteht (idealisiert) aus zwei Teilen, die miteinander verbunden sind, wobei das Medium zwischen beiden Teilen hierbei egal ist.

Eine Transparente Bridge lernt, welche MAC-Adressen sich in welchem Teilnetz befinden. Die Bridge lernt mögliche Empfänger, indem die Absender von Paketen in den einzelnen Teilnetzen in eine interne Weiterleitungstabelle eingetragen werden. Anhand dieser Informationen kann die Bridge den Weg zum Empfänger bestimmen. Die Absenderadressen werden laufend aktualisiert, um Änderungen sofort zu erkennen.

Eine Source Routing Bridge besitzt keine Weiterleitungstabelle. Hier muss der Sender die Informationen zur Weiterleitung zum Ziel bereitstellen. Ein Paket muss nur dann an alle Teilnetze gesendet werden, wenn der Empfänger nicht in dieser Tabelle eingetragen ist und das Zielnetz somit nicht bekannt ist. Ein Broadcast wird stets in alle Teilnetze übertragen.

Bridges können redundant ausgelegt werden, um den Ausfall einer Bridge zu kompensieren. Um dabei die mehrfache Weiterleitung von Datenpaketen zu unterdrücken, muss ein passendes Kommunikationsprotokoll unterstützt werden.

Die Methode des Backcastings, zu Deutsch der Rückwärtsinduktion, ist ein Werkzeug aus dem Technologie- und Innovationsmanagement und ist ein strategischer Ansatz für die Planung einer nachhaltigen Entwicklung und Innovation. Zunächst wird eine Vision der Zukunft, ein Ziel oder Erfolg festgelegt. Danach wird die Frage beantwortet, was getan werden muss, um dieses Ziel zu erreichen. 

Die Blindleistung ist ein Begriff der Elektrotechnik. Im elektrischen Energieversorgungsnetz soll Energie vom Erzeuger zum Verbraucher übertragen werden. In mit Einphasen- bzw. Dreiphasenwechselstrom betriebenen Netzen fliesst mehr Energie zwischen dem Erzeuger (Kraftwerk) und einem elektrischen Verbraucher, als in derselben Anzahl von Perioden beim Verbraucher umgesetzt wird. Diese zusätzliche Energie pro Zeit, die nichts zur Wirkleistung beiträgt, ist im Allgemeinen nötig für ein technisch stabiles Netz (Spannungsstabilität).

Bluetooth low energy (LE) is a specification adopted by the Bluetooth SIG in April 2009 that enables low-power peripherals with a battery life of months to years to communicate with Bluetooth in handsets or other devices. Bluetooth LE opens up a new range of devices and applications such as on-body medical sensors and sports and fitness equipment. LE arose from a technology called Wibree (owned by Nokia) and was previously called ultra low power (ULP) Bluetooth.

Building-integrated photovoltaic (BIPV) systems are photovoltaic (PV) solar energy systems that are specifically designed to blend in with the architecture of a building, combining the economic and sustainability benefits of distributed solar energy generation with the aesthetic appeal of a seamless integration into the overall building design.

Biomass is a renewable energy source derived from living (or recently living) organisms, including dedicated energy crops and trees, agricultural food and feed crops, agricultural crop waste and residue, wood waste and residue, aquatic plants, animal waste, municipal waste and other waste materials. It is commonly used as a fuel in microthermal power plants.

There are two types of battery-powered radio frequency identification (RFID) tags: battery-assisted passive (BAP) tags and active tags, which are used to collect and communicate asset-level information. BAP tags, which were standardized in 2010 in ISO/IEC 18000-6C:2010 Class 3, use a battery for operating the internal circuitry that facilitates the collection, processing and storage of ancillary information. The additional energy may also be used to boost the communication process in difficult usage scenarios, such as personnel tags. Active (Generation 2 Class 4) tags use batteries to power all functions of the tag—the receiving and transmitting of a signal, as well as the power for the processing and memory chips. Both solutions differ from passive-only tags, where there is no battery for communication, additional processing or storage. Although active and BAP tags can technically be implemented at all frequencies in which RFID is used, they are most common at 433 MHz, 900 MHz and 2.4 GHz.

Bluetooth is a low-power wireless networking technology operating in the 2.4 GHz unlicensed Industrial, Scientific and Medical (ISM) band. There are two classes of Bluetooth device — Class 1 devices have higher output power and a range of about 100 meters, and Class 2 devices have lower power and a range of about 10 meters. Bluetooth enables ad hoc networking of up to eight devices (supporting voice and data). The Bluetooth Special Interest Group (SIG) was founded in 1998 by IBM, Intel, Ericsson, Nokia and Toshiba, and is supported by more than 2,500 organizations. The Bluetooth v.1.0 specification was ratified and published in 1999 and supported data rates of up to 1Mbps. Bluetooth Version 2.1, along with its enhanced data rate (EDR) specification, was ratified in March 2007, supporting data rates of up to 3 Mbps, and simplified “pairing” — the process used for securely linking one Bluetooth device to another. It also reduced power consumption, doubling the battery life of headsets and other mobile devices for which the Bluetooth radio consumes a large percentage of the power budget. Version 3.0 (“Seattle”) was adopted by the SIG in April 2009, and the specification included Wi-Fi as an alternative transport layer for large volumes of data, supporting data rates of up to 24 Mbps. The SIG also adopted “Bluetooth low energy,” a new ultra-low-power variant, previously referred to as Ultra Low Power (ULP) Bluetooth and Wibree.

During the past 10 years, Bluetooth has become the de facto technology for wireless point-to-point connectivity. Bluetooth 4.0 (BT4.0) is the latest revision that was introduced by the Bluetooth Special Interest Group (BT-SIG) in June 2010. It includes three specifications in one single standard: 

Classic Bluetooth: Bluetooth 2.1 + EDR (enhanced data rate).

Bluetooth High Speed (HS): Bluetooth 3.0 + HS. 

Bluetooth Low Energy (LE): This is the new technology that is introduced in BT4.0.

Kompaktes Kraftwerk, das gleichzeitig Strom und Heizwärme erzeugt.

Der Brennwert gibt den Energieinhalt eines Brennstoffes in Kilowattstunden (kWh) an, der bei Verbrennung und anschließender Abkühlung der Verbrennungsgase auf 25 °C erzeugt wird. Für Heizöl liegt der Brennwert bei ca. 10,7 kWh/m³, für Erdgas bei ca. 11,5 kWh/Liter.

Heizkessel mit besonders hohem Wirkungsgrad. Der Brennwertkessel hat einen so genannten Hochleistungswärmetauscher, der die im Wasserdampf enthaltene Energie aus den Abgasen herauszieht und als zusätzliche Wärme ins eigentliche Heizsystem leitet. Dadurch erreicht der Brennwertkessel einen sehr guten Ausnutzungsgrad.

Der täglich in einem Stromnetz nachgefragte Grundbedarf, der nicht unterschritten wird. Der Bandenergiebedarf der Schweiz beträgt im Sommer rund 6000, im Winter etwa 8000 Megawatt.

Erzeugt aus Biomasse elektrischen Strom. Von einem Biomasseheizkraftwerk spricht man, wenn daneben Nutzwärme, zum Beispiel für einen Wärmeverbund oder zur Beheizung eines Gebäudes, bereitgestellt wird. Als Biomasse gelten Waldhackschnitzel, wenig behandeltes Altholz, Gülle, Klärschlamm, Kompostierbares oder Reststoffe der Nahrungsmittelproduktion.

The flight tube connecting the neutral beam box to the plasma torus. Sometimes, colloquially, the complete beam system including the beam box.

A thick wall of concrete surrounding the cryostat and designed to absorb the bulk of the remaining neutron radiation from the plasma. The wall shields the region outside the cryostat so that it can be accessed, at maximum a couple of weeks after shutdown, for major hands-on repairs.

The blanket covers the interior surfaces of the vacuum vessel, providing shielding to the vessel and the superconducting magnets from the heat and neutron fluxes of the fusion reaction. The neutrons are slowed down in the blanket, where their kinetic energy is transformed into heat energy and collected by the coolants. In a fusion power plant, this energy will be used for electrical power production. In ITER, some of the 440 individual blanket modules will be used to test materials for tritium breeding concepts.

In ITER, the blanket is subdivided in modules to allow it to be relatively easily replaced through equatorial access ports. There are 440 individual segments, each measuring 1x1.5 metres and weighing approximately 4.5 tons. Each segment has a detachable first wall which directly faces the plasma and removes the plasma heat load, and a semi-permanent blanket shield dedicated to neutron shielding.

The first component facing the plasma; it removes heat and protects the Vacuum Vessel and Magnets from radiation damage.

The plasma energy breakeven point describes the moment when plasmas in a fusion device release at least as much energy as is required to produce them. Fusion performance is measured by Q. Plasma energy breakeven, or Q=1, has never been achieved: the current record for energy release is held by JET, which succeeded in generating nearly 70% of input power. ITER has been designed to produce more power than it consumes: for 50 MW of input power, 500 MW of output power will be produced (Q=10).

If blanket modules contain lithium, a reaction occurs: the incoming neutron is absorbed by the lithium atom, which recombines into an atom of tritium and an atom of helium. The tritium can be removed from the blanket and recycled into the plasma as fuel. Blankets containing lithium are thus considered to be "breeding blankets" for tritium. Within the fusion reaction, tritium can be 'bred' indefinitely.

This will be important technology for future fusion power reactors.

A number of different combinations of tritium breeding material, neutron multiplier, structural material, and coolant will be tried out on ITER to determine the best combination for tritium and power production. Each one of these solutions is referred to as a "breeding technology". A future fusion plant producing large amounts of power will be required to breed all of its own tritium; ITER will test this essential concept of tritium self-sustainment.

A "Broader Approach" agreement for complementary research and development was signed in February 2007 between the European Atomic Energy Community (known by its initials EURATOM) and the Japanese government. It established a framework for Japan to conduct research and development in support of ITER and the next-stage device, DEMO, over a period of ten years.

The period of roughly constant and maximum fusion power during the plasma pulse.

A plasma in which the energy of the helium nuclei produced by the fusion reaction is enough to maintain the temperature of the plasma. The external heating methods can then be strongly reduced or switched off altogether. A burning plasma in which at least 50 percent of the energy to drive the fusion reaction is generated internally is an essential step to reaching the goal of fusion power generation.

Business to Business

Bezeichnet einen verbindenden Kernbereich eines Telekommunikationsnetzes mit sehr hohen Datenübertragungsraten.

Das Bundesamt für Kommunikation, erlässt Richtlinien und Empfehlungen (techn. Richtlinien betreffend FTTHInstallationen in Gebäuden, physikalische Medien).

Erster kommerzieller deutscher Offshore-Windpark in der Ostsee, 16 km vor der Küste von Mecklenburg-Vorpommern, nördlich der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, der bis Ende 2010 fertig errichtet und in Betrieb genommen werden soll. Gebaut und betrieben wird die Anlage von dem Energieversorgungsunternehmen EnBW Energie Baden-Württemberg. Der Park besteht aus 21 Siemens-Windenergieanlagen in 16 bis 19 Metern Wassertiefe mit einer installierten Gesamtleistung von 48,3 Megawatt und soll jährlich rund 180 Millionen Kilowattstunden elektrische Energie entspricht.

Der täglich in einem Stromnetz nachgefragte Grundbedarf, der nicht unterschritten wird. Der Bandenergiebedarf der Schweiz beträgt im Sommer rund 6000, im Winter etwa 8000 Megawatt.

Basel II bezeichnet die Gesamtheit der Eigenkapitalvorschriften, die vom Basler Ausschuss für Bankenaufsicht in den letzten Jahren vorgeschlagen wurden.

Gebäudeeinführungspunkt (Building Entry Point/Hausanschlusskasten) bei Glasfaseranschlüssen. Er ist der Anschlusspunkt für den Endkunden-OTO.

Erneuerbare Energien schaffen Arbeit. 2012 waren ca. 378.000 Menschen mit der Planung, Montage und dem Betrieb von Anlagen in Deutschland beschäftigt. Damit hat sich die Zahl der Arbeitsplätze seit 1998 mehr als verfünffacht. Aufgrund der weltweit steigenden Nachfrage nach Erneuerbaren Energien rechnet die Branche damit, im Jahr 2020 in Deutschland über 500.000 Menschen Arbeit zu geben. Ein Großteil wird direkt für den Export von Anlagen und Zubehör arbeiten, um die steigende Nachfrage nach deutscher Erneuerbare-Energien-Technik im Ausland zu erfüllen.
Dabei kommt der Branche die jahrelange erfolgreiche Entwicklung auf dem Heimatmarkt zugute, die sie zu einem weltweiten Technologieführer gemacht hat.

Bezeichnet eine minimalistische Dienstgüte-Zusicherung in Telekommunikationsnetzen.

Bundesamt für Statistik

Billing bezeichnet einen Geschäftsprozess zur Durchführung der Abrechnung bzw. Rechnungsstellung (Fakturierung) in Unternehmen. Es handelt sich dabei um einen sich periodisch wiederholenden Prozess (meist auf monatlicher Basis), der in Wirtschaftsbereichen mit grossen Abrechnungsvolumen wie der Telekomunikations-, Energieversorgungs- oder Versicherungsbranche von großer Bedeutung ist. Billing Solutions bezeichnet Dienstleistungen zur Unterstützung und Durchführung des Faktura Prozesses für Unternehmen.

Biodiesel ist der in Deutschland am weitesten verbreitete Biokraftstoff. Biodiesel wird mittels eines chemischen Prozesses, der Umesterung, aus Pflanzenöl von Ölpflanzen unter Einsatz von Alkohol gewonnen. In Deutschland kommt hauptsächlich Raps zum Einsatz. Auch Sonnenblumenöl, Soja- und Palmöl können verarbeitet werden, wenn Produzenten nachweislich bestimmte ökologische Mindestkriterien einhalten. Neben der Nutzung von Pflanzenölen zur Kraftstoffherstellung können auch Reststoffe wie Fritier- oder Bratfett für die Biodieselproduktion genutzt werden.
Nebenprodukt der Produktion von Biodiesel ist Glycerin, das in der chemischen Industrie zum Einsatz kommt. Rapsschrot, ein weiteres Koppelprodukt der Biodieselproduktion, dient als Futtermittel. Biodiesel kann sowohl als Reinkraftstoff getankt werden oder fossilem Dieselkraftstoff in Deutschland bis zu einem Anteil von 7 Prozent beigemischt werden.

Bei Ottomotoren kommt statt Biodiesel Bioethanol zum Einsatz. Als Rohstoffe für die Herstellung von Bioethanol eignen sich stark zucker- und stärkehaltige Pflanzen wie Zuckerrüben, Zuckerrohr, Roggen, Weizen, Mais und Kartoffeln. In Deutschland kommen hauptsächlich Getreide und Zuckerrüben zum Einsatz. Wie herkömmlicher Alkohol wird Bioethanol durch alkoholische Gärung aus Zucker mit Hilfe von Mikroorganismen gewonnen und anschließend durch thermische Trennverfahren gereinigt. Bioethanol kann sowohl als Reinkraftstoff (sog. E85) getankt werden oder fossilem Ottokraftstoff in Deutschland bis zu einem Anteil von 10 Prozent (E10) beigemischt werden.

Biogas entsteht, wenn Biomasse unter Ausschluss von Licht und Sauerstoff in einem Gärbehälter, dem Fermenter einer Biogasanlage, durch bestimmte Bakterien abgebaut wird. Biogas besteht aus Methan, Kohlendioxid, Sauerstoff, Stickstoff und Spurengasen (u.a. Schwefelwasserstoff). Der Hauptbestandteil, das Methan, ist energetisch nutzbar. Biogas kann sowohl aus Energiepflanzen (z.B. Mais, Getreide) als auch aus Rest- und Abfallstoffen wie Biomüll, Abfälle aus der Nahrungsmittel­industrie, Ernteresten und Stroh sowie tierischen Exkrementen wie Gülle und Mist gewonnen werden.
Das in einer Biogasanlage erzeugte Biogas kann in einem Blockheizkraftwerk zu Strom und Wärme umgewandelt werden. Wird Biogas aufbereitet und gereinigt (sog. Biomethan), kann es auch direkt in bestehende Erdgasnetze eingespeist und fossilem Erdgas beigemischt oder in Fahrzeugen mit Gasmotor als Kraftstoff genutzt werden.

Das Biogasregister Deutschland der Deutschen Energie-Agentur schafft als internetbasierte Plattform einen branchenübergreifenden Standard für den Nachweis der Herkunft und der unterschiedlichen Eigenschaften von aufbereitetem Biogas im Erdgasnetz (Biomethan, Bioerdgas).

Aus Biomasse gewonnener Kraftstoff für den Betrieb von Verbrennungsmotoren (z.B. in Fahrzeugen oder Blockheizkraftwerken) oder Heizungen. Zu Biokraftstoffen zählen Biodiesel, Bioethanol, Biomethan (aus Biogas), reine Pflanzenöle und die synthetischen Biomass-to-Liquid (BtL) - Kraftstoffe. 

Die Biokraftstoffquote legt den jenen Anteil des Kraftstoffabsatzes fest, der mindestens durch Biokraftstoffe abgedeckt werden muss. Gemäß dem Biokraftstoffquotengesetz werden in Deutschland von 2010 bis 2014 mindestens 6,25 Prozent des Kraftstoffverbrauchs durch Biokraftstoffe abgedeckt. Ab 2015 wird die Biokraftstoffquote über das Kriterium der Treibhausgaseinsparung des jeweiligen Biokraftstoffs definiert. Das Biokraftstoffquotengesetz legte seit 2007 die Mindestquote für Biokraftstoffe am Kraftstoffverbrauch fest. Die Mineralölkonzerne können diesen Anteil durch das Beimischen von Biokraftstoff zu fossilen Kraftstoffen erbringen, durch den Absatz von reinem Biokraftstoff oder durch den Erwerb von Quoten abgesetzter Biokraftstoffmengen anderer Anbieter.

Das Biokraftstoffquotengesetz legt den Mindestabsatz von Biokraftstoffen als Anteil am gesamten Kraftstoffabsatz fest. 

Biomasse ist der Oberbegriff für alle Stoffe organischer Herkunft, die ihr Wachstum letztlich der Nutzung der Sonnenenergie verdanken. Es kann unterschieden werden zwischen

  • den in der Natur lebenden Pflanzen und Tieren,
  • deren Rückständen (z.B. abgestorbene Pflanzen wie Stroh) und Nebenprodukten (z.B. Exkremente wie Gülle),
  • im weiteren Sinne allen organischen Stoffen, die durch eine technische Umwandlung (z.B. Papier, Zellstoff, Pflanzenöl) oder durch eine andere Nutzung entstanden sind (z.B. Biomüll, Abfälle aus der Nahrungsmittelindustrie).

Erzeugt aus Biomasse elektrischen Strom. Von einem Biomasseheizkraftwerk spricht man, wenn daneben Nutzwärme, zum Beispiel für einen Wärmeverbund oder zur Beheizung eines Gebäudes, bereitgestellt wird. Als Biomasse gelten Waldhackschnitzel, wenig behandeltes Altholz, Gülle, Klärschlamm, Kompostierbares oder Reststoffe der Nahrungsmittelproduktion.

Um die nachhaltige Gewinnung und Nutzung von Biomasse zu gewährleisten, gibt es seit 2009 die Biomassestrom-Nachhaltigkeitsverordnung (BioSt-NachV) und die Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung (Biokraft-NachV). Sie legen fest, wie flüssige Biomasse, insbesondere Pflanzenöl wie Palm-, Soja- und Rapsöl, hergestellt und verwendet werden muss. Im Interesse des Umwelt, Klima- und Naturschutzes darf der Anbau der Pflanzen keine naturschutzfachlich besonders schützenswerten Flächen (z.B. Regenwälder) oder Flächen mit hohem Kohlenstoffbestand (z.B. Feuchtgebiete, Torfmoore) zerstören, und ihr Einsatz zur Energieversorgung muss zu einer Treibhausgasminderung um mindestens 35 Prozent führen im Vergleich zu fossilen Energieträgern. Auch die sozialen Bedingungen beim Anbau werden berücksichtigt.

Biogene Reststoffe werden im Gegensatz zu Energiepflanzen nicht eigens für die energetische Nutzung angebaut, sondern fallen bei anderen wirtschaftlichen Aktivitäten an. Ein typisches Beispiel sind Sägespäne
aus Sägewerken. Was auf den ersten Blick als überflüssiger Abfall erscheint, ist ein wertvoller Reststoff, der energetisch genutzt werden kann. Für die Energiegewinnung aus Biomasse werden zum großen Teil biogene Reststoffe wie Erntereste, Biomüll, Stroh sowie tierische Exkremente (z.B. Gülle, Mist) genutzt.

Methan ist der Hauptbestandteil von Biogas, das aus der Vergärung biogener Stoffe gewonnen wird. Nach der Aufbereitung, bei der die anderen Biogasbestandteile abgeschieden werden, kann es ins Erdgasnetz eingespeist werden. Es steht damit zum Beispiel für den Einsatz in Blockheizkraftwerken oder als Treibstoff für Fahrzeuge zur Verfügung. Dieses aus Biogas gewonnene Methan bezeichnet man als Biomethan.

Blended Learning ist ein Lehr-/Lernkonzept, das eine didaktisch sinnvolle Verknüpfung von Präsenzveranstaltungen und virtuellem Lernen auf der Basis neuer Informations- und Kommunikationsmedien und -technologien vorsieht.

Ein Blockheizkraftwerk ist eine Anlage zur gekoppelten Erzeugung von Strom und Wärme nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung.

Ein Nahbereichsfunkstandard, der in seinen Grundzügen bereits 1994 entstand, als der Ingenieur Japp Haartsen von seinem Arbeitgeber Ericsson den Auftrag erhielt, eine Funkverbindung zwischen Kopfhörer und Mobiltelefon zu entwickeln. Der aus dieser Arbeit resultierende Cable Replacement Standard wurde dann 1997 in Bluetooth umbenannt.

Der Brennwert gibt den Energieinhalt eines Brennstoffes in Kilowattstunden (kWh) an, der bei Verbrennung und anschließender Abkühlung der Verbrennungsgase auf 25 °C erzeugt wird. Für Heizöl liegt der Brennwert bei ca. 10,7 kWh/m³, für Erdgas bei ca. 11,5 kWh/Liter.

Heizkessel mit besonders hohem Wirkungsgrad. Der Brennwertkessel hat einen so genannten Hochleistungswärmetauscher, der die im Wasserdampf enthaltene Energie aus den Abgasen herauszieht und als zusätzliche Wärme ins eigentliche Heizsystem leitet. Dadurch erreicht der Brennwertkessel einen sehr guten Ausnutzungsgrad.

Mehrkanalkabel, sie aus vollwertigen Einzelkabeln aufgebaut sind, an die die Stecker bereits vor der Instalation montiert sind.

Brasilien, Russland, Indien, China, ([Süd-]Korea, Südafrika)

Die gesamte erzeugte Strommenge in einem Kraftwerk oder innerhalb eines Landes, einschließlich des Eigenverbrauchs der Anlagen und der Leitungsverluste, bezeichnet man als Bruttostromerzeugung.

Umfasst den gesamten Stromverbrauch, inklusive dem Eigenverbrauch der Stromerzeugungsanlagen, Speicherverlusten und Leitungsverlusten.

Eimerähnliche Fundamentkonstruktion, die durch Unterdruck ausgespült wird und sich im sandigen Untergrund festsaug.

Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland, Zusammenschluss von 22 Fachverbänden mit zusammen mehr als 30.000 Mitgliedern aus den Bereichen Wasserkraft, Windenergie, Bioenergie, Solarenergie und Geothermie.

Mit knapp 900 Mitgliedern weltweit zweitgrößte geothermische Vereinigung. Wichtigste Aufgabe ist, die Möglichkeiten der Nutzung der Geothermie allgemein bekannt zu machen und die Öffentlichkeit über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der unterschiedlichen geothermischen Technologien und Techniken zu informieren.

Interessengemeinschaft von rund 800 Unternehmen der Solartechnik aus den Bereichen Produktion, Handel und Handwerk mit Sitz in Berlin.

Fachverband der Windenergiebranche in Deutschland. In ihm sind Planer, Hersteller und Betreiber von Windkraftanlagen sowie sonstige Förderer und Nutzer der Windkraftnutzung zusammengeschlossen. Mit rund 20.000 Mitgliedern ist der BWE der größte Verein seiner Art in Deutschland.

Betriebsvertrag

Masseneinheit der Digitaltechnik und der Informatik, das für eine Folge von meist 8 Bit steht.

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