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Intensivkurs Digitale Transformation im EVU; Bern
23.05.2018 - 24.05.2018 Powertage; Messe Zürich
05.06.2018 - 07.06.2018

Spiegelt den Sicherheitszustand eines Systems wider und bedingt, dass das Stromversorgungssystem den Ausfall einer systemrelevanten Komponente (zum Beispiel Fertigungseinheit, Transformator, Sammelleiter) über eine bestimmte Zeit aushalten kann.

Als Fehler bezeichnet man in der Elektrizitätstechnik die ungewollte und potenziell gefährliche Verbindung von einzelnen dieser stromführenden Phasenleiter miteinander oder mit der Erde. Bei Fehlern können sehr hohe Ströme entstehen, deren Höhe ein Vielfaches des normalen Betriebsstroms erreichen kann. Damit können sie das Leben von Personen in räumlicher Nähe des Fehlerorts gefährden. Ausserdem belasten sie die Betriebsmittel für Stromerzeugung und -übertragung wie Generatoren, Transformatoren, Leitungen, Sammelschienen und Schalter und können sie zerstören. Fehler müssen von allen speisenden Energiequellen getrennt werden.

Netzrückwirkungen entstehen, wenn ins Netz integrierte Komponenten Einfluss auf die Stromqualität nehmen (z.B. Spannungsschwankungen, Flickereffekte oder Oberschwingungen verursachen). Eine zunehmende Anzahl von dezentralen Einspeisungen verstärkt tendenziell die Netzrückwirkungen.

Die Netzsicherheit betrifft nicht direkt das Funktionieren des Netzes oder die Versorgungssicherheit. Die Netz- oder Anlagensicherheit bestimmt, inwiefern das Stromnetz und die entsprechenden Anlagen für Personen, weitere Einrichtungen oder die Netzelemente selbst sicher sind.

Die Netzstabilität beschreibt die Frequenzhaltung. Es ist die Fähigkeit, durch den dauernden Ausgleich von Produktion und Verbrauch die Frequenz in einem definierten Sollbereich zu halten. In Europa beträgt die Sollfrequenz bspw. 50 Hertz. Die Frequenz wird typischerweise auf der Ebene des Übertragungsnetzes system- bzw. landesweit reguliert.

Als Netztopologie wird die physikalische Ausgestaltung der unterschiedlichen Stromnetzebenen und der aktuelle Schaltzustand des Stromnetzes bezeichnet, z.B. abgeschalteten Leitungen. Die Netztopologie bestimmt, welche Ströme über die einzelnen Leitungen fliessen. Typische Topologien sind radial ausgestaltet Netze auf Verteilnetzebene oder eng vermascht (verschaltete) Netze, welches typischerweise auf Übertragungsnetzebene anzutreffen ist.

A capacitor is a passive electronic component that stores electrical energy in an electrostatic field. This is unlike a battery, which stores energy in a chemical form. Capacitors are formed from two conducting plates separated by an insulator. The amount of capacitance is proportional to the surface areas of the plates, and inversely proportional to the separation between the plates. Nanomaterial supercapacitors use nanomaterials, which dramatically increases the surface area and the amount of energy that can be stored.

Flexible superconductor made of niobium titanium compound suitable for use up to 10T with helium coolant at 4.5 K.

ITER will be the first fusion device to produce net energy. This means that the total energy created during a fusion plasma pulse will surpass the amount of energy required to power the machine's systems (heating). See Breakeven.

High-energy beams of neutral atoms, typically a hydrogen isotope such as deuterium, that are injected into the core of the plasma through neutral beam injection. These energetic atoms transfer their energy to the plasma, raising the overall temperature.

Energy flux carried by fusion neutrons into the first physical boundary that surrounds the plasma.

The National Spherical Torus Experiment is a spherical tokamak that has been operated since 1999 by the Princeton Plasma Physics Laboratory (PPPL), USA. See www.pppl.gov/nstx.

NGN, ein Kommunikationsnetz, das sich durch die Konvergenz herkömmlicher Netze (Telefonnetze, Mobilfunknetze etc.) mit IP-basierten Netzen ergibt. Alle Dienste basieren auf dem IP-Protokoll. NGNs markieren einen fundamentalen Wechsel in der Architektur öffentlicher Netze, indem paketvermittelte Netze die für den Telefondienst optimierten leitungsvermittelten Netze ersetzen. NGNs unterstützen Sprache, Daten und Multimedia und sind eng mit der Verbreitung von Voice over IP (VoIP) verbunden.

Die Near Field Communication Technologie (NFC) wurde von Philips, Nokia und Sony entwickelt. NFC basiert auf der Kombination kontaktloser Übertragungsstandards, wie sie aus dem Chipkartenbereich bekannt sind. Die Technologie ermöglicht die kontaktlose Übertragung von Daten über Entfernungen von bis zu 10 cm. Der NFC-Standard berücksichtigt wichtige Sicherheitsanforderungen, die für die Übertragung sensibler Daten zur Identifikation, zum Ticketing oder zum Bezahlen notwendig sind.

Eine Entwicklung, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und soziale Sicherheit mit der langfristigen Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen in Einklang bringt. (Quelle: BMU)

Die Biomassestrom-Nachhaltigkeitsverordnung (BioSt-NachV) legt die Kriterien für die Nachhaltigkeit bei der Herstellung und beim Transport von flüssiger Biomasse (Palm-, Soja-, Rapsöl etc.) zur Verstromung und zur Wärmeerzeugung fest. Die Ölpflanzen dürfen nicht auf Flächen mit einem hohen Naturschutzwert angebaut werden, zum Beispiel Urwald, der für die Pflanzenölproduktion insbesondere in Indonesien gerodet wird. Eine Vergütung von Strom aus Pflanzenöl nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wird nur dann gezahlt, wenn die Nachhaltigkeit nachgewiesen ist. Die BioSt-NachV basiert auf der Erneuerbare-Energien-Richtlinie der EU (2009/28/EG). 

verhindert ein Nachheizen des Warmwasserspeichers über den Heizkessel, wenn der solare Ertrag und die gespeicherte Wärmemenge den Warmwasserbedarf decken.

Land- und forstwirtschaftlich erzeugte Biomasse, die zur Energieerzeugung oder als Werkstoff genutzt wird. Die Energie aus NawaRo ist erneuerbare Energie, wenn sie nachhaltig gewonnen, das heißt nicht mehr Biomasse genutzt wird als auch wieder nachwächst.

Nahwärme ist die Übertragung von Wärme zu Heizzwecken über ein Nahwärmenetz zwischen verschiedenen Gebäuden über verhältnismäßig kurze Strecken. Nahwärme wird im Unterschied zur Fernwärme in kleinen, dezentralen Einheiten realisiert und bei relativ niedrigen Temperaturen übertragen. Daher lässt sich Wärme aus Blockheizkraftwerken, aber auch aus Solarthermieanlagen oder Erdwärmeanlagen verwerten. Rechtlich wird zwischen Nah- und Fernwärme nicht unterschieden. Im Zuge der verstärkten Nutzung Erneuerbarer Energien im Wärmebereich spielt der Ausbau von Nahwärmenetzen eine große Rolle.

Die nationalen Energie-Gewichtungsfaktoren werden von der Energiedirektoren Konferenz (EnDK) und dem Bundesamt für Energie (BFE) gemeinsam festgelegt. Diese Faktoren berücksichtigen die Energie, die erforderlich ist, um die Energie zu gewinnen, umzuwandeln, zu raffinieren, zu lagern, zu transportieren und zu verteilen, sowie alle Vorgänge, die erforderlich sind, um die Energie dem Gebäude zuzuführen, welches sie vebraucht. Sie finden die aktuellen Faktoren auf der Homepage der Energiedirektorenkonferenz (www.endk.ch).   

Elektrizität: 2.0
Öl/Gas: 1.0
Holz: 0.7
Abwärme (inkl.Fernwärme aus KVA, ARA und Industrie): 0.6   

Bei einem Überangebot an Strom kann es zu negativen Strompreisen an der Strombörse kommen. Das bedeutet, dass der Stromerzeuger den Abnehmer bezahlt. Erstmals aufgetreten ist diese Situation im Winter 2009. Zu negativen Strompreisen kommt es bei einer hohen Einspeisung aus Erneuerbaren Energien bei gleichzeitig geringer Stromnachfrage. Sie treten daher in der Regel am Wochenende bzw. an Feiertagen in der Nacht auf.
Ursache dafür ist der bestehende Kraftwerkspark bzw. das bestehende Versorgungssystem. Konventionelle Großkraftwerke bleiben trotz hoher Einspeisung aus Erneuerbaren Energien am Netz, um zum einen Systemdienstleistungen bereitzustellen und zum anderen wegen mangelnder Flexibilität. Gerade Braunkohle- und Atomkraftwerke müssen mit einer gewissen Mindestleistung betrieben werden. Nach einem vollständigen Abschalten dauert das Wiederanfahren teilweise sehr lange. Ein häufiges Herauf- und Herunterregeln ist zudem mit einer überproportionalen Belastung der Kraftwerke und verstärktem Verschleiß verbunden, so dass es für die Betreiber oftmals günstiger ist, einen sehr geringen oder negativen Börsenpreis in Kauf zu nehmen, als ihre Kraftwerke zu drosseln.

Nennleistung ist eine vom Hersteller definierte Leistung.

Im Gegensatz zur Bruttostromerzeugung ist die Nettostromerzeugung die Strommenge eines Kraftwerks oder eines Landes, die nach Abzug des Kraftwerkseigenverbrauchs und der Netzverluste erzeugt wird.

Umfasst die von Endverbrauchern nachgefragte Strommenge. Gegenüber dem Bruttostromverbrauch sind hier der Eigenverbrauch der Stromerzeugungsanlagen, der Verbrauch von Pumpspeicherkraftwerken und die Leitungsverluste nicht enthalten.

Der Begriff der New Economy (engl.: neue Ökonomie) bezeichnet eine radikal neue, durch die Globalisierung geprägte Wirtschaftsform, die durch das Aufkommen von Computern und neuen Kommunikationsmedien im Zuge der digitalen Revolution entstehen sollte.

Bezeichnet die niedrigste Spannungsebene, die bei Wechselspannung bis 1000 Volt (1 Kilovolt) reicht und bei Gleichspannung bis 1500 Volt (1,5 Kilovolt). Im Niederspannungsnetz ist eine Spannung von 400 Volt üblich. Es dient der Feinverteilung des Stroms an die Endkunden und ist das streckenmäßig am weitesten verzweigte Netz innerhalb des deutschen Stromnetzes. Damit stellen Niederspannungsnetze die unterste Ebene des hierarchisch gegliederten Stromnetzes dar. Haushalte werden mit Niederspannung von etwa 230 Volt beliefert.

Als Nutzenergie bezeichnet man die Energie, die Verbrauchern unmittelbar zur Nutzung verfügbar ist, z.B. Wärme oder Licht. Im Gebäude bezieht man Nutzenergie in Form von Raumwärme, Licht, Warmwasser, Schallwellen (Musik) oder mechanischer Arbeit (beispielsweise beim Mixer).

Der Nutzungsgrad einer Energieanlage (z.B. einer Heizung) ist der Anteil nutzbar gemachter Energie (Heizwärme) an der gesamten zugeführten Energie (Brennwert mal Heizölmenge) in einer bestimmten Zeitperiode (Monat oder Jahr).

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